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 Der Weg durch die Wüste

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Michelangelo

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Rs-Name : Tazim Sedos
Anzahl der Beiträge : 591
Anmeldedatum : 16.01.15

BeitragThema: Der Weg durch die Wüste   Do Aug 20 2015, 15:04

*In der Nacht ist das Einzige, was die Stille des Dorfes zu durchbrechen scheint, die mit Tinte benetzte Feder des Wüstensohnes, welche beim Schreiben auf dem Papier des ledergebundenen, kleinen Buches kratzende Laute von sich gibt*

An diesem Tage saß ich, wie viel zu oft eigentlich, an dem hölzernen Tisch im Haupthaus Rimmingtons.
An der reich verzierten Tasse nippend und den Tee genießend, dessen Geschmack mir auch nach so langer Zeit nicht weniger angenehm geworden war.
Den Umständen allein ist es wohl zu verdanken, dass ich nicht öfter hier bin.
Stattdessen lebe ich mein Leben vor mich hin, so ziellos und allein wie ich zuletzt wohl in meiner Jugend war...
Bevor ich den Skorpionen der Wüste bei meiner Klinge die Treue schwörte oder Personen fand, für die ein Kampf sich lohnen würde.
Als wären die momentane Situation und die verworrenen Gedanken, welche ich sowohl meiner recht ''alternativen'' Art und Weise zu denken, als auch meiner Zeit als Festungskommandanten, Strategen  und Taktiker der Legion zuschreiben dürfte, nicht genug psychische Belastung für mich, nun macht man wohl auch Jagd auf mich...

Ich schweife ab.
Es war ein Tag wie jeder Andere auch, ein paar Geschehnisse, welche mich nicht recht interessierten oder nicht relevant genug waren, als dass ich sie mir einprägte.
Nur saß ich wohl allein, in der für mich wohl mittlerweile typischen, melancholischen Art auf dem etwas morschen Holzstuhl, bis eine Kugel pflanzlichen Materials durch das Südfenster des Raumes geworfen wurde.
Sofort stieß ich den Schemel beiseite und riss mir den Umhang vors Gesicht, während ich beobachtete, wie die Kugel sich in ihrer Form vergrößerte und der Raum von einer Wolke aus Gas eingehüllt wurde. Flinken Schrittes riss ich die Tür nördlich von mir auf und atmete erst einmal tief durch...
Lisriel, Ayela und Lienea tauchten kurze Zeit später auf und stellten die üblichen Fragen in  solchen Situationen.
Als Luan dann dazu kam, wurde es ein wenig klarer, da er scheinbar der Einzige von den Neuankömmlingen war, welcher Erfahrungen mit der Wirkungsweise des Gases und der Vorgehensweise der Stämme, Orden und Gilden des Ostens hat.
Er erklärte mir, dass es sich bei der für den fehlgeschlagenen Anschlag verwendete Kugel um ein schnell verfliegendes Gas handelte, für dessen Erfindung Furion Brethil verantwortlich zu sein scheint.

Zudem sei es in diversen Teilen der Wüste Tradition, Gästen einen Dolch in den Bauch zu rammen oder sie zur Begrüßung nieder zu knüppeln.
Zwar war mir das bereits klar, doch war mir der Gedanke daran in einer Situation wie dieser nicht gekommen.
Das Gas war wohl dazu gedacht, mich ausser Gefecht zu setzen und zu entführen.
Daran sei die Todeslotus-Gilde nicht ganz unbeteiligt, zumindest wäre es ihre Vorgehensweise.
Nach einem kurzen Gespräch mit Luan beschlossen wir, die Verantwortlichen zu suchen, beginnend mit dem für mich am interessantesten Ziel:


Der Herr der Wüste, Alruine.

Ich werde Rimmington wohl ein weiteres Mal für die Wüste verlassen müssen...
Vor allem zeigt man mir Tag für Tag, dass ich hier unerwünscht bin...


*Tazim klappt das Buch wieder zu, nachdem er den Eintrag vollendete. Es scheint wohl wichtig genug zu sein, dass er es, nach einem kurzen Zögern, in den großen, braunen Seemannssack steckt und die Enden des Bandes zusammenzieht um ihn zu schließen.*
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Michelangelo

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Rs-Name : Tazim Sedos
Anzahl der Beiträge : 591
Anmeldedatum : 16.01.15

BeitragThema: Re: Der Weg durch die Wüste   Di Apr 11 2017, 19:06

''Ich habe gesehen, was ihr mit dem Karamjaner gemacht habt...
Ihr habt ihm wie ein Wolf das Herz heraus gerissen und ihn in den Fluss geworfen...
Platsch! Und er treibt davon, direkt in meine Arme.
Hier, nehmt sein Glasauge, es ist eure Beute.''


Die braunäugige Dame gab mir ein trübes, stark verschmutztes Auge.
Sie trägt wie ich leichtes Rüstzeug aus gehärtetem Leder, während weißer Leinenstoff ihre gleichmäßig gebräunten Brüste eng umschlungen hält und nur die goldene Brosche, die ihr pechschwarzes Haar zusammen hält, ein Objekt von Weiblichkeit darstellt.
Ihren unförmigen Eisensäbel trägt sie stets lässig auf dem Rücken.

''Ihr solltet heimkehren, Einauge. Einen besoffenen Inselmenschen umzubringen ist keine Kunst. Die Feinde, die euch noch erwarten, sind von ganz anderer Natur.''


Das Schiff schaukelt enorm auf und ab, die zwielichtigen Passagiere halten ihre Gesichter in den Schatten der Kapuzen versteckt, während wir alle das gleiche Ziel ansteueren.
Aus aller Welt versammeln sich die stärksten Krieger, Magier, Wesen und Söldner, um sich den Prüfungen zu stellen.
Ich fahre mit den Fingern den Nacken der Säbelreiterin entlang, welche ihre verführerisch-langen Beine auf meine gelegt hat.

''Ihr wisst nicht, wer ich bin, Alys'On.''

Ihre warmen Hände fahren neckisch meinen magischen, kühlen Leib entlang, ihren leicht geschlossenen Augen bleibt der Rest meines Gesichtes verborgen. In Kürze wird sie wohl eine Rivalin sein...

''Nur ein weiterer Mann, der mit dem Feuer spielt...''
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Rs-Name : Tazim Sedos
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BeitragThema: Re: Der Weg durch die Wüste   Mi Apr 12 2017, 15:31

''Holt die Segel ein, Narrengestalten und Saufköpfe!''

Das Schiff kracht durch die tobenden Wellen, der aufkommende Sturm verursacht bei den meisten Passagieren die Rückkehr ihrer letzten Mahlzeit auf den knarzenden Planken.
Die Dame auf meinem Schoß gibt mir einen unangemessen intensiven Kuss.

''Ach, wäre ich doch nur eine Hure... Dann wäre ich wohl so reich wie die Gräfin von Lumbridge.''

Ein lautes Donnern unterbricht die Worte der schwarzhaarigen Amazone, welche ihre gebärfreudigen Lenden auf meiner Hüfte kreisen lässt. Zumindest bis sie die Erfolgslosigkeit ihrer Aktionen bemerkt und sich mit einem frechen Grinsen Richtung Bar begiebt.

Wir landen auf Musas Idyll, wo die meisten der zuvor zwielichtigen Gestalten zunächst die Taverne ansteuern.
Mein Ziel hingegen ist das Bordell im Westen, ein ehemaliger Waffenbruder der Wüstenskorpione ist dort oft anzutreffen.
Tatsächlich treffe ich ihn dort, sein Gesicht voller Puder und Schminke, auf seinem Haupt eine blonde Perücke, wie er die Arbeiter der Insel umschmeichelt, nebst einigen anderen seiner Art.

''Tazim, ihr hier?''


Scorpen schreit beinahe peinlich berührt, da ihn sein ehemaliger Heerführer so sieht. Ich sage ihm, ich müsse mit ihm reden und frage ihn nach Informationen zu der Insel, sowie der Prüfung der Hohepriester. Unter Tränen erzählt er mir von den Gefühlen, die er für mich empfand, als möchte er von dem eigentlichen Thema ablenken. Schlussendlich gesteht er, was ihm seine Freier erzählten.

''Der Rum ist vergiftet, Lord Sedos. Jeder Teilnehmer will die Prüfung gewinnen und würde dafür über Leichen gehen. Die erste Hürde habt ihr bereits hinter euch, eure Majestät... Ihr hattet Glück, das erste Schiff zu betreten. Die Stürme, mit denen die späteren Schiffe zu kämpfen haben, sind bei weitem tödlicher.''
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Michelangelo

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Rs-Name : Tazim Sedos
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BeitragThema: Re: Der Weg durch die Wüste   Sa Apr 15 2017, 17:53

Die Teilnehmer, die sich nicht schon haben umbringen lassen, sei es durch Gift oder Fallen, werden von einem quierligen, weißbärtigen Mann zu einer Versammlung an den Docks gerufen.

“Es gilt, ihr guten Seelen, 513 tapfere Leutchen haben diesmal ein Prüferschiff betreten, überlebt haben die erste Prüfung nur 368.“

Um mich herum stehen diese dunklen Gestalten, unter ihnen die seltsamsten Wesen. Ich sehe ein Wesen mit bläulich-weißer Haut, einen Krüppel in einem Rollwagen, einen langgezogenen Mann in dunkler Tracht und die merkwürdigsten Waffen Gielinors.

“Eure nächste Prüfung ist es, nach Crandor zu kommen. Die Schiffe im Hafen fahren vor Beginn ab. Ihr dürft für den Übergang auf die besagte Insel alles verwenden, was ihr im Dschungel findet.“

Ein lautes Dröhnen ist zu hören, als die Prüfung beginnt. Der alte Mann verschwindet in Rauch und die Teilnehmer hasten mit Äxten in den Dschungel, um sich Boote zu bauen. Töricht, wenn man bedenkt, dass der Urwald von giftigen Spinnen, Insekten, Schlangen und Skorpionen bewohnt ist, sowie von anderen abstoßenden Bestien, wie Wurzelkriechlinge, Fruchtflügelvampire oder Blut-Aye-Ayes.
Mein männlich-weiblicher Informant berichtet mir von einem geheimen, unterirdischen Labyrinth im Inneren des Vulkanes.
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