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 Tagebuch eines geborenen Soldaten

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Agator Magos

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BeitragThema: Tagebuch eines geborenen Soldaten   Sa Sep 26 2015, 18:52

* Es ist bereits finster, als sich der ältere Herr zu Tische setzt, eine Pechschwarze Feder zurecht spitzt, bereit, um in ein Buch hinein zu schreiben.


"Ich kann nicht alles im Kopf behalten. Wer bin ich? Ein alter Mann. Was war ich? Ein Soldat. Nichts mehr nichts weniger. Was bin ich nun? Hör auf zu sprechen, Elias, ich versuche hier zu schreiben!"

Prolog: "Erst wenn du weißt wie du das verwendest, kannst du das verwenden."

"Als ich alt genug war, ein Schwert zu schwingen, und dumm genug mich zu verlieben, schickten mich meine Eltern nach Falador-

*seine moosgrünen Augen fallen auf die Kommode neben dem Tisch, auf ihr scheint ein Mann, in schwarz gehüllt, zu sitzen*
Und deine Kindheit, Aga? Deine Eltern hatten es doch schwer, fünf Kinder groß zu ziehen?- Klappe, Elias, meine Kindheit ist nicht von Belang!- Ach nein? Du solltest
von Vorne anfangen, Kleiner...

"Als ich alt genug war, ein Schwert zu schwingen, und dumm genug mich zu verlieben, schickten mich meine Eltern nach Falador-

Moment mal! Das ist mein Buch! Ich entscheide wie ich es schreibe!- Du bist verrückt Aga, du siehst einen Toten und sprichst noch dazu mit ihm? Möglicherweise ist es
ja doch nicht dein- Klappe, Elias.

"Als ich alt genug war, ein Schwert zu schwingen, und dumm genug mich zu verlieben, schickten mich meine Eltern nach Falador. Ich durfte eine Ausbildung genießen, die Einigen verwehrt war. Während Freunde der Garde dienten, sich inniger Lust hingaben und schließlich starben, war mir etwas anderes bestimmt: Die Ausbildung zum Ritter.
Es war nicht immer einfach. Die Trainings waren hart, die Nächte kalt. Mein Lehrer war ein alter Mann, gute 56 Jahre auf dem Buckel, seine Kräfte lagen eher im Kopf, als in den Armen. Er pflegte stehts zu sagen: Du musst zuerst lernen das hier einzusetzen!-dabei tippte er sich gegen die Stirn- Bevor du das da einsetzt!-anschließend zeigte er auf mein Schwert. Die weißen Ritter. Meine Bestimmung. Die Bestimmung eines Kriegers, eines Kämpfers, eines Soldaten. Gepanzert mit weißem Stahl, schwangen diese Männer Waffen aus dem stärksten Metall. Doch bevor ich mich am Schwerte versuchen konnte, musste ich lernen. Kriegstechniken, Strategien, Sprachen, ehemalige Helden, Mythologien- zu viel, um mich an alles zu erinnern. Nach etlichen Prüfungen, durfte ich nun endlich ein Schwert in meine Hand nehmen."

Der Schwertkampf.

"Niemals zuvor, trug ich so viele Wunden davon, wie an diesem Donnerstag. Abgesehen davon, dass es heiß war, hatte der Schwertmeister schlechte Laune. Ein Schritt zu viel-AUF DEN BODEN!- Ein Schritt zu wenig- TOT, TOT, TOT!- Wir durften mit Stöcken kämpfen... ein Haufen Knappen, die mit Stöcken kämpften. Ein paar waren überhaupt zu dämlich, den stumpfen Gegenstand zu schwingen. Dennoch- Wunden halfen. Doch Bücher, Bücher halfen noch mehr."


*setzt ab* Langweilig, ich dachte deine Kindheit war aufregender? Du schreibst als würdest du meiner alten Mutter beim Waschen zusehen! - Verzeih, Bruder. Weil du es bist, springe ich zum "Interessanten" Teil vor.- Na also, selbst meine Mechanischen- Bitte... kein Wort über den Vorfall mit dieser Drako, die Geschichte bekam ich bereits zu oft zu hören, Elias.- Gut, gut, dann schreib wenigstens weiter!

"Fünf Jahre, drei Monate und siebzehn Tage später. Ich hatte das weiß angelegt, es war einer dieser kalten, asgarnischen Nächte. Unerträgliche Stille durchfuhr die ganze Stadt. An diesem Abend wusste ich noch nicht, dass sich einiges verändern würde. Die friedliche Nacht wurde durch einen gequälten Schrei unterbrochen, ein Schrei, der mein Blut in den Adern gefrieren ließ. Alle Ritter stürmten auf den Hof des Schlosses, einige Gardisten riefen, fluchten und rannten durch Hof und Stadt. Eher ich wusste, was zum Teufel los war, wurde Ser Olrik von einem Bolzen durchbohrt. Er erstickte an seinem Blut. Es wirkte, als würde es Bolzen regnen, ich fand Deckung hinter einer Säule, hörte jedoch nur die kläglichen Schreie meiner Mitbrüder, wie sie einem schmerzhaften Tod zum Opfer fielen. Gardisten bauten einen Schildwall auf, der Hauptmann der Garde brüllte wie ein Werwolf über den Hof, ich zog mein stählernes Langschwert aus der Scheide und neigte meinen Kopf zur Seite, um einen kleinen Blick erhaschen zu können. Auf den Dächern des prächtigen Schlosses waren zahlreiche Schützen, zum Haupteingang kamen einige in Leder und Dunkelstahl gepanzerte Männer, ausgerüstet mit Äxten und Klingen, massakrierten sie Bürger Gardisten. Alle Ritter, welche sich im Schlosshof sammelten, fanden den Tod durch Bolzen, die Wenigen überlebenden waren noch im Schloss verborgen.

Ich wusste, ich musste handeln, dafür war ich hier, das war meine Bestimmung. Rasch bog ich um den Steinernen Wall, und stürzte zu den Übrigen Gardisten. Doch jener Hauptmann packte meinen Arm, der ältere Heer zog mich hinter die dicken Holztore des Schlosses und ließ seine Mannen die Tür verschließend. Keine drei Herzschläge später, begannen unsere Feinde die Tür einzureißen. Ich packte den Griff meiner Klinge mit beiden Händen und wand mich der Tür zu. Ein weiteres Gemetzel war nicht zu verhindern. Die Feinde, dunkel gerüstet, drangen ein. Sie waren uns zahlenmäßig überlegen, wodurch gleich zwei ihre Chance sahen, mich niederzustrecken. Doch ich kam ihnen zuvor, das Langschwert des einen zwang ich in einer Parade zur Seite, nun konnte ich meine gepanzerte Faust in das Gesicht des Zweiten graben. Schnell schwang ich die Stahlklinge nach oben und enthauptete den paralysierten, eher der andere mein Schwert in die Magengrube abbekam. Die Gardisten waren überwältigt und ich stürzte durch einen Nebengang in die Ratskammer. Dort konnte ich über einen zweiten Ausgang zurück in den Hof. Und.."


Der Anfang war ja ganz spannend, Agator, aber du beginnst dich zu wiederholen! Du hast an diesem Abend zwei Männer getötet.. und? Die Ritter waren großteils getötet, wie kamst du hinaus?- Dazu komme ich jetzt, Elias, gedulde dich.

"Das Haupttor war schnell erreicht und die Brücke zum Stadtinneren war noch intakt. Einige Feinde streiften durch Gassen und Straßen, keine großer Herausforderung sie einzeln unschädlich zu machen. Als ich die Taverne erreichte, erkannte ich die Stimme einer junger Frau. Die Tür der Taverne eingetreten fand ich einige Soldaten vor, die das Gebäude plünderten, in dessen Mitte, das Mädchen, das mir alles bedeutete, sofort.."

Wowowow! Ein Mädchen? Du hast nichts von ihr erwähnt? Wo verblieb sie in der Geschichte? Du hast- Ich habe sie nicht erwähnt, weil du dieses Gesülze nicht hören wolltest!- Moment mal! Sie war deine erste Liebe! Wie kannst du das unerwähnt lassen?- Du wirkst, als interessiere dich..- Nein! Schreib einfach weiter...

"Elisabeth, sie wurde vergewaltigt. Ihr Gesicht schmerz verzehrt, nach Hilfe suchend, musste sie die Gewalt der Männer erdulden. Jemand packte mich, brachte mich zu Boden und zwang mich, diesen Akt der Grausamkeit mit anzusehen. Sie lachten schelmisch, eher sie nicht aufhörten, ihr weh zu tun. Sie warfen das Mädchen vor mich auf den Boden und hörten nicht auf. Ich kniff meine Augen zusammen, ich konnte es nicht mit ansehen. Sie schluchzte, ich vernahm noch wenige letzte Worte: 'Liebe....Dich....' Als ich nach einiger Zeit wagte, sie wieder zu öffnen lag sie am Boden. Sie gab keinen Ton von sich. Nichts. Dann erblickte ich ihre blutende Kehle. Man hat sie ermordet. Und noch eher ich reagieren konnte, schlug mir jemand gegen meinen Hinterkopf.

Ich erwachte in einem Zeltlager, weit weg von der Stadt. Mein Oberkörper war enthüllt, von Peitschenhieben überzogen. Ein Mann betrat das Zelt, schliff mich in einen Käfig, in welchem noch weitere Gefangene verweilten. Ich lehnte entkräftet an den Gittern, den Lebenswillen verloren. Es wurde Nacht. Düstere Nacht. Es war kalt. Zu kalt.
Manchmal ist es besser zu sterben, als zu leben.
Buße tun jene, die Reue empfinden. Schuldig sind jene, die schlimme Taten vollbringen.
War es meine Schuld? Hätte ich es verhindern können? So viele Tote. Tod.
Mein Leben hatte eben erst begonnen. Jeder schreibt seine eigene Geschichte. Manche setzen einen Punkt, andere schreiben weiter.  


*blickt auf die Zeilen herab und anschließend zu Elias auf*
Zu Schade, dass ich sie nicht vergewaltigt hab. Immerhin hast du mich verraten. Vielleicht hätte ich auch Edana vergewaltigen sollen?- Klappe, Elias.

_____________________
Mit freundlichen Grüßen, Agator Leithian Magos.

Ich bin die Dunkelheit, die die Welt zerbricht.
Ich bin die Seuche, die diese Welt verdirbt.
Ich bin König der Teufel, Lord der Dämonen und euer Untergang.
Ich bin der Tod.
~ Agator Magos - Kampf gegen Sir Modred



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"Man befahl mir zu kämpfen, und das Tat ich.
Sollen sich doch Historiker um die Wracks, Leichen und zerstörten leben kümmern."
~Preston J. Cole
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Agator Magos

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BeitragThema: Re: Tagebuch eines geborenen Soldaten   Di Sep 29 2015, 15:47

*erneut sitzt der ältere Herr mit einem Glas Rotwein am Tisch, nachdenklich ins Leere starrend. Er entscheidet sich dazu, einen weiteren Eintrag in seinem Buch zu verfassen*

Kapitel 1:"Das Feld der Sterne"

*Agator blickt auf, seine moosgrünen Augen fallen auf den Mann in Schwarz, der mit verschränkten Armen neben ihm steht* "Das Feld der Sterne" Kannst du bitte etwas anderes schreiben? Es zerrt an meinen Nerven, die nebenbei wertvoller sind, als dieses Menschenpack...- Ich habe dich nie gezwungen hier zu sein, I- *er schüttelt den Kopf* Ich bin hier, weil du mich gerufen hast.-Habe ich nicht.- Ich bin tot, Agator. Inwiefern könnte ich sonst hier sein, wenn nicht in deinen Gedanken? Und wer sieht mich? Weder Serina, noch irgendeiner deiner Töchter sind dazu in der Lage. Ich bin lediglich der Schatten deiner Gedanken, der dich verfolgt.- Das konntest du schon immer gut, was? Leute verfolgen, sie in den Wahnsinn treiben.- Nur bist du nicht "Leute". Du hast es verdient. Mich verraten. Ich hätte dich töten sollen. *der Herr schüttelt nachdenklich den Kopf und widmet sich wieder dem Buch* Du hättest nur nicht so weit gehen sollen.

"Nacht um Nacht. Ich war Zeuge, wie mein Körper dahin schwand. Kein Dareon. Keine Elisabeth. Keine weißen Ritter. Nun war ich ein Gewöhnlicher Mann, versklavt von einer Bande Banditen."

Dareon? Ist das nicht dieser...dieser..Vampir? Du hast ihn doch umgebracht, oder? Ein wunder da sich dich als Bruder ansah, Aga.- Ich kannte Dareon seit Kindeszeiten. Wir waren alte Freunde..- Ein Verräter. Der Titel des Buches ist falsch. "Tagebuch eines geborenen Soldaten" Nein... Das Tagebuch eines glorreichen Verräters. Du bist Abschaum. Ein schlechter Vater und jeder deiner Huren hat dich bisher verlassen...das liegt Verrätern im Blut.  *seine Feder  steht still. Für einen Moment denkt der alte Mann nach, eher er wieder zu schreiben beginnt*

"Tag der Flucht. Zu viele Opfer. Es war an einem Samstagabend. Ein Mann namens Josef Grünbau, ein Handwerker, öffnete das Käfigschloss mit einem selbstgemachten Dietrich. Daraufhin folgte nur noch mehr Tod. Ich war entkräftet, beim Kampf ungebräuchlich. Ich schaffte es mich heraus zu schleichen. Hungernd, durstend und mit nichts als Fetzen bekleidet fand mich ein Bauer. Er wohnte in Lumbridge, nahm mich auf. Mein Leben lag in Scherben, ich hatte alles verloren. Nachdem ich wieder stark auf den Beinen war, bekam ich die Nachricht, dass das Schiff, auf dem Dareon als Gardist angeheuert wurde, durch einen Sturm versenkt wurde. Nichts mehr fesselte mich an mein Leben. So ging ich und verschrieb mich der Armee. Misthalin hatte eine große Garde. Ihr Kaiser nannte sich..."

Du hast aufgehört zu schreiben. Hat es dir die Worte geraubt?- Ich habe vergessen wie der Kaiser hieß...- Ach, wenn das so ist.. du wirst vergesslich, alter Mann.

"Jahre in der Armee, ich erhielt höhere Ränge, doch wurde ich nach drei Dienstjahren nach Morytania versetzt. Wir sollten uns um einige Banditen kümmern. In diesen Landen trafen wir auf eine andere Division. Die "stählerne Legion" nannten sie sich. Diese Männer hatten Nerven, sie verbrachten bereits ihr halbes Leben unter Vampiren, Dämonen und anderen Kreaturen. Man könnte meinen sie suchten den Tod. Ihr Hauptmann, ein Misthaliner namens Asgart Sturmklinge. NIemals zuvor sah ich einen Mann die Axt schwingen, wie er es tat. Eines Nachts wurden wir überfallen. Vampire und Banditen, ein Gemetzel sondergleichen. Meine Schildbrüder wurden eingekesselt, beinahe alle starben...

Mein lieber "Bruder". Dieses Buch ist langweilig. Es ist ein Tagebuch, also schreib was aktuelles. Oder beginn zumindest in der Zeit vor 20-, nicht vor 450 Jahren!- Du hast recht...Vor 20 Jahren. Edana. Edana....ja...

"Jahre in der Armee, ich erhielt höhere Ränge, doch wurde ich nach drei Dienstjahren nach Morytania versetzt. Wir sollten uns um einige Banditen kümmern. In diesen Landen trafen wir auf eine andere Division. Die "stählerne Legion" nannten sie sich. Diese Männer hatten Nerven, sie verbrachten bereits ihr halbes Leben unter Vampiren, Dämonen und anderen Kreaturen. Man könnte meinen sie suchten den Tod. Ihr Hauptmann, ein Misthaliner namens Asgart Sturmklinge. NIemals zuvor sah ich einen Mann die Axt schwingen, wie er es tat. Eines Nachts wurden wir überfallen. Vampire und Banditen, ein Gemetzel sondergleichen. Meine Schildbrüder wurden eingekesselt, beinahe alle starben...

Dem Reinblut sei Dank! Endlich bist du vernünftig...jetzt schreib was in deinem verräterischen Hirn vorging...

Kapitel 2: Juni vor 19 Jahren

"Ein Jahr waren Edana und ich bereits verheiratet. Dennoch hat sie mir noch kein einiges Mal gesagt, dass sie mich liebt. Ich habe das Gefühl, dass sie mir niemals sagen wird, was sie für mich empfindet.

Tazim

Unter allen Leithian's, ist Tazim der Bruder, den ich mir schon immer wünschte. Seine Hilfsbereitschaft und Unterstützung kommt stehts gelegen.
Ich hoffe es wird eine Zeit kommen, in der ich mich für seine Hilfe revanchieren kann. Doch ich habe das Gefühl, dass er etwas plant. Hinter dem ehrlichen Grinsen versteckt sich etwas, das er nicht in die Öffentlichkeit bringen möchte. Ich komme dahinter. Er ist wie ein Bruder für mich.. vielleicht wird er mich sogar in seine Geheimnisse einweihen. Lienea scheint ihn zu mögen, womöglich trifft auch sie das "große Glück".


Du bist traurig, weil dich dieses Weib nicht geliebt hat? War sie nicht die Hure von Erijiel? Diesem Schwachkopf der mich ebenso verriet? Als hätte es der Leiche seiner Frau nicht gefallen... Sie hat gut geschmeckt..und..hatte einen festen Sitz. Für eine Tote. Erzähl doch etwas über Erijiel, du diesen Zeiten hat der Hundesohn doch nicht mehr gelebt. Das Schicksal, das ihn ereilte, war mehr als verdient. Ich sah zu, Earendil, dieser Mistsack, hat dafür einen alten Freund zurück geholt... Einen guten, alten Freund, von dir und mir, nicht wahr, Aga?

Erijiel

Erijiel war zu Lebzeiten nicht mehr das, was ich einen Freund nannte. Aber Edana hat ihn geliebt und er hatte das Mädchen gehabt. Er war ein Elf, dem das Dunkle zu Kopf stieg, woraufhin er nur Leid in die Welt brachte. Ein Wunder, dass das Mädchen darauf abfuhr. Doch davor.. davor war Erijiel ein Freund, ein Vertrauter, ein Hauptmann. Ein Mann, der für das Gute einstand und sein Land, sowie seine Ehre bis zum Ende verteidigte. Was aus ihm geworden war, wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind."


Schlimmster Feind.. oh, meinst du mich? Vermisst du mich nicht? Ach komm Aga, wir wissen doch beide, wie schrecklich du mich vermisst.

Serina

"Kaum zu glauben. Sie war wieder da. Das Mädchen, das ich vor Jahren mein Herz schenkte. Sie starb kurz darauf.. und ich wusste es nicht einmal. Es war schön sie wieder zu sehen, vielleicht zu schön. Vielleicht sollte sie nicht so schön sein. Vielleicht war es falsch.. doch zu dieser Zeit konnte mir niemand sagen, ob etwas Falsch oder Richtig war. Dennoch blieb ich eher auf Abstand, nicht das etwas passierte, das Edana traurig machen könne."


Und Aga? Was haben wir heute gelernt? Bleib auf dem Trip, dass du über derzeitige Geschehnisse schreibst...nicht über Vergangenes. Das hier ist viel interessanter. Mir ist es eigentlich egal. Ich bin befriedigt, wenn dein Leben zu Bruche geht. Huh? Sie mich nicht so an, du weißt, dass du das verdient hast. Deine Schuld wird dich schon nicht umbringen...dazu braucht es mich.

_____________________
Mit freundlichen Grüßen, Agator Leithian Magos.

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BeitragThema: Re: Tagebuch eines geborenen Soldaten   Mi Jan 06 2016, 14:25

Kapitel 3:"Ritter des Gleichgewichts"

*Kerzen erhellen den halb-dunklen Raum. Ein alter Holztisch, ein Buch, eine pechschwarze Feder. Unermüdlich sitzt der ältere Herr zu Tische und schreibt.*

August
September
Oktober
November
Dezember
Winterkälte

Das Klima wird kälter. Der Winter kommt. Das Ende naht. Ich fand bisher nicht viel Zeit, einen weiteren Eintrag zu verfassen. Womöglich ist es sogar der letzte Eintrag.

Kira

Ich weiß nicht was geschieht, aber es ist etwas, das ich nicht wissen soll. Sie verheimlicht mir etwas. Sie verschwindet tags und nachts, kehrt spät - oder eben gar nicht - zurück. Sie schreibt und versteckt geschriebenes. Sie wird kälter. Sie entfernt sich..


DU HAST MEINEN BRUDER GETÖTET! VERRÄTER! *Agator lässt seine Faußt gegen den Tisch rasen, Holz splittert.* Raus aus meinem Kopf, Gohan!
UND DICH HABE ICH EINST BRUDER GENANNT! *Er verdeckt seine Augen* Nein, Azdaran... Ich..ich wollte nicht...
Agator, du weißt, du bist stets in meinem Hause willkommen... *ein weiterer, fester Hieb, lässt den Holztisch einbrechen, die moosgrünen Augen des älteren Mannes bleiben zwischen den Seiten hängen.* Tibus...

Tristan

Einer der ehrwürdigsten Männer, die jemals in Gielinor beheimatet und gedient haben. Er ist der Sohn, den ich nie hatte. Er soll meine Klinge erhalten, sodass er anstatt meiner Selbst, Gleichgewicht und Frieden wahren kann. Verlasse deinen Weg nicht, erhalte, was ich dir lehrte. Vivere in pace et quiete, frater.

Nyrociel

Freundin, ich sah dich ohnehin immer als Familie, Nyrociel. Bleib wachsam, mögen deine Pfeile stets ihr Ziel und deine Macht für Gerechtigkeit eingesetzt werden. Meine Pistole, geschmiedet von Edward Gray selbst, soll dir gehören, mögest du auch mit ihr deine Feinde vernichten.

Talon

Niemals werde ich dir verzeihen, was du getan hast, mein Sohn. Aber die Wege des Calcar, werden deine Ehre wiederherstellen. Stehe Tristan in Zeiten der Not bei und kämpfe stets tapfer bis zum Tod.

Esmonae

Meine Esmonae. Dir werde ich nicht vergessen, was du getan hast. Zu viel und ich zu wenig für dich. Ich hinterlasse dir mein Buch. Ich bin mir sicher, du wirst damit etwas anfangen können. Verzeih die wenigen Zeilen zu dir, Herzchen, aber du hast mich immerhin verdorben - nicht das es schlecht ist, aber was wir durchlebt haben, ist zu hoch als das ich es aufschreiben kön...-


Ich weiß, es ist nicht deine Art, aber...*sie legt eine Hand auf meine Wange* Du bist meine Familie und wertvoller als sie alle...Bitte..bleib mir und mach nichts dummes...*sie stieg auf ihre Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.*
*Die Hände des Dämons zittern, er erhebt sich und wirft den zerbrochenen Tisch zur Seite, Stühle ,die wehrlos herumstehen, werden gegen Wände geschmettert, Wände mit seinen Fäußten zertrümmert. Als der letzte Faußthieb gegen eine Wand fährt, verharrt er in dieser Position. Sein Blick schweift zu dem Tagebuch, das geöffnet am Boden liegt.*...Lienea...

*Die Kerzen waren erloschen, doch das Buch ist nach wie vor geöffnet, auf einem neuen Tisch, die Feder bereit zum schreiben daneben abgelegt. Die Tür zum Balkon steht offen, Vorhände werden vom Winde beeinflusst hin und her geweht. Doch von Agator ist keine Spur...*

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BeitragThema: Re: Tagebuch eines geborenen Soldaten   So Jan 10 2016, 23:18

*Die dunkle Zelle wird von wenigen Kerzen erhellt, als Agator sich dazu entscheidet, noch einen Eintrag zu verfassen.*

Letztes Kapitel:"Einbruch der Nacht"

Wärme. Ich hätte niemals erwartet, einst in einer Zelle zu sitzen, die ich mal mein eigen nannte. Ich bin mir meines Todes gewiss. Alle die mich kannten, lebten und liebten mögen nicht trauern. Der Tod ist nur eine weitere Etappe im Leben.

Kira

Ich habe keine Ahnung, wie lange und ob ich bis zum Ende in dieser Zelle bleiben werde. Kira, Liebste, verzeih mir all meine Taten. Du weißt, dass du mein bist, doch das Ende naht... Du hast Angst davor, versprich mir bei mir zu bleiben, bis der Tod mich holt. Ich war dir stets Treu und habe dich immer unterstützt. Vielleicht wirst du noch deinen Frieden finden.

In Liebe, dein Ehemann.

Tazim

Du. Änder dich nicht. Wehe dir. Ich werde kommen und dir den Kopf abreißen, wenn du's tust.

Lienea

Wenn diese Verhandlungen so ausgehen, wie ich sie vermute, wird es mein Ende sein, Liebste. Du weißt was du für mich warst. Du weißt was ich zum Ende für dich empfand. Handle, wie es dein Herz verlangt, nicht wie ein Teil deiner Familie, irgendeines Ordens oder dergleichen von dir verlangen. Ihr seid eine Rose, Lienea, rot und schön, aber noch nicht verblüht. Den Kuss, den ich dir nie hätte geben dürfen. Folgen um Folgen, ich sehe ihn, das eine oder andere Mal. Finde deinen Frieden.

Yaela

Geliebte Tochter...wir haben uns Monate, wenn nicht sogar Jahre nicht gesehen. Wenn du meinem Rat gefolgt bist, dann bist du nicht mehr in Gielinor. Komm nie wieder. Ich werde über dich wachen und über deine Mutter. Finde deinen Frieden.

Edana

Du weißt, das ich dich nie vergessen werde. Jede Nacht bist du an meinem Bett, jeden Tag fühle ich deine Blicke, welche über den Horizont gleiten. Wir werden uns wieder sehen. Bald, hoffe ich. Ich vergebe dir. In Liebe, deine Ehemann.

Erijel

Bastard, schmor in der Hölle.

Dareon

Ältester Freund. Pass auf dein Weib auf. Du sagtest eins, das du mich nicht überdauern möchtest. So wie es nun aussieht, wirst du das wohl müssen. Achte auf Weib und Sohn und auf dich. Finde deinen Frieden.

Earendil

Du hast noch ihren Ring. Du trägst ihn noch bei dir. Verwahre ihn. Wenn sie zurückkehrt, gib ihn ihr. Und sage ihr, das ich sie immer geliebt habe. Du bist mein Bruder, Earendil. Und das wirst du auch immer bleiben. Folge deinem Herzen, finde deinen Frieden.

Scarlet

Ich werde dir niemals verzeihen, was du getan hast. Aber ich werde nie leugnen, das ich dich mehr als nur ein wenig vermisse, meine Blume. Wo auch immer du sein magst, ich bin mir sicher du bist glücklich. Finde deinen Frieden.

Das Ende

Mich beschleicht das dumpfe Gefühl, in meinem Kopf klingt das Ganze hier besser als auf Tinte und Papier. Ich möchte offen sein. Ich habe diesen Tag erwartet. Meine letzte Nacht ohne jenen, die ich liebe. Ich denke, dass ich bald sterben werde. Sollte dies nicht der Fall sein, war dies dennoch das letzte Kapitel. Ich habe versucht diese Welt zu retten. Ich habe versucht Friede und Gleichgewicht zu wahren. Doch es wird immer jene geben, die sich über andere zu erheben versuchen. Ein natürlicher Trieb, dessen Spross ausgemerzt werden muss.


(díkaios) - Die Gerechtigkeit

(agathós) – Die Tapferkeit

(sapientia) – Die Weisheit

Eímaste ippótes, timoún tin calcar, pragmatikí isorropía.


_____________________
Mit freundlichen Grüßen, Agator Leithian Magos.

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Ich bin die Seuche, die diese Welt verdirbt.
Ich bin König der Teufel, Lord der Dämonen und euer Untergang.
Ich bin der Tod.
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