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 Chronik: Sir Vunian

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Silas Drakan

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Rs-Name : Silas Drakan
Anzahl der Beiträge : 5293
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Alter : 23

BeitragThema: Chronik: Sir Vunian   Fr Jan 16 2015, 13:56

Ein Porträt von Sir Vunian als Offizier des Kaiserreiches

Jugend (Alter 0-12):
Vunian wurde als Kind aus wohlhabendem Hause in Draynor geboren. Seine Eltern, die von niedrigem Adel waren, sorgten sich gut um ihn und wollten ihrem einzigen Sprössling eine schöne Kindheit und Ausbildung bieten.
Dies funktionierte auch sehr gut. Der junge Vunian wuchs im – zugegeben etwas düsteren – Draynor an der Seite vieler verschiedener Freunde wohl behütet auf. Dabei machte er Lehrer und Eltern durch viele verschiedene Fähigkeiten auf sich aufmerksam. Er lernte schnell und war ein begabter junger Poet, außerdem handelte er trotz seiner Jugend immer sehr überlegt und besonnen.
Doch neben all diesen geistigen Fähigkeiten konnte Vunian auch körperlich überzeugen. Er war groß und, weil er überaus fleißig trainierte, immer sehr sportlich. Auch im Umgang mit dem Schwert war er sehr talentiert, wenngleich er im Umgang mit anderen Waffen doch eher ungeschickt wirkte.
Darüber hinaus konnte der Junge sich in einer anderen Angelegenheit auszeichnen: Seine Eltern, die in Draynor sehr respektierte und geachtete Menschen waren, empfingen des Öfteren Besuch von anderen adeligen Freunden oder von Geschäftspartnern. Dabei trat Vunian stets höchst diplomatisch und gesellschaftsfähig auf, ein Gast attestierte ihm gar ein Benehmen, das eines Königs würdig wäre.
Aus all diesen Gründen beschlossen Vunians Eltern an seinem zwölften Geburtstag, sich von ihm zu trennen und ihm eine Ausbildung zum Ritter zu ermöglichen. Er bestand die Aufnahmeprüfung zur Schule der Weißen Ritter ohne Probleme und zog somit schließlich alleine in die Weiße Stadt.

Ausbildung (Alter 12-16):
Auch in Falador konnte Vunian schnell auf sich aufmerksam machen. Während dem ersten Teil seiner Ausbildung lernte er im Schloss der Weißen Ritter allerhand nützliche Dinge. So wurde seine Fechtkunst noch weiter verbessert, während man ihn auch noch im ritterlichen Verhalten unterrichtete.
Mit sechzehn schließlich konnte Vunian den ersten Teil seiner Erziehung endgültig abschließen und er wurde als Knappe in den Dienst von einem jungen Weißen Ritter, Sir Alrich, gestellt. Sir Alrich war erst vor Kurzem zum Ritter geschlagen worden und man ging in Falador davon aus, dass er eine glänzende Karriere vor sich hatte. Da Vunian als talentiertester unter den Neu-Knappen galt war es keine Überraschung, dass ausgerechnet er diesem Ritter zugeteilt wurde.
In den nächsten Jahren begleitete er Sir Alrich auf seinen verschiedenen Reisen und Einsätzen. Die beiden zogen durch Misthalin, Asgarnien und Kandarin, wobei sie verschiedene kleine Abenteuer erlebten und zahlreiche gefahrvolle Schlachten schlugen. Dabei entwickelte Vunian sich langsam aber sicher zu einem außergewöhnlich starken Schwertkämpfer, der es jederzeit problemlos mit mehreren bewaffneten Gegnern zur gleichen Zeit aufnehmen konnte.
Nach vier Jahren war Vunians Zeit als Knappe schließlich abgeschlossen, und nur mehr eine letzte Prüfung trennte ihn von seinem heiß ersehnten Ziel – dem Ritterschlag. Vor wenigen Tagen war eine reiche Dame von einem abtrünnigen Ritter, Sir Berncas, entführt worden. Nun war es die Aufgabe von Sir Alrich und Vunian, die Lady heil zurück zu bringen. Wenn diese Mission gelang, würde Vunian zum Ritter geschlagen werden.
Die beiden folgten der Spur des Feindes bis in den Sumpf von Lumbridge, wo sie ihn schließlich stellten. Es kam zum Kampf, in dessen Verlauf Sir Alrich seinen Widersacher mit der Hilfe seines Knappen zu Boden schlug und ihn schwer verletzte.
Doch als Vunian anschließend die an einen Baum gefesselte Dame losband, passierte das Schreckliche: Sir Berncas, der zuvor am Boden gelegen hatte, rappelte sich noch einmal hoch und durchbohrte Sir Alrich hinterrücks mit seinem Schwert, drehte sich um und rannte, mit einem triumphierenden Schrei auf den Lippen, so schnell er konnte davon.
Anstatt die Verfolgung aufzunehmen sank Vunian auf die Knie und versuchte, seinem verblutenden Mentor zu helfen. Doch die Wunde war zu groß und tief, und Sir Alrich verstarb nach wenigen Minuten. Sir Berncas war in der Zwischenzeit schon lange verschwunden.
So blieb Vunian nichts übrig, als mit der Dame, aber ohne Sir Alrich nach Falador zurück zu kehren. Dort erhielt er den lang ersehnten Ritterschlag und sein Lehrmeister ein feierliches Begräbnis.

Jagd nach Berncas (Alter 16-29):
Nach seinem Ritterschlag hielt Sir Vunian es in Falador nicht mehr aus. Zu sehr vermisste er seinen Freund und Mentor Sir Alrich, und zu stark war sein Verlangen danach, sich an dem abtrünnigen Berncas – sein Rittertitel war inzwischen endgültig aberkannt worden – blutig zu rächen. Somit packte er seine Sachen und verließ die Stadt, in der er nun so viele Jahre gelebt hatte, wieder.
Nicht weit von Falador erhielt er von Augenzeugen bereits die ersten Hinweise auf den Verbleib von Berncas. Doch dieser war gerissen und schlau, weshalb es Jahre dauerte, bis Sir Vunian es endlich schaffte ihn zu finden.
In der Zwischenzeit verfolgte er seinen Feind durch viele unterschiedliche Länder, wobei er immer wieder verschiedene Abenteuer erlebte und durch seinen Mut, seine Kampfkraft und sein großes Herz zu einem berühmten und überall respektierten Ritter wurde. Selbst im Ersten Seelenkrieg gegen Thanatos focht er an der Seite des Kaiserreiches aus Varrock und begegnete dabei westlich des Barbarendorfes sogar dem Fäulnisfürsten selbst im Kampf, den er nur knapp überlebte. Auch der Elfenkönigin Artemis diente er kurzzeitig, als er einen gefährlichen Spionageauftrag in Kandarin für sie erfüllte. Sein Ruf drang so bald in sein Heimatdorf Draynor, wo er schnell zu einem Volkshelden aufstieg.
Wirklich bewusst wurde Sir Vunian dies erst als er nach dem friedlichen Alterstod seiner Eltern für deren Begräbnis kurz in seine Heimat zurückkehrte. Dabei bejubelten ihn die Dorfbewohner und erklärten ihm wie stolz sie auf ihn seien.
Nach dreizehn Jahren voller Entbehrungen und Gefahren schließlich konnte er Berncas ausfindig machen, und mitten in der finsteren Einöde der Wildnis kam es zum finalen Kampf. Dabei war Sir Vunian seinem in die Jahre gekommenen Gegner jedoch haushoch überlegen, und nach wenigen Minuten hatte er ihn besiegt. Als Berncas schließlich geschlagen auf die Knie sank sprach Vunian dessen Urteil und gestattete ihm anschließend den schnellen Tod durch Enthauptung.

Erste Regentschaft (Alter 29-36):
Als Vunian nach Vollendung seiner Mission nach Draynor zurückkehrte erwartete ihn eine Überraschung: Die Dorfbewohner hatten beschlossen, sich von Misthalin abzuspalten und ein unabhängiges Reich zu bilden. Da Sir Vunian in seiner Heimat ja großes Ansehen genoss, wurde ihm die neu gegossene Krone überreicht.
Gerührt nahm er sie, und damit die Regentschaft über den Ort wo er geboren wurde, an. Vom Herrenhaus aus begann er, über das neue Königreich Draynor zu herrschen. Um die Unabhängigkeit seiner Heimat zu sichern gründete er ein Heer, dessen schwarz gerüstete Soldaten überall bekannt waren. Außerdem schloss er ein Bündnis mit dem mächtigen Kaiserreich und freundete sich mit dem Kaiser, Miximus Glad, an.
So existierten die beiden Reiche viele Jahre lang in Frieden neben einander. Dann jedoch entstand eine neue Bedrohung: Ein Mann, der sich „Der Schwarze Ritter“ nannte, machte das Land unsicher. Doch Vunian und seine tapferen Männer konnten diesen Feind in einem Kampf bei der Schlammspringerbucht besiegen und ihn somit vorerst davon abschrecken, weiter für Unruhe in Draynor zu sorgen.
Während dieser Zeit wuchs das Königreich Draynor zu einer wahren Großmacht heran, deren Heeresstärke in ganz Gielinor nur vom Kaiserreich übertroffen wurde. Außerdem war das alte Herrenhaus, in dem König Vunian residierte, Schauplatz mehrerer glamouröser Feiern, bei denen unter anderem der berühmte Dichter Johannes Wolfgang von Boethe seine Werke zum Besten gab.
Auch die Grafen des Königreiches – Sir Avraton und Sir Azelot – leisteten überragende Arbeit und wurden zu sehr angesehenen und noblen Herren.
Nur eines bereitete König Vunian große Sorgen: Im obersten Stock des Herrenhauses, in dem er immer noch ganz alleine lebte, gab es eine verschlossene Türe, die nicht geöffnet werden konnte. Nachts jedoch meinte er, grelle Schmerzensschreie und lautes Stöhnen hinter dieser mysteriösen Türe zu vernehmen.

Exil (Alter 36-53):
Eines Nachts wachte Vunian mit einem eigenartigen Gefühl auf. Er sah sich in seinem Gemach um und entdeckte einen großen, silbern glänzenden Schlüssel der auf seinem Tisch lag. König Vunian hatte diesen Schlüssel noch nie zuvor gesehen und er hatte auch keine Ahnung woher er kommen könnte.
Langsam stand er auf und sah ihn sich genauer an. Eine unheimliche Ahnung beschlich ihn. Er nahm den Schlüssel und stieg die Leiter zum obersten Geschoß des Herrenhauses auf. Dort steckte er ihn in das Schlüsselloch der geheimnisvollen Türe. Der Schlüssel passte perfekt. Gespannt stieß König Vunian die Türe auf und ging nach drinnen. Da wurde plötzlich alles schwarz um ihn.
Als Vunian aufwachte war es dunkel. Er befand sich offensichtlich in einem finsteren, felsigen Gang, von dessen Ende er jedoch Stimmen hörte. Diesen folgte Vunian nun, doch ehe er ganz angekommen war brach er zusammen.
Wenige Stunden später wachte er erneut auf, diesmal jedoch in einem weichen Bett. Er war umringt von Zwergen. Diese erklärten ihm, dass er sich in ihrer Hauptstadt, in Keldagrim befand. In vielen langen Gesprächen erklärte er seinen Gastgebern, dass er König Vunian war. Diese wiederum erzählten ihm, dass seit seinem Verschwinden siebzehn Jahre vergangen waren und dass Sir Avraton nun tyrannisch über Draynor herrschte, unterstützt von dem undurchschaubaren Adeligen Ludwig von Baden.
König Vunian blieb einige Wochen in Keldagrim um sich zu erholen – ohne wirklich zu wissen, was mit ihm passiert war – und brach dann sofort in Richtung Süden auf. Da er mittlerweile aber bereits über fünfzig Jahre alt war fiel ihm das Reisen nicht mehr sehr leicht, und sein Ruf eilte ihm voraus.
Was in jenen siebzehn Jahren jedoch wirklich passiert war, konnte bis zum heutigen Tage niemand ohne Zweifel herausfinden. Sir Vunian, der in dieser Angelegenheit immer sehr verschlossen gewesen war, hatte sich nur einmal gegenüber einem engen Freund über diese Zeit geäußert:
"Wo ich war? In einer schrecklichen Welt, die parallel zu der Unsrigen existiert, hinter alten Spiegeln und ewig verschlossenen Türen. Was dort mit mir geschah? Mein Geist wurde gequält, viele Jahre lang... Doch ich konnte mich befreien, fliehen, und - etwas mitnehmen. Das Wissen um eine Kraft, magisch, ja, aber vollkommen anders als alles worüber die Magier von Gielinor bescheid wissen - dunkler, gefährlicher, bösartiger..."

Zweite Regentschaft (Alter 53-61):
Bald wusste ganz Draynor, dass Vunian endlich auf dem Weg zurück war. Avraton, der seinen Thron nicht abgeben wollte, ließ seinen alten König jedoch nicht einreisen und gab seinen Soldaten den Befehl ihn zu töten.
Daraufhin ging Vunian zuerst nach Varrock, wo ihn der Sohn des mittlerweile verstorbenen Miximus Glad, Aurelian, freundlich aufnahm. Vom dortigen Palast aus trat er mit Ludwig von Baden, der einige Jahre zuvor übrigens erneut den Schwarzen Ritter aus Draynor verjagt hatte, in geheimen Briefkontakt.
Dieser ließ sich mit einigen Versprechungen – ein großspurig klingender Titel und viel Ruhm und Ehre – schließlich überzeugen. Er tötete Avraton und ermöglichte Vunian somit die vom Volk, das sich schon sehr nach seinem alten und freundlichen Herrscher gesehnt hatte, umjubelte Rückkehr nach Draynor.
Avraton jedoch hatte mit seinem schlechten Regierungsstil das Reich deutlich herunter gewirtschaftet und König Vunian musste praktisch wieder von Null anfangen. Obwohl Ludwig von Baden ihn nach Kräften unterstützte war er diesmal zu alt und zu schwach, um dem Königreich Draynor zu neuer Blüte zu verhelfen.
Um die Stärke und Unabhängigkeit seines Reiches nicht zu gefährden sah König Vunian sich schließlich gezwungen, sein Amt abzulegen um einem Nachfolger mit mehr Elan und Energie Platz zu machen.
Vunian selbst, mittlerweile immerhin über sechzig Jahre alt, verabschiedete sich von seinen Untertanen und von Ludwig von Baden, der ihm mittlerweile ein guter Freund geworden war, und beschloss noch ein letztes Mal auf Reisen zu gehen. Somit verabschiedete er sich schweren Herzens von seiner Heimat, der er so lange gedient hatte und die immer so gut zu ihm gewesen war.

Kloster (Alter 61-72):
Doch Vunians Reise, die eine Erfrischung für seine müde und kraftlose Seele werden hätte sollen, dauerte nicht besonders lange. Als er gerade den Eisigen Berg bestieg, um dort die wunderbare Aussicht zu genießen holte ihn auf fürchterliche Weise seine Vergangenheit ein: Der Schwarze Ritter war ihm gefolgt und forderte ihn zum Kampf heraus.
Vunian, alt und kraftlos wie er mittlerweile war, zog sein Schwert und wehrte sich nach Kräften. Doch er konnte seinem langjährigen Feind, der durch seine legendäre Klinge Frostmourne stärker war denn je, nicht mehr wirklich Paroli bieten. Der Schwarze Ritter drängte ihn an den Rand einer Klippe und konnte Vunian schließlich sein Schwert in den Bauch rammen. Dieser taumelte stark blutend einige Schritte nach hinten und stürzte dann die Klippe hinab.
Der Schwarze Ritter wandte sich daraufhin siegessicher um und schritt von dannen. Vunian hatte jedoch Glück gehabt. Er war auf einem Vorsprung gelandet und lag nun, langsam verblutend, dort als ihn nach einigen Stunden ein wandernder Mönch fand. Dieser leistete ihm erste Hilfe und brachte ihn schnell in ein nahe liegendes Kloster.
Dort wurde Vunian, der schon so gut wie tot gewesen war, von den Ordensbrüdern des Saradomin gesund gepflegt. Es dauerte viele Monate bis er sich endgültig erholte, doch schließlich hatte er seine Gesundheit wieder zurück.
Er war so dankbar, dass er noch am Leben war, dass er viele Jahre lang im Kloster blieb und gemeinsam mit den Mönchen jeden Tag zu Saradomin betete. Erst nach über zehn Jahren beschloss er noch einmal in die weite Welt hinaus zu ziehen, da er das Reisen und das Erleben von Abenteuern zu sehr vermisste.

Falador (Alter 72-78):
Er kehrte nach Falador, wo all seine Abenteuer ihren Anfang hatten, zurück. Dort war mittlerweile Carzar Wolvesblood, ein Adeliger aus einem fernen Land, an der Macht. Sir Vunian wurde zu diesem vorgelassen und bat ihn um Anstellung. Obwohl Vunian immerhin schon über siebzig war erklärte König Carzar sich bereit, ihn als Führer seines Heeres einzustellen.
In dieser Funktion kümmerte sich Sir Vunian vor allem um die Disziplin und die Ordnung im Heer von Falador. Außerdem wurde er für König Carzar und auch dessen Sohn, Furion Wolvesblood, zu einem persönlichen Freund und Berater.
Als Furion in einem Kampf getötet wurde gelang es Vunian, ihn mit Hilfe einer geheimnisvollen Zauberformel, die er in den Archiven der Schlossbibliothek von Falador gefunden hatte, wieder zu beleben. Dadurch sicherte er sich die ewige Freundschaft von König Carzar und dessen Sohn.
Doch bereits nach wenigen Jahren musste Sir Vunian einsehen, dass er einfach schon zu alt war, um eine Armee zu leiten. Mit beinahe achtzig Jahren war es für ihn einfach an der Zeit, das Leben etwas ruhiger anzugehen. Als er seinem König mitteilte, dass er seine Stelle aufgeben wollte, war dieser zwar sehr enttäuscht, doch schlussendlich trennten sich die beiden in Frieden.
Sir Vunian beschloss nun, nach Varrock zurück zu kehren, wo er ja schon in seinem Exil gelebt hatte, da er mit der Hauptstadt des Reiches nur gute Erinnerungen verband. Dort wurde er bei Kais Vales Dagor, dem Nachfolger des mittlerweile verschwundenen Aurelian Glad, vorstellig und bat ihn um eine Arbeit als Koch.

Varrock (Alter 78-84):
Obwohl der Kaiser etwas verwundert war, dass jemand mit Sir Vunians Vergangenheit als Koch arbeiten wollte gewährte er ihm diesen Wunsch.
Die nächsten paar Jahre verbrachte Vunian also damit, im kaiserlichen Palast von Varrock den Kochlöffel zu schwingen. Zwar war er nun bereits über achtzig Jahre alt und konnte kaum noch eine Pfeffermühle anständig halten, doch seine Gerichte wurden von allen Bewohnern und Gästen des Palastes hoch gelobt.
Eines Tages kehrte Sir Vunian auch nach Falador zurück, um dort einige Tage Urlaub zu machen und sich zu entspannen. Dabei traf er auf König Carzar, und die beiden plauderten ein wenig über alte Zeiten. Vunian kam nicht umhin, über die Beschwerden, die das Alter ihm bereitete, zu klagen.
Da machte Carzar ihm ein großartiges Geschenk. Er überreichte Sir Vunian einen kleinen, rot leuchtenden Stein. Auf Carzars Anweisung hin schluckte er diesen geheimnisvollen Gegenstand, und plötzlich geschah ein Wunder! Vunian wurde auf einen Schlag körperlich um vierzig Jahre jünger. Außerdem erklärte König Carzar ihm, dass er von nun an nie mehr äußerlich altern würde. Freudig bedankte Sir Vunian sich bei seinem alten Freund, der damit die Wiederherstellung des Lebens von Furion beglichen hatte.
Anschließend kehrte er in seine neue Heimat Varrock zurück. Dort wurde seine Verjüngung begeistert verkündigt, und endlich konnte er wieder seiner großen Leidenschaft, der Arbeit im Heer, nachgehen. Auf seine Bitte hin machte Levas Dagor, der Sohn des inzwischen gestorbenen Vales, ihn zum Offizier der kaiserlichen Armee.

Seelenkrieg (Alter 84-87):
Und Sir Vunian bekam auch sofort alle Hände voll zu tun. Thanatos, der Fäulnisfürst, war wieder auferstanden und terrorisierte Gielinor erneut. An der Seite des anderen Offiziers, Ashur, und des Generals Malzwei, war es seine Aufgabe das Heer im Seelenkrieg gegen die feindlichen Todesgardisten zu führen.
Es kam zu mehreren heftigen Schlachten in deren Verlauf Sir Vunian auch zahlreiche gegnerische Kämpfer töten konnte. Doch obwohl die kaiserliche Armee mit aller Kraft kämpfte war Thanatos diesmal zu mächtig. Bei einem letzten, vernichtenden Angriff der Todesgardisten ging Varrock unter. Einige – darunter Kaiser Levas Dagor – wurden hierbei getötet, während der Rest der Stadtbevölkerung floh.
Auch Sir Vunian konnte hierbei entkommen und rettete sich schwer verletzt in den Turm der Magier. Dort erholte er sich nur langsam von seinen Wunden, die noch immer nicht ganz verheilt waren als der ehemalige General Malzwei den dunklen Thanatos in einem legendären Kampf bezwang und Gielinor somit vor der Herrschaft des Bösen bewahrte.
Da Varrock aber noch immer von den führerlosen Todesgardisten besetzt war konnte Vunian, gleich wie die anderen ehemaligen Mitglieder des Kaiserreiches, nicht dorthin zurückkehren. Stattdessen zog er nach Rimmington, wo er einige Jahre lang in Frieden lebte und sich der Dichtung und der Erforschung der magischen Künste widmete, während er dem König des kleinen Dorfes diente.

Al-Kharid (Alter 87-90):
Nach wenigen Jahren jedoch beschloss Sir Vunian, dass es an der Zeit war etwas zu ändern. Er nahm Kontakt zu einigen anderen ehemaligen Kaiserlichen, darunter der ausgezeichneten Ausbildnerin Mrs Mytos, auf und zog mit diesen in die führerlose Wüstenstadt Al-Kharid.
Dort konnte er sich ohne Kampf die Regentschaft sichern und richtete sich in dem prachtvollen Palast ein. Er führte das alte Rang- und Uniformsystem des alten Kaiserreiches wieder ein und sammelte Truppen, um Varrock eines Tages von den Todesgardisten zu befreien.
Dabei strömten ihm fast alle ehemaligen Einwohner des Kaiserreiches, wie etwa auch Offizier Ashur oder der Magier Ashkaras, zu. Sir Vunians Macht und Einfluss stiegen rasant an und es war nur mehr eine Frage der Zeit ehe er und seine Kameraden Varrock befreien können würden.
Doch plötzlich kam alles anders. Die Familie Magis sorgte im Palast für Ärger und verletzte Vunian, der sie zur Rede stellte, schwer. Von der dabei erlittenen Wunde konnte er sich kaum wirklich erholen, und so übergab er den Thron von Al-Kharid an die junge Adelige Lady Arwen, um sich zurück zu ziehen und sich zu regenerieren.
Also ging Sir Vunian in die ruhige Gegend nordwestlich von Kandarin. In einem Haus das er dort kaufte wurde er gesund gepflegt und widmete sich unterdessen erneut der Dichtkunst. Bald hatte er sich vollständig erholt, und als er erfuhr, dass es Königin Arwen gelungen war Varrock zu befreien machte er sich sofort auf den Weg dorthin.

Berater (Alter 90-99):
In Varrock angekommen wurde Sir Vunian mit offenen Armen empfangen. Man ernannte ihn zum persönlichen Berater der Königin und er lebte ein friedliches, schönes Leben. Varrock war ihn dieser Zeit so mächtig wie es zuletzt unter Kaiser Levas Dagor gewesen war, und Vunian, der dank Carzars Geschenk trotz seiner mehr als neunzig Jahre immer noch kräftig und jung aussah, war glücklicher denn je.
Er schloss in dieser Zeit Freundschaft mit vielen verschiedenen Menschen und traf auch einige alte Bekannte, wie etwa Furion Wolvesblood, wieder. Dieser schenkte ihm sogar einen geheimnisvollen verzauberten Säbel namens Feanor, den Sir Vunian von da an voller Stolz trug.
Doch wie so oft nahm sein Schicksal eine traurige, unvorhersehbare Wendung. Königin Arwen wurde von mehreren führenden Mitgliedern des Reiches, die sich unter der Führung des Erzmagiers Ashkaras gegen sie verschworen hatten, ermordet. Die Mörder formten Varrock daraufhin zur Republik um und gründeten einen Senat.
Natürlich wurde auch Sir Vunian ein Platz in diesem angeboten, doch da er schon immer ein Vertreter und Befürworter der Monarchie sowie ein guter Freund der Königin gewesen war lehnte er entrüstet ab und verließ Varrock stattdessen wieder.
Er kehrte erst wieder zurück, als die Mitglieder des Senates entweder tot oder vertrieben waren und mit Zynox Fatalis ein neuer König an der Macht war. Doch da er sich endlich von seiner langjährigen Heimat Varrock lösen wollte wünschte er dem neuen Regenten nur viel Glück und quittierte anschließend den Dienst, um in sein Haus im Nordwesten von Kandarin zurück zu kehren und dort in Ruhe und Frieden zu leben.

Leben in Kandarin und vermeintlicher Tod (Alter 99-112):
Dort verbrachte er anschließend einige Monate ganz alleine in der Abgeschiedenheit der Berge voller Entspannung.
Eines Tages jedoch kam es zu einem großen Unglück. Als Sir Vunian bei dem Wasserfall spazieren ging, der hinter seinem Haus eine Klippe hinab donnerte, sah er, dass ein Kind, das wohl in den Fluss gefallen war, unaufhaltsam auf diesen zutrieb.
Ohne zu zögern warf Vunian seine Stiefel zur Seite und hechtete in die eisigen Fluten, um dem Jüngling zu Hilfe zu eilen. Er schaffte es auch tatsächlich, das Kind im letzten Moment zu schnappen und es ans Ufer zu schleudern, womit er es gerade noch vor dem sicheren Tode bewahrte.
Doch für ihn selbst war es zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät. Er konnte sich nicht mehr vor dem Wasserfall aus dem Fluss retten und stürzte hinab in die Tiefe, wobei er an einige spitze Felsen schlug, die seine Knochen brachen wie Zweige und ihm augenblicklich das Leben nahmen.
Seine Leiche wurde vom Fluss davon getragen und niemals gefunden.

Rückkehr nach Asgarnien (Alter 112-113):
Kaum jemand wusste jedoch, dass dieser schreckliche Tod nur ein Gerücht gewesen war, das Vunian von seinem Diener in die Welt setzen ließ - und das aus gutem Grund.
Von einem alten Freund hatte er Kunde erhalten, dass Philotes, ein mächtiges Wesen aus dem fernen Westen, sich in Falador niedergelassen hatte und dort alles, was nicht ihren Idealen entsprach, jagte und tötete.
Als Verfechter der Gerechtigkeit machte Vunian sich auf nach Asgarnien, um sich der Hexe zu stellen. Es heißt, dass der Kampf der beiden den Himmel heller erstrahlen ließ und ganze Flügel des Schlosses der Weißen Ritter dabei zerstört wurden.
Doch eines ist sicher: Niemals wieder wurde Sir Vunian gesehen, während Philotes aus den Trümmern zurückkehrte.
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Chronik: Sir Vunian
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