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 Fragen zum Kabinett

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Gohan Sedos

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BeitragThema: Fragen zum Kabinett   So Jan 04 2015, 21:39

Guten Abend,

da die anderen Themen zum Kabinett mittlerweile dicht gemacht wurden, ist es für mich notwendig geworden hier nachzufragen.

Mich würde halt interessieren wie ihr bei einer möglichen Abwahl des SLs verfahren würdet. Immerhin seid ihr der Community und nur der Community verpflichtet. Sollte also eine große Mehrheit unzufrieden mit einem SL sein ist es ja sogar schon eure Pflicht zumindest zu hinterfragen, ob eine Abwahl zur Debatte steht. Oder nicht?
Wenn nun also beispielsweise mehr als die Hälfte unzufrieden sind - wie kann man da noch gegen eine Abwahl sein? Wäre dies überhaupt noch als Mitglied im Kabinett vereinbar? Kurz hinterfragt: wann entscheidet ihr für eine Abwahl?

Würd' mich halt interessieren.

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Loran Dahl

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   So Jan 04 2015, 22:07

In der Vergangenheit war ein Mehrheitsentscheid der gesamten Community eigentlich immer bindend. Natürlich gibt es keine schriftlich festgehaltene Pflicht ihm entsprechend zu handeln, aber alles andere wäre ja nur ein in-den-Staub-treten der Demokratie.
Von daher würde ich mir darüber keine Sorgen machen^^.

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Mit freundlichen Grüßen,
Sir Loran Dahl

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Lienea Leithian Brethil

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 18:08

Hallo da mal wieder kein anderes Mitglied bereit ist zu antworten worauf ich eig gehofft habe übernehme ich das nun.
Die Abwahl ist laut der Regeln nur durch einen Mehrheitsentscheid der Mitglieder des Kabinetts möglich.
Die Community wird durch schokos Umfragen dazu aufgefordert ihre Meinung aufzuzeigen und zuverdeutlichen.
Euch ist es möglich einen Antrag zur Abwahl an einen von uns zuschicken welchen wir dann diskutieren.
Achtung: dieser Beitrag soll Fakten beinhalten und kein geflame.

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Liebste Grüße,
Eure Lienea


Tanz auf dem Vulkan.
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Loran Dahl

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 18:13

Ich glaube für meinen Teil, dass die Stimme der gesamten Mehrheit auf jeden Fall die Regeln, die von demjenigen aufgestellt wurden, dem nun von der Community die Unterstützung entsagt wurde, überbieten.

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Mit freundlichen Grüßen,
Sir Loran Dahl

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Janis Galahan

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 20:13

Zitat :
Ich glaube für meinen Teil, dass die Stimme der gesamten Mehrheit auf jeden Fall die Regeln, die von demjenigen aufgestellt wurden, dem nun von der Community die Unterstützung entsagt wurde, überbieten.
Da hättest du vollkommen Recht, wenn das Rollenspiel eine vollständige Demokratie wäre. Ist sie aber nicht - aus einem guten Grund. Die abwahlberechtigte Instanz waren die Rollenspieler + oder sind die jetzigen Kabinettmitglieder, da sich in den Reihen der Rollenspieler sehr schnell Wind gegen Spielleiter und Co. aufbauen lässt, während das Kabinett (hoffentlich) weniger einfach zu manipulieren und instrumentalisieren ist. Denkt einfach einmal an Delfendo zurück, der ebenso mit Rhetorik und dem Unmut einiger Rollenspieler eine Seperatistenbewegung durchgeführt hat. In diesem Sinne soll der Spielleiter keinem Prinzip des "Populismus" folgen. Er soll das tun, was für das RP am besten ist - auch wenn das hier und dort einmal schmerzen oder nicht ganz verständlich sein kann. Eben dafür sind aber die Kabinettmitglieder da, die das ganze kritisch beäugen und hinterfragen nicht dürfen, sondern vielmehr sollen.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 21:06

Ich habe das mit dem "keine vollständige Demokratie sein" immer so verstanden, dass der Spielleiter, einmal im Amt, größtenteils eigentlich uneingeschränkt handeln kann. Dass er auch einfach so SL bleiben darf, wenn die Community dies nicht möchte, das war mir bisher nicht klar^^.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 21:34

*Seufz.* Das war nicht die Botschaft. Aber gut, hier ein kleines Beispiel:

Als ich vor rund zwei Jahren die Machtpunkte einführte, war ein signifikanter Großteil der RPG-Community dagegen. Wenn ich mich recht entsinne so um die 70%, also mehr als zwei Drittel. Ich war allerdings frisch gewählt und wusste ganz genau, was ich tun wollte bzw. was zu tun war und zog mein Ding durch. Bis dahin bestanden allerdings noch keine großartigen Regelungen, nach welchen Kriterien der Spielleiter abgewählt wird und wie seine Befugnisse eingeschränkt sind. Es sollte jedoch ersichtlich sein, dass der populärste (beliebteste) Weg nicht unbedingt der beste bzw. richtige Weg ist. Damit der Spielleiter diesem Populismus nicht unterworfen ist, liegt die Frage der Abwahl nicht in den Händen des ganzen Pulks, sondern in denen der Kabinettsmitglieder, die ja auch Vertreter der Community darstellen (meine Meinung zu der Wahl von Kabinettsmitgliedern durch den Spielleiter lasse ich einmal außen vor). Ansonsten kann sich ein Demagoge in einer schlechten Phase des Rollenspiels sofort auf seine Kartoffelkiste stellen und den Spielleiter an den Pranger stellen, denn das klappt erfahrungsgemäß mit unserer Community recht gut. Reale Wahlen sind bereits immer wieder ein Schaudern bei den vielen Manipulationen und verschiedenster Propaganda aus verschiedensten Lagern. So etwas wird also bei einer Gruppe, bei der der Altersschnitt unter 18 liegt also kaum besser sein. In der Vergangenheit zeigte sich immerhin zu genüge, dass einzelne Individuen gerne die Meinung ganzer Community-Teile prägten.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 22:04

Das mit den Machtpunkten war ja auch ein Beispiel dafür, dass Spielleiter während ihrer Amtszeit tun und lassen können was sie möchten - damit, dass sie ihr Amt nicht weiter bekleiden sollten, wenn dies von der Community welche sie leiten nicht mehr länger gewünscht ist, hat das nichts zu tun. Folglich kann ich mit diesem Beispiel an dieser Stelle wirklich nicht viel anfangen.
Darüber hinaus geht es mir nicht in den Kopf, wie es sein kann, dass die Community zwar in der Lage sein soll einen Spielleiter zu wählen, nicht jedoch ihn wieder abzuwählen. Ich meine, entweder beides oder nichts davon würde doch viel mehr Sinn machen, oder?

So ausgezeichnet dieses Plädoyer gegen die Demokratie auchformuliert war, so muss ich auch hier leider widerpsrechen. Wenn jemand der Ansicht ist, dass die Mitglieder unseres Rollenspiels nicht in der Lage sind, selbst durchdachte Meinungen zu bilden und diese auch zum Ausdruck zu bringen, dann ist es für mich eine wahre Farce, wenn er an ihrer Spitze steht.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Mo Jan 05 2015, 23:25

Zitat :
Das mit den Machtpunkten war ja auch ein Beispiel dafür, dass Spielleiter während ihrer Amtszeit tun und lassen können was sie möchten - damit, dass sie ihr Amt nicht weiter bekleiden sollten, wenn dies von der Community welche sie leiten nicht mehr länger gewünscht ist, hat das nichts zu tun.
Ja und nein. Zur Entstehung des Spielleiters hatte sich kurioserweise niemand in der Community rechte Gedanken darüber gemacht, nach welchen Kriterien ein Spielleiter bindend abgewählt werden kann und inwiefern seine Befugnisse eingeschränkt sind. Solche Gedanken bzw. Feinheiten sind erst später nach und nach ausformuliert und gesetzt worden. Schließlich habe ich selbst nicht aus Jux und Tollerei irgendwann die Rollenspieler + zusammengebastelt, die zum einen Rat geben als auch kontrollierend sein sollten. Demokratie ist schließlich keine schlechte Sache, ganz im Gegenteil, doch zu viel tut dem Rollenspiel auch nicht gut. Das sah man hier und das sehe ich auch aktuell bei einigen anderen Rollenspielen, die vor allem durch die Community getragen wird.

Ich kann es dazu auch nochmals gerne wiederholen, denn das ist die Essenz meiner Aussage: Durch eine Abwahl-Instanz ist der Spielleiter nicht dem Populismus unterworfen. Sprich: Er muss nicht hingehen und zwingend den Leuten Honig ums **** schmieren bzw. wichtige Reformen abbrechen, weil die Community entweder nicht voll im Bilde ist, das ganze versteht oder aber nicht vollends eingeweiht werden kann. Sinn der Sache ist es nun einmal, dass der Kreis der Kabinettsleute sich diesen Themen annimmt und dem Spielleiter grünes Licht in seinem Handeln gibt. Ein Thema mit fünf bis zehn Leuten auszudiskutieren ist nämlich weitaus produktiver und sinnvoller als mit dem ganzen Clan.

Übrigens war auch damals die eigentliche Regelung dann, dass eben diese Kontrollinstanz bzw. damals noch die Rollenspieler + den Spielleiter wählen, doch da zum einen die Zahl der Kandidaten rar war und es bei der Wahl des Spielleiters noch einmal um eine ganz andere Sache von größerer Tragweite geht, sollte die Community selbst und ganz und gar direkt darüber entscheiden. Man könnte jedoch natürlich bzgl. der Abwahl im Kabinett besprechen, welche Gegebenheiten von Nöten sind, um einen Spielleiter abzuwählen und diese dann in das Regelwerk einzutragen, damit sie für jedermann ersichtlich und verständlich sind. Das wäre zu mindestens in meinen Augen die entscheidende Frage bei diesem Thema.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 00:33

Sir Helstrom schrieb:
Zitat :
Das mit den Machtpunkten war ja auch ein Beispiel dafür, dass Spielleiter während ihrer Amtszeit tun und lassen können was sie möchten - damit, dass sie ihr Amt nicht weiter bekleiden sollten, wenn dies von der Community welche sie leiten nicht mehr länger gewünscht ist, hat das nichts zu tun.
Ja und nein. Zur Entstehung des Spielleiters hatte sich kurioserweise niemand in der Community rechte Gedanken darüber gemacht, nach welchen Kriterien ein Spielleiter bindend abgewählt werden kann und inwiefern seine Befugnisse eingeschränkt sind. Solche Gedanken bzw. Feinheiten sind erst später nach und nach ausformuliert und gesetzt worden. Schließlich habe ich selbst nicht aus Jux und Tollerei irgendwann die Rollenspieler + zusammengebastelt, die zum einen Rat geben als auch kontrollierend sein sollten. Demokratie ist schließlich keine schlechte Sache, ganz im Gegenteil, doch zu viel tut dem Rollenspiel auch nicht gut. Das sah man hier und das sehe ich auch aktuell bei einigen anderen Rollenspielen, die vor allem durch die Community getragen wird.

Ich kann es dazu auch nochmals gerne wiederholen, denn das ist die Essenz meiner Aussage: Durch eine Abwahl-Instanz ist der Spielleiter nicht dem Populismus unterworfen. Sprich: Er muss nicht hingehen und zwingend den Leuten Honig ums **** schmieren bzw. wichtige Reformen abbrechen, weil die Community entweder nicht voll im Bilde ist, das ganze versteht oder aber nicht vollends eingeweiht werden kann. Sinn der Sache ist es nun einmal, dass der Kreis der Kabinettsleute sich diesen Themen annimmt und dem Spielleiter grünes Licht in seinem Handeln gibt. Ein Thema mit fünf bis zehn Leuten auszudiskutieren ist nämlich weitaus produktiver und sinnvoller als mit dem ganzen Clan.

Übrigens war auch damals die eigentliche Regelung dann, dass eben diese Kontrollinstanz bzw. damals noch die Rollenspieler + den Spielleiter wählen, doch da zum einen die Zahl der Kandidaten rar war und es bei der Wahl des Spielleiters noch einmal um eine ganz andere Sache von größerer Tragweite geht, sollte die Community selbst und ganz und gar direkt darüber entscheiden. Man könnte jedoch natürlich bzgl. der Abwahl im Kabinett besprechen, welche Gegebenheiten von Nöten sind, um einen Spielleiter abzuwählen und diese dann in das Regelwerk einzutragen, damit sie für jedermann ersichtlich und verständlich sind. Das wäre zu mindestens in meinen Augen die entscheidende Frage bei diesem Thema.

Wieso sollte ausgerechnet eine Person den Kurs des Rollenspiels bestimmen? Der Spielleiter war nie dazu bestimmt aktiv am Geschehen etwas zu ändern, was ja erst mit deiner Amtszeit massiv ausgeprägt wurde und letzen Endes auch von den meisten an dir kritisiert wurde. Das System des Rollenspiels ist mittlerweile veraltet und bedarf schon lange einer Überarbeitung, zudem ist hier von "Demokratie" nicht viel zu sehen. Ja, der Spielleiter wird von der Community gewählt und ja, die Community wählt auch fünf Mitglieder in das Kabinett, doch letzten Endes obliegt alles dem Spielleiter.

Das RPG hat keine feste Verfassung/Regelung, die den Einzelnen vor möglicher Willkür durch die Spielleitung schützt (was ja auch durchaus der Fall sein kann, wenn die falsche Person am hebel sitzt). Die Tatsache, das allein der Spielleiter die Regeln interpretieren und bearbeiten darf, ist alles andere als beruhigend. Das Rollenspiel kann und darf sich nicht auf Dauer auf einer einzige Person stützen, sonst läuft es Gefahr einer anhaltenden Rückentwicklung und anschließend einer vollständigen Stagnation zu verfallen. Insofern ist nicht "zu viel" Demokratie sondern eher zu wenig vorhanden, die insbesondere durch deine Amtszeit gekürzt wurde und dringend ein Come-back benötigt (, nur dieses mal auf einer festen Grundlage).

Das Problem mit dir als SL war einfach, dass du stehts der Auffassung warst alles "mit eiserner Faust" durchsetzen zu müssen und deshalb den Rat anderer in einigen Fällen vollkommen ignoriert hast (; So habe ich es zumindest erlebt). Die besten Beispiele bilden das gescheiterte Fraktionsprojekt, die Hauptstorys und nicht zuletzt das Asterierprogramm, welches du während deiner Amtszeit nach dem Widerstand der Community nicht durchsetzen konntest und anschließend mit Schokofantas SLschaft im RPG integrieret hast (natürlich auch um selbst als Asterier, wie es zuvor geplant war, aufzusteigen ^.-). Das einzig nennenswerte und bis heute positive, war die Einführung der Machtpunkte, auch wenn es bei der Verteilung dieser einem bereiteren Gremium bedarf, doch diese Entwicklung wäre ohnehin früher oder später eingetroffen (über die in-Game Kampfregelung waren einige ohnehin unzufrieden soweit ich mich entsinnen kann).

Und das anhaltende Problem ist einfach, dass du das System des RPGs eben nach jener Mentalität geprägt hast und bis heute noch (dem Anschein nach) von eben dieser Mentalität geprägt bist. Vielfalt ist nicht unbedingt schädlich und repräsentative Demokratie, mit stabiler Basis, weist wesentlich weniger Risiken und negative Entwicklungen auf, als die Schein-Demokratie, die du hier in deiner Meinung schönredest (anders kann ich das nicht formulieren sry).
Versteh mich bitte nicht falsch, ich war mit dir als SL meist zufrieden und möchte dich auch nicht persönlich Angreifen oder ähnliches, doch so langsam kocht einem die Grütze doch über. Das Rollenspiel hat noch nicht den Bildungsstand der Vereinigten Staaten erreicht, weshalb man vielleicht versuchen sollte zur Abwechslung das Vertrauen in die Community zu stecken, statt in eine einzige Person.


PS: Der Begriff "Demokratie" kommt aus dem griechischen und bedeutet "Herrschaft des Staatsvolkes", wenn man also diesen Begriff verwendet, sollte man sich die Bedeutung vor Augen halten. Übrigens fängt das Wort "Diktatur" auch mit einem großen "D" an, ist aber in der Bedeutung das Gegenteil zur Demokratie, also bitte nicht verwechseln. Wink

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 01:00

Als Ashkaras Sl war, waren doch zum teil 80% der ganzen Community mit ihm als Sl zufrieden. So schlecht kann seine Leitung, und sein Handhaben des Rpgs also nicht gewesen sein.

Und auch ich finde, das es nur wenige Leute geben sollte die wirklich etwas zu sagen haben. Nur weil Hitler damals so verkackt hat, heißt es noch lange nicht, das eine Diktatur schlecht ist. Wenn ein gewisser Franzose damals etwas mehr auf sein Volk geachtet hätte, würde es vielleicht bis Heute nicht einmal eine Demokratie geben. Man muss nur wissen, was man macht. Deutschland ist auch nur eine Demokratie auf dem Papier, und praktisch eine diktatorische Demokratie. Das muss nichts schlechtes sein, aber wenn man so wie es jetzt ist weitermacht, wird man sich früher oder später auf heftigere Proteste oder gar einen Bürgerkrieg einlassen müssen.

Das Problem an der Sache ist, wie man mir so schön sagte: Die Menschen sind dumm. Und was passiert wenn ein dummer Mensch auch noch Macht hat? Das kann man sich wohl denken. Das heißt man muss nach den spärlich gesäten Menschen Suchen, welche Wissen was sie tun. Und wenn diese Leute Wissen was sie tun, und es sich herausstellt, das es so funktioniert, und letzten Endes die anderen Menschen auch noch glücklich macht, ist die Staatform, in welcher wir leben völlig gleich.

Klar, denken viele von euch das die Diktatur etwas schlechtes ist. Vor allem zurzeit durch unseren lieben Kim Jong, welcher ja auch ein Diktator ist, und unser völlig plakatives denken und natürlich der medialen Gewalt, denken wir das, weil wir nichts anderes kennen. Ich bin mir Sicher, es gab einige Monachrien (was ja auch nichts anderes war als eine Diktatur) Die vor Hunderten von Jahren gar nicht mal so übel liefen.

Aber wie Ashkaras es schon ansprach, vor allem bei unserer Altersgruppe (meist unter 20) kann man dieses Wissen und selbstständiges Denken wohl kaum verlangen. Und gerade Deshalb ist hier eine Diktatur wesentlich besser als eine Demokratie. (Solange der richtige am Hebel sitzt) Wenn hier Hinz und Kunz sofort rum grölt weil ihm etwas nichts passt, würde alles aus dem Ruder laufen. Jeder hat irgendetwas zu bemängeln, das muss nicht einmal hating sein. Ich selbst kann mich auch nicht mit allem Anfreunden, aber immerhin sehe ich ein, das es läuft.
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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 01:10

Rohan Hammerfaust schrieb:
Als Ashkaras Sl war, waren doch zum teil 80% der ganzen Community mit ihm als Sl zufrieden. So schlecht kann seine Leitung, und sein Handhaben des Rpgs also nicht gewesen sein.

Nur weil Hitler damals so verkackt hat, heißt es noch lange nicht, das eine Diktatur schlecht ist.
Klar, denken viele von euch das die Diktatur etwas schlechtes ist.
Vor allem zurzeit durch unseren lieben Kim Jong, welcher ja auch ein Diktator ist, und unser völlig plakatives denken und natürlich der medialen Gewalt, denken wir das, weil wir nichts anderes kennen. Ich bin mir Sicher, es gab einige Monachrien (was ja auch nichts anderes war als eine Diktatur) Die vor Hunderten von Jahren gar nicht mal so übel liefen.

Aber wie Ashkaras es schon ansprach, vor allem bei unserer Altersgruppe (meist unter 20) kann man dieses Wissen und selbstständiges Denken wohl kaum verlangen. Und gerade Deshalb ist hier eine Diktatur wesentlich besser als eine Demokratie.


Tut mir leid, aber wenn ich sowas lesen muss, gebe ich meine Hoffnung an der Menschheit auf. Diktatur ist in keiner Form positiv, verwechsele das bitte nicht mit der Demokratie (fägt auch mit "D" an). Eine solche Sicht ist extrem gefährlich und darf nicht ignoriert werden. Nein, es tut mir nicht leid Rohan. Nach dieser Aussage gehört dir einfach das Wahlrecht entzogen, denn für die Demokratie, an deren Früchten du dich labst, haben unsere Vorväter gekämpft.

Irgendwo muss auch mal eine rote Linie gezogen werden und die wurde mit deinem Beitrag endgültig überschritten, deshalb soll jetzt keiner meinen, dass die Aussage im Zitat anders gemeint war!
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PS: Schnapp dir ein Geschichtsbuch und lies es dir durch und anschließend prägst du dir bitte die Definitionen einer Demokratie und einer Diktatur ein. study

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 01:18

Eine Diktatur braucht es im Rollenspiel nicht und das würde auch nicht gut gehen. Diktaturen sind nicht umsonst mit derart negativen Eindrücken behaftet. Selbst Monarchien haftet ein sehr schlechter Tatsch an, auch wenn nicht jeder Monarch schlecht war, aber das soll gar nicht Thematik sein.

Ob der Spielleiter im Rollenspiel aktiv eingreift war dabei allerdings nie eine wirklich feste Sache. Wie gesagt: Tatsächlich hatte man damals auch nie etwas aufgeschrieben. Man wusste nur, dass es einen Spielleiter geben soll und das dieser gewählt wird. Mehr war dort auch nicht. Da man Ivandis als "ersten Spielleiter" ausklammern könnte, bin ich mehr oder weniger der erste richtige Kerl auf dem Posten gewesen. War sicherlich nicht alles perfekt in seiner Ausführung und Co., doch zu mindestens scheinen die positiven Dinge die negativen überstiegen zu haben - sonst hätte ich danach nicht noch zwei mal die Chance dazu gehabt. Nichtsdestotrotz gebe ich dir, Artemis, allerdings uneingeschränkt Recht, dass das Rollenspiel sich weiterentwickeln muss. Das Rollenspiel wird stagnieren, wenn der Status quo bis ins Unendliche hin aufrecht erhalten wird, doch sollte man im selben Atemzug bedenken, dass man alles nicht zu überstürzt umwälzen darf wie es unser lieber Vunian tun würde.

So, mehr wollte ich dazu nun aber auch nicht sagen. Wenn ich mich wieder in das Kreuzfeuer der Forendiskussionen werfen wollte, würde ich wieder im RP aktiv werden. In diesem Sinne: Brennt nicht alles ab, was ihr hier habt. Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. cyclops

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 01:34

Sir Helstrom schrieb:
Eine Diktatur braucht es im Rollenspiel nicht und das würde auch nicht gut gehen. Diktaturen sind nicht umsonst mit derart negativen Eindrücken behaftet. Selbst Monarchien haftet ein sehr schlechter Tatsch an, auch wenn nicht jeder Monarch schlecht war, aber das soll gar nicht Thematik sein.

Ob der Spielleiter im Rollenspiel aktiv eingreift war dabei allerdings nie eine wirklich feste Sache. Wie gesagt: Tatsächlich hatte man damals auch nie etwas aufgeschrieben. Man wusste nur, dass es einen Spielleiter geben soll und das dieser gewählt wird. Mehr war dort auch nicht. Da man Ivandis als "ersten Spielleiter" ausklammern könnte, bin ich mehr oder weniger der erste richtige Kerl auf dem Posten gewesen. War sicherlich nicht alles perfekt in seiner Ausführung und Co., doch zu mindestens scheinen die positiven Dinge die negativen überstiegen zu haben - sonst hätte ich danach nicht noch zwei mal die Chance dazu gehabt. Nichtsdestotrotz gebe ich dir, Artemis, allerdings uneingeschränkt Recht, dass das Rollenspiel sich weiterentwickeln muss. Das Rollenspiel wird stagnieren, wenn der Status quo bis ins Unendliche hin aufrecht erhalten wird, doch sollte man im selben Atemzug bedenken, dass man alles nicht zu überstürzt umwälzen darf wie es unser lieber Vunian tun würde.

So, mehr wollte ich dazu nun aber auch nicht sagen. Wenn ich mich wieder in das Kreuzfeuer der Forendiskussionen werfen wollte, würde ich wieder im RP aktiv werden. In diesem Sinne: Brennt nicht alles ab, was ihr hier habt. Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. cyclops

Es beruhigt mich, dass du den derzeitigen "Status quo" als solchen anerkennst, dennoch frage ich mich weshalb du dich nie während deiner Amtszeit darum bemüht hast, die notwendigen Schritte einzuleiten und das Regelwerk dementsprechend vorzubereiten? Du hast den Rollenspielerrat zwar (nach ewiger Zeit und ständigen Diskussionen) umgesetzt, aber nicht für die rechtlichen Grundlagen (die notwendig waren) gesorgt. So kam es doch erst dazu, dass der Rat von gewissen Personen bewusst manipuliert werden und anschließend als unfähig abgestempelt und aufgelöst werden konnte. Deshalb nehme ich mir auch kein Blatt vor den Mund, wenn ich dich mitverantwortlich mache. Als Spielleiter hattest du eine Verantwortung und der bist du nicht nachgegangen.

Meine zweite Frage an dich wäre dann noch, weshalb du dennoch die Status-quo-Situation förderst? Ich meine, darauf zielt deine Argumentation in den vorherigen Beiträgen doch aus, oder verstehe ich das bloß Falsch?

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 01:48

Na gut, einmal noch:

Zitat :
Es beruhigt mich, dass du den derzeitigen "Status quo" als solchen anerkennst, dennoch frage ich mich weshalb du dich nie während deiner Amtszeit darum bemüht hast, die notwendigen Schritte einzuleiten und das Regelwerk dementsprechend vorzubereiten?
Beim Regelwerk hatte ich eig. mit Absatz VI. Rollenspielerränge vor, die einzelnen Positionen näher zu beleuchten. Darunter vor allem den Aufbau und die Struktur des Rollenspielerates als auch die Position des Spielleiters und die Dinge, an die er gebunden ist. Eine Art "Grundgesetz" für Spielleiter, wenn man es so will und inwiefern er wirken kann/darf. Gedanken habe ich mir also bereits gemacht und den Rollenspielerrat habe ich auch gerne und mit meiner vollen Unterstützung aufstellen lassen, auch wenn ich es bis jetzt etwas schade finde, dass er einfach so wieder ausgehoben wurde.

Zitat :
Du hast den Rollenspielerrat zwar (nach ewiger Zeit und ständigen Diskussionen) umgesetzt, aber nicht für die rechtlichen Grundlagen (die notwendig waren) gesorgt. So kam es doch erst dazu, dass der Rat von gewissen Personen bewusst manipuliert werden und anschließend als unfähig abgestempelt und aufgelöst werden konnte.
Es stimmt, dass eine Anleitung für das ganze vllt. das Überleben dieser Gruppierung gesichert hätte, aber ebenso kann ich darauf plädieren, dass der Rat sich ohne nähere Grenzen und Regelungen selbst zerfleischt und am Ende abgeschafft hat. Die Schuld trifft in diesem Sinne, so sehe ich das, nicht allein mich.  cyclops

Zitat :
Deshalb nehme ich mir auch kein Blatt vor den Mund, wenn ich dich mitverantwortlich mache. Als Spielleiter hattest du eine Verantwortung und der bist du nicht nachgegangen.
Ich hatte eine Menge Verantwortung, ja, und dem Großteil bin ich wohl zu Genüge und mit großer Zufriedenheit bei mir und den anderen nachgekommen. Versteh du und auch jemand anderes nicht falsch wenn ich so salopp sage, dass man nicht alles machen oder haben kann.

Zitat :
Meine zweite Frage an dich wäre dann noch, weshalb du dennoch die Status-quo-Situation förderst? Ich meine, darauf zielt deine Argumentation in den vorherigen Beiträgen doch aus, oder verstehe ich das bloß Falsch?
Nun... beim Status quo haben wir einen Schokofanta als Spielleiter, das bisherige Regelwerk und die Community wie sie jetzt ist. Nähere Urteile will ich mir nicht erlauben, da dieses aufgrund meiner Inaktivität recht veraltet wäre, doch man kann zu mindestens sagen, so wie Miximus es bereits deutlich angesprochen hat, dass das Rollenspiel bislang funktioniert. Seine Wortwahl war dabei besonders passend. Man muss nicht glücklich darüber sein, wie manche Sachen momentan laufen, doch etwas Zufriedenheit dazu aufbringen, dass das Rollenspiel läuft. Und ja, daran ist der Spielleiter direkt beteiligt, wenn bei gleicher Argumentation der Spielleiter bei jedem Aktivitätsabbruch der Hauptangeklagte ist (die Personen, die mit solchen Keulen um sich schlugen, werden sich schon angesprochen fühlen...).

Das Interview ist jetzt aber um. Wende dich bei weiteren Fragen bitte an meine Sekräterin Lienea oder direkt an "Vunian fragt nach". Bei Absprache stelle ich mich gerne einer Pressekonferenz zur Verfügung.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 02:05

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass der Hitlervergleich vielleicht etwas extrem war und die Diktaturbezeichnung ebenfalls unglücklich gewählt war. Dennoch ist eine relativ totalitäre Struktur in einem Rollenspiel gar nicht so hinderlich. So schön Mitbestimmung auch ist, so führt sie auch immer zu Debatten und somit zu einer erheblichen Ergebnisverlangsamung. Mit steigender Mitbestimmung seitens der Rollenspieler sinkt auch die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des Rollenspiels. Beides zu fordern ist also eine nette idealistische Struktur, der allerdings keinerlei Nachdenken zugrunde liegt. Die Beibehaltung des status quo garantiert ein Rollenspiel, indem die Spieler weder exzessiven Machtmissbrauch betreiben noch vom Spielleiter in reglementarische Ketten gelegt werden.

Darüber hinaus habe ich persönlich weder Vorväter, die für freie Mitbestimmung im Runescape-Rollenspiel gekämpft haben, noch labe ich mich an besonderen Früchten, die dieser angebliche Kampf erbracht hat. Hier Staatsformen und Spielleitungsprinzipien zu verwechseln, ist ebenfalls ein gravierender Fehler. Um auf Artemis' Buchstabenspruch zurückzukommen - Auch das fängt beides mit S an, könnte allerdings in seinen Ansprüchen nicht verschiedener sein. Gerade du, Artemis, hast ja nach meiner Kenntnis genug Erfahrung mit Versuchen, eine absolutistische Struktur herzustellen, denn soweit ich mich erinnere, warst du diejenige, die als erstes jegliche Kontrollgremien abschaffte, als du zwar unverschuldet, aber auch unrechtmäßig Spielleiterin wurdest. Somit scheinst ja auch du Interesse daran zu haben, dass Mitbestimmung nur solange besteht, bis deine persönlichen Interessen erfüllt sind.
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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 02:53

Sir Helstrom schrieb:
Na gut, einmal noch:

Zitat :
Es beruhigt mich, dass du den derzeitigen "Status quo" als solchen anerkennst, dennoch frage ich mich weshalb du dich nie während deiner Amtszeit darum bemüht hast, die notwendigen Schritte einzuleiten und das Regelwerk dementsprechend vorzubereiten?
Beim Regelwerk hatte ich eig. mit Absatz VI. Rollenspielerränge vor, die einzelnen Positionen näher zu beleuchten. Darunter vor allem den Aufbau und die Struktur des Rollenspielerates als auch die Position des Spielleiters und die Dinge, an die er gebunden ist. Eine Art "Grundgesetz" für Spielleiter, wenn man es so will und inwiefern er wirken kann/darf. Gedanken habe ich mir also bereits gemacht und den Rollenspielerrat habe ich auch gerne und mit meiner vollen Unterstützung aufstellen lassen, auch wenn ich es bis jetzt etwas schade finde, dass er einfach so wieder ausgehoben wurde.

Zitat :
Du hast den Rollenspielerrat zwar (nach ewiger Zeit und ständigen Diskussionen) umgesetzt, aber nicht für die rechtlichen Grundlagen (die notwendig waren) gesorgt. So kam es doch erst dazu, dass der Rat von gewissen Personen bewusst manipuliert werden und anschließend als unfähig abgestempelt und aufgelöst werden konnte.
Es stimmt, dass eine Anleitung für das ganze vllt. das Überleben dieser Gruppierung gesichert hätte, aber ebenso kann ich darauf plädieren, dass der Rat sich ohne nähere Grenzen und Regelungen selbst zerfleischt und am Ende abgeschafft hat. Die Schuld trifft in diesem Sinne, so sehe ich das, nicht allein mich.  cyclops

Zitat :
Deshalb nehme ich mir auch kein Blatt vor den Mund, wenn ich dich mitverantwortlich mache. Als Spielleiter hattest du eine Verantwortung und der bist du nicht nachgegangen.
Ich hatte eine Menge Verantwortung, ja, und dem Großteil bin ich wohl zu Genüge und mit großer Zufriedenheit bei mir und den anderen nachgekommen. Versteh du und auch jemand anderes nicht falsch wenn ich so salopp sage, dass man nicht alles machen oder haben kann.

Zitat :
Meine zweite Frage an dich wäre dann noch, weshalb du dennoch die Status-quo-Situation förderst? Ich meine, darauf zielt deine Argumentation in den vorherigen Beiträgen doch aus, oder verstehe ich das bloß Falsch?
Nun... beim Status quo haben wir einen Schokofanta als Spielleiter, das bisherige Regelwerk und die Community wie sie jetzt ist. Nähere Urteile will ich mir nicht erlauben, da dieses aufgrund meiner Inaktivität recht veraltet wäre, doch man kann zu mindestens sagen, so wie Miximus es bereits deutlich angesprochen hat, dass das Rollenspiel bislang funktioniert. Seine Wortwahl war dabei besonders passend. Man muss nicht glücklich darüber sein, wie manche Sachen momentan laufen, doch etwas Zufriedenheit dazu aufbringen, dass das Rollenspiel läuft. Und ja, daran ist der Spielleiter direkt beteiligt, wenn bei gleicher Argumentation der Spielleiter bei jedem Aktivitätsabbruch der Hauptangeklagte ist (die Personen, die mit solchen Keulen um sich schlugen, werden sich schon angesprochen fühlen...).

Das Interview ist jetzt aber um. Wende dich bei weiteren Fragen bitte an meine Sekräterin Lienea oder direkt an "Vunian fragt nach". Bei Absprache stelle ich mich gerne einer Pressekonferenz zur Verfügung.

Der orange markierte Textabschnitt: Du kannst jetzt natürlich behaupten, das du etwas "vor hattest", aber letzten Endes hast du es nicht gemacht und bist deshalb mitverantwortlich. Knapp vorbei ist auch daneben, wie man so schön sagt.

Der blaue Textabschnitt: Leg mir bitte keine Worte in den Mund. Im Zitat habe ich eindeutig geschrieben, dass du eine Teilschuld am Ganzen hast (-> "mitverantwortlich") und nicht allein dazu beigetragen hast, das der Rat gescheitert ist.

Der rot markierte Teil war einfach nur unnötig und abgehoben. Wenn du dich an einer Diskussion beteiligst musst du damit rechnen, dass man dir widersprechen wird und deine Argumente widerlegt. Man könnte also auch einfach gar keinen Beitrag posten, wenn man nicht damit zurecht kommt.



Elavan schrieb:
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass der Hitlervergleich vielleicht etwas extrem war und die Diktaturbezeichnung ebenfalls unglücklich gewählt war. Dennoch ist eine relativ totalitäre Struktur in einem Rollenspiel gar nicht so hinderlich. So schön Mitbestimmung auch ist, so führt sie auch immer zu Debatten und somit zu einer erheblichen Ergebnisverlangsamung. Mit steigender Mitbestimmung seitens der Rollenspieler sinkt auch die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des Rollenspiels. Beides zu fordern ist also eine nette idealistische Struktur, der allerdings keinerlei Nachdenken zugrunde liegt. Die Beibehaltung des status quo garantiert ein Rollenspiel, indem die Spieler weder exzessiven Machtmissbrauch betreiben noch vom Spielleiter in reglementarische Ketten gelegt werden.

Darüber hinaus habe ich persönlich weder Vorväter, die für freie Mitbestimmung im Runescape-Rollenspiel gekämpft haben, noch labe ich mich an besonderen Früchten, die dieser angebliche Kampf erbracht hat. Hier Staatsformen und Spielleitungsprinzipien zu verwechseln, ist ebenfalls ein gravierender Fehler. Um auf Artemis' Buchstabenspruch zurückzukommen - Auch das fängt beides mit S an, könnte allerdings in seinen Ansprüchen nicht verschiedener sein. Gerade du, Artemis, hast ja nach meiner Kenntnis genug Erfahrung mit Versuchen, eine absolutistische Struktur herzustellen, denn soweit ich mich erinnere, warst du diejenige, die als erstes jegliche Kontrollgremien abschaffte, als du zwar unverschuldet, aber auch unrechtmäßig Spielleiterin wurdest. Somit scheinst ja auch du Interesse daran zu haben, dass Mitbestimmung nur solange besteht, bis deine persönlichen Interessen erfüllt sind.

Nun zu dir Elavan: Der Spielleiter allein hat im Moment die Möglichkeit "exzessiven Machtmissbrauch zu betreiben" und den Spielern "reglementarische Ketten" zu legen, vertausche bitte die Rollen nicht. Das Tempo der Entscheidungsfindung ist doch ohnehin das, was bei der eindeutigen Mehrheit (auch bei den Befürwortern) an Schokofanta kritisiert wird, oder täusche ich mich?
Um auf die manipulierte SL-Wahl zurückzukommen, bin ich im Besitz gewisser Screens, die belegen, das gewisse Personen die Wahl bewusst manipuliert haben (ich nenne keine Namen, da ich hier meine persönlichen Differenzen austragen möchte), also schlage ich doch vor das du bei deiner Formulierung das doch bitte miteinbeziehst.

Das ich die Rollenspieler+ abschaffen würde, war übrigens in meinen Wahlversprechen inbegriffen, weil ich sie mit einem, ausschließlich von der Community gewählten Gruppe, dem Rollenspielerrat, ersetzen wollte. Insofern ist die Aussage, das ich Mitbestimmung nur solange fördern würde, bis meine persönlichen Interessen erfüllt sind nur zum Teil berechtigt, denn ich hätte mit den Änderungen die ich eingeleitet hatte mir erstens selbst "Macht" genommen und zweitens Mitbestimmung in einem größeren Rahmen ermöglicht. Wenn du den Demokratisierungsprozess also nun als absolutistisch abstempelst, kann ich dir leider auch nicht mehr helfen. Zudem solltest du dich doch bitte nach diesem Beitrag mit solchen Äußerungen zurückhalten, wenn du schon davon sprichst, dass eine "relativ totalitäre Struktur" im Rollenspiel, doch "gar nicht [mal] so hinderlich" ist.

Deine freie Meinungsäußerung ist eine Errungenschaft unserer (ich weiß ja nicht aus welchem Teil der Welt du kommst, ich beziehe mich hauptsächlich auf demokratische Staaten) Ahnen/Vorväter (nenne sie wie du willst), von der du Gebrauch machst und dieser "angebliche Kampf" waren die unzähligen Revolutionen, die zu Beginn fehlgeschlagen, aber in den meisten Ländern am Ende doch erfolgreich zu einer funktionierenden Demokratie geführt haben.

PS:
Du hast mich letztens gefragt, weshalb ich einen deiner Beiträge als passiv-aggressiv gewertet habe: Das ist der Grund, du verdrehst gezielt offensichtliche Aussagen in ihrer Bedeutung und sprichst von "unglücklich gewählten" Wörtern, was mittlerweile schon fast an aktiven Angriffen gegen jegliche Kritik grenzt.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 03:24

Es ist eine Unsitte, Beiträge von Leuten dermaßen zu zerpflücken, das sei erst einmal gesagt.

Darüber hinaus... Ein kleines Verständnis - Ich sprach von Machtmissbrauch durch Spieler, Konsequenz einer zu laschen Spielleitung.
Die Kritik an schokofantas Person ist ja in dem Zusammenhang irrelevant, ich spreche hier von der Struktur eines Rollenspielsystems. Mehr Mitbestimmung = Langsameres Tempo. Und wenn schon eine einzige Person, die sehr engagiert bei der Sache ist (Ja, das ist schokofanta. Ich bekomme sein Engagement sehr gut mit und es ist mehr als zufriedenstellend, ich würde behaupten, dass es dem von Ashkaras nicht signifikant nachsteht, jedenfalls in meinen Augen.) das Rollenspiel in seiner Entscheidungsgeschwindigkeit enttäuscht, so will ich mir gar nicht vorstellen, welche kollektive Wut aufkommen würde, wenn demokratische Abstimmungen zu jeder Machtpunkteerhöhung abgehalten werden würden.

Ich habe des Weiteren auch eindeutig gesagt, dass deine SL-Wahl zwar unrechtmäßig, aber auch von dir unverschuldet war, daran will ich also gar keine Kritik üben. Ich wollte mit dir auch überhaupt nicht deinen Wahlkampf besprechen, ich wollte nur anmerken, dass du auf dem Gebiet der Spielleitungskontrolle keine weiße Weste hat - Ein Punkt, der vor Allem in Anbetracht deiner Kritik der gescheiterten Abwahl schokofantas im Kabinett wichtig ist. Zumindest hätte deine Aktion ja für eine Phase gesorgt, in der gar keine Demokratie im Rollenspiel präsent ist.

Natürlich, freie Meinungsäußerung, Demokratie und so weiter sind Resultat beeindruckender Bewegungen in der ganzen Welt, aber das bedeutet immer noch nicht, dass sie in jedem Bereich des Lebens das Mittel der Wahl ist - Man stelle sich eine militärische Truppe mit demokratischer Struktur vor. "Vorrücken!" - "Nicht so schnell, Herr Unteroffizier, wir werden erstmal einen Kontrollausschuss zur Befehlssolidifizierung bilden und danach ein Misstrauensvotum bezüglich ihrer diktatorischen Position erstellen". Das ist natürlich ein überspitztes Beispiel, aber der Punkt sollte klar sein - Demokratie ist ein lobenswertes Prinzip, aber dennoch nicht immer die beste Option. Und so ist zu bemerken, dass sich die Demokratie zwar in der europäischen Politik im Zuge vieler Kämpfe durchgesetzt hat. Dies zeichnet sie aber in keinster Weise als Methode der Wahl für ein Rollenspiel aus, also muss man auch keine blumigen Bilder in den Raum werfen, die Bezug auf aufklärerische Revolutionen in vergangenen Jahrhunderten in Bezug auf Europapolitik nehmen.
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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 03:27

Zitat :
Der rot markierte Teil war einfach nur unnötig und abgehoben. Wenn du dich an einer Diskussion beteiligst musst du damit rechnen, dass man dir widersprechen wird und deine Argumente widerlegt. Man könnte also auch einfach gar keinen Beitrag posten, wenn man nicht damit zurecht kommt.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 03:42

Hmm...das sind wirklich ein paar nette, wenn doch ziemlich...dämliche Meinungen. Wink


Rohan, Elavan...seid ihr eigentlich total ich weiß auch nicht wie man sowas nennen sollte?! EIne Diktatur ist nirgendwo gut, nicht mal ein kleines bisschen. Egal wer euch das gesagt hat...sollte sich wirklich mal fragen was für einen Scheiß er euch da erzählt hat. In einer Diktatur gibt es immer Unzufriedenheit ob das jetzt im echtem Leben so ist oder hier... oh und Elavan es ist total egal ob du keine Vorfahren hast die hier im RPG Forum um demokratie gekämpft haben, das was Artemis geschrieben hat das bezog sich darauf das eine Diktatur niemals gut ist.

Meine Meinung ist es das man das Kabinett abschaffen sollte und wieder auf Freie Wahlen zurückgehen sollte, denn ich finde das Kabinett ist sowieso überflüssig wenn der Spielleiter sich sowieso nicht daran hält was im Kabinett beschloßen wird, sowie ich das mit bekommen habe sollte der Spielleiter bereits abgewählt sein...doch dieser hat die Meinung des Kabinetts nicht beachtet und zieht sein eigenes DIng durch. Ich meine...es wurde uns doch versprochen das was im Kabinett beschloßen wird das soll gelten aber wenn schon das Kabinett kein Recht hat...was haben wir dann noch für ein Recht? Die die sich an das Kabinett wenden sollen. Ich bin für Vunian und für Artemis ihre Meinungen und Ansichten sind gut für das RPg, die von Tim, Rohan und Elavan...sorry aber ich verstehe die Logik dahinter nicht...

Es gibt sicherlich noch einiges mehr was ich schreiben kann hier zu aber ich möchte erst einmal die Reaktionen sehen.


Zuletzt von Tray Ray am Di Jan 06 2015, 03:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 03:47

Elavan schrieb:
Es ist eine Unsitte, Beiträge von Leuten dermaßen zu zerpflücken, das sei erst einmal gesagt.

[..]

Natürlich, freie Meinungsäußerung, Demokratie und so weiter sind Resultat beeindruckender Bewegungen in der ganzen Welt, aber das bedeutet immer noch nicht, dass sie in jedem Bereich des Lebens das Mittel der Wahl ist - Man stelle sich eine militärische Truppe mit demokratischer Struktur vor. "Vorrücken!" - "Nicht so schnell, Herr Unteroffizier, wir werden erstmal einen Kontrollausschuss zur Befehlssolidifizierung bilden und danach ein Misstrauensvotum bezüglich ihrer diktatorischen Position erstellen". Das ist natürlich ein überspitztes Beispiel, aber der Punkt sollte klar sein - Demokratie ist ein lobenswertes Prinzip, aber dennoch nicht immer die beste Option. Und so ist zu bemerken, dass sich die Demokratie zwar in der europäischen Politik im Zuge vieler Kämpfe durchgesetzt hat. Dies zeichnet sie aber in keinster Weise als Methode der Wahl für ein Rollenspiel aus, also muss man auch keine blumigen Bilder in den Raum werfen, die Bezug auf aufklärerische Revolutionen in vergangenen Jahrhunderten in Bezug auf Europapolitik nehmen.

Wenn es doch schon eine Unsitte ist, Beiträge zu zerpflücken, wie du schon sagst, dann unterlasse es doch bitte endlich?

Der Vergleich von freier Meinungsäußerung, Demokratie "und so weiter" mit dem Militär ist unpassend und obendrein falsch, da das Militär seine Befehle (,im Falle eines Demokratischen Rechtsstaates,) von einer demokratisch gewählten Regierung erhält. Es gibt verschiedene Formen der Demokratie, für das RPG wäre eine repräsentative Demokratie (wie auch schon zuvor erwähnt), am angebrachtesten und nicht etwa eine "idelle Vorstellung", wie du es etwa nanntest (-> siehe vorheriger Beitrag).

Zum Thema "Entscheidungsfindung": Ich verstehe nicht, weshalb sich alles ewig hinausziehen sollte? Klar es wird zuvor Debatten geben, aber worüber? Neue Regeln? Dann doch bitte gerne eine Debatte, als eine Regeländerung, die einen anhaltenden Schaden verursacht, Individuen benachteiligt, oder Raum für Machtmissbrauch ermöglicht. Über MP-Verteilung wird es gewiss keine tagelangen Debatten geben und selbst wenn dieser Fall eintreffen würde, sollte das Konzept die monatliche Abwahl von eben jenen Vertretern ermöglichen, für den Fall, dass man sich nicht mehr vertreten fühlt. Die Spielleiter Position hätte allein die Aufgabe die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren und zu schlichten, zudem gäbe es zwei SLs, wie schon auch bei Ashkaras mit Lienea als Co.-SL, nur das Beide die selbe Aufgaben und Berechtigungen hätten und zu zweit effizienter wären (-> quasi IC Admins).



Elavan schrieb:
Zumindest hätte deine Aktion ja für eine Phase gesorgt, in der gar keine Demokratie im Rollenspiel präsent ist.

Wie du schon richtig geschrieben hast, wäre es lediglich eine Phase gewesen. Eine relativ kurze Phase, für ein stabiles und demokratischeres System, mit wesentlich mehr Flexibilität und Effizienz.



Sir Helstrom schrieb:
Zitat :
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"Ein bisschen Spaß muss sein.", ja bitte, aber erstmal ein System, bei dem keiner anderen den Spaß aus Langeweile, oder persönlichen Abneigungen, oder warum auch immer, verderben kann. Wink

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 04:09

Tray Ray schrieb:
Hmm...das sind wirklich ein paar nette, wenn doch ziemlich...dämliche Meinungen. Wink


Rohan, Elavan...seid ihr eigentlich total Geistesabwesend?! EIne Diktatur ist nirgendwo gut, nicht mal ein kleines bisschen. Egal wer euch das gesagt hat...sollte sich wirklich mal fragen was für einen Scheiß er euch da erzählt hat. In einer Diktatur gibt es immer Unzufriedenheit ob das jetzt im echtem Leben so ist oder hier... oh und Elavan es ist total egal ob du keine Vorfahren hast die hier im RPG Forum um demokratie gekämpft haben, das was Artemis geschrieben hat das bezog sich darauf das eine Diktatur niemals gut ist.


Geistesabwesend ist, nicht zu wissen, dass in einer Demokratie genauso niemals alle Zufrieden sein können. Denn ohne eine Opposition gibt es keine Demokratie. Und der Sinn einer Opposition ist es, unzufrieden zu sein. (das natürlich, um bestehende Tatsachen zu verbessern und zu hinterfragen)

- das zu deinem Post.

-------

Ist es nicht Interessant, wie sich mal wieder einige wenige über etwas doch eigentlich recht Sinnloses (zumindest im anbetracht, dass wir hier "nur" ein Rollenspiel und keine Weltmacht o.ä sind.
Ich musste mir nicht einmal die Posts durchlesen, um zu wissen, worum es geht. Denn es sind immer die gleichen, die dieses Thema ansprechen.
Ich möchte nocheinmal daran erinnern, warum dieses Forum überhaupt besteht. Für diejenigen, die es nicht wissen: dieses Forum ist nicht das erste Rollenspiel-forum. Es gab bereits mehrere Anläufe in anbetracht eines Spielleiter-systemes. Und so war es im Vorgänger-forum so, dass einige wenige gab, die dachten, sich wirklich über jeden kleinkram aufregen zu müssen und enorme, über fast 10 Seiten erstreckende Diskussionen erzwangen. Damals ging nichts voran, oder zurück. Das einzige, was geschah, war dass sich das Rollenspiel damals im Kreis drehte. Miximus und ich erkannten diesen Missstand und haben gemeinsam dieses Forum erstellt -mit großem Erfolg. Denn es war eine Bedingung, dass das Wort des damaligen Administrators (icke), Gesetz war. So wurde das Spielleiter-System entgültig beschlossen und ein erster S L gewählt (oder ernannt, ich weis es nicht mehr so genau). Ein System, in welchem jeder das gleiche Recht hat, jede Regelung zu hinterfragen und diese bekräftigend beeinflussen zu können, kommt nicht vom Fleck. Es gab Wahlmissbräuche (es wurden Accounts nur zur Manipulation des Wahlergebnisses erstellt) und die Neulinge wurden von den Rollenspielern getrennt. Denn, wie jeder weis, können nur Rollenspieler auch an Offiziellen Umfragen teilnehmen. Doch stellte sich bald heraus, dass selbst die Gruppe der Rollenspieler zu gut zu beeinflussen war und im Rudelverhalten für das Rollenspiel schädliche Entscheidungen zu treffen drohte. Also wurden die Rollenspieler + erstellt. Dieser Rang der Rollenspieler + hat sich in seiner Funktion eigentlich nie verändert. Sie wurden nur umbenannt von S Ls, die versprachen, sie seien ja so Reformfroh. (Ja ich behaupte hier, dass selbst das Kabinett im Grunde nichts anderes als die Rp+ sind)

In der Organisatorischen hinsicht war schnell klar, dass irgendjemand das Ruder in die Hand nehmen musste, denn sonst bewegt sich das Boot nicht. Es bringt nichts, wenn wir hier über die Definition einer Diktatur, oder einer Demokratie sprechen. Denn im Grunde ist es egal. Wenn sich eine Form als jene erweist, bei welcher sich das Boot bewegt, so wird diese angewandt. Die Vergangenheit zeigte, dass die Entscheidung bei denjenigen sein muss, welche auch das Zeug dazu haben. Denn: Und das scheinen hier anscheinend einige zu vergessen: Das hier ist nur ein Spiel. Die Leute sind hier, um zu spielen und sich nicht über dinge zu streiten, wie es hier passiert. Der Beweis liegt darin, dass es schlichtweg immer die gleichen sind, die sich in solchen Themen, worum auch immer, zoffen.

Ich selbst bin nicht sehr Zufrieden mit der arbeit, so wie sie Schokofanta tätigt. Die Frage ist nur, wer könnte es besser machen ? Es gab bereits so viele ehemalige S Ls die auf so eine Frage laut brüllen : " Ja, ich !" Bewiesen haben sie nur inkompetenz, Subjektivität und einen großen Schaden für das Rollenspiel. Jetzt ist aber die frage: Irgendjemand hat diese Leute ja anscheinend gewählt.

Da nun die alte "besatzung" der Spielleitung mehr oder weniger weg ist, liegt es daran, wirklich jemanden zu finden, der das Zeug zum S L hat. Jemand, der die Zeit aufbringen kann und schlau genug ist, diesen posten auszufüllen. Und dies sind ganz bestimmt nicht die Leute, die hier groß irgendwelche Polit-diskussionen zum Laufen bringen. Oder schreien " ich bin unzufrieden ", ode runsere Künstler, die ja so begabt sind, andere Posts schön farbig zu machen.Diejenigen, die diesen Platz ausfüllen können, sind jene, die sagen " Wir könnten das doch besser machen " und auch wirklich durchsetzbare und durchdachte Vorschläge vorbringen.

Erst bis jemand auftaucht, der das erfüllen möchte, kann, will und wird dann können wir überlegen, unser System groß umzubauen. Schokofanta ist im vergleich zu andere unserer S L-errungenschaften, kein schlechter Spielleiter. Wenn er vergrault wird, wer will ihn ersetzen? Diejenigen, die in ihrer inaktivität mal kurz schreinen, dass ihnen irgendetwas nicht gefällt, ganz bestimmt nicht.

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 04:10

@Tray Ray: Sooo, jetzt reichts. Ich bin gerne bereit, hier auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren, aber wenn man mir die Worte im Mund verdreht und mich beleidigt, sehe ich eine Grenze überschritten. Ich erfreue mich bester geistiger Gesundheit, danke. Ich werde versuchen, meine dämliche Meinung auch für die Unhöflichsten unter uns freundlich aufzuzeigen.

Zuerst einmal habe ich mich nie für den negativ vorbelasteten Begriff der Diktatur eingesetzt. Alles, was ich meine, ist, dass der Spielleiter in seinem Amt eine gewisse eigene Macht haben sollte, sodass er in der Lage ist, die Geschicke des Rollenspiels zufriedenstellend zu lenken. Verlangt jede einzelne von der Spielleitung ergriffene Aktion eine Abstimmung, so geht dieses Forum in einer Lawine von Umfragen unter. Es GIBT beratende Instanzen, die die Meinung der Community an den SL herantragen, und diese Instanzen SIND in der Lage, den SL bei Bedarf abzuwählen. Ich als Communitymitglied sehe im Handeln einer solchen Instanz meinen Anspruch auf Mitbestimmung mehr als erfüllt, was auch der Grund ist, warum ich gegen eine direkte Demokratie bin. Eine repräsentative Demokratie unter der Leitung einer von der Community eingesetzten, machtbesitzenden Instanz ist in meinen Augen die ideale Lösung. Ich habe nie gesagt, dass ich mich in einer Diktatur wohlfühle, und ich bin keinesfalls zu blöd oder kann nicht klar denken.

Darüber hinaus wurde der Spielleiter eben nicht abgewählt - Es kam keine ausreichende Mehrheit zu seiner Abwahl nicht zustande. Was das Kabinett beschließt, gilt in der Tat und wird durchgesetzt. Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, woher du Informationen haben willst, die Aktivitäten innerhalb des Kabinetts betreffen - Soweit ich weiß, ernennt man nämlich niemanden, der seine vermeintlich konstruktive Forenschreiberei auf Beleidigungen beschränkt zum Kabinettsmitglied.

"Wieder auf freie Wahlen zurückgehen" klingt so, als hätten wir ein althergebrachtes Prinzip zerstört und es durch ein schlechteres ersetzt. Das Gegenteil ist der Fall. Nachdem die Idee einer direkten Demokratie aufgrund der von mir aufgeführten Punkte gescheitert ist (Keine Flexibilität, langsamer Prozess, Unübersichtlichkeit usw.) , wurde das Spielleiterkonzept verwendet, dass all diesen Problemen aus dem Weg geht und dennoch auf reiner Communityentscheidung basiert. Ein Fakt, der hier gerne vergessen wird, ist, dass Schokofanta GEWÄHLT wurde. Er wurde von der Mehrheit der Rollenspieler als leitende Instanz eingesetzt und ist nicht irgendein Usurpator, der die Communitywünsche mit Füßen tritt.

Zuletzt will ich noch auf dieses komplett absurde Beispiel freiheitlicher Bewegungen im 18. und 19. Jahrhundert zurückkommen: Die Situation ist nicht im Geringsten zu vergleichen mit unserem Rollenspiel. Ich will mich da Artemis anschließen, die vor einigen Beiträgen die Lektüre eines Geschichtsbuches vorschlug. Nach flüchtiger Lektüre eines solchen Werks dürfte selbst dem geschätzten Schreiber über mir (zZ des Beitrags Tray Ray) klar sein, dass die europäischen Revolutionen und das Runescape-Rollenspiel rein gar nichts gemein haben. Ich werte doch nicht das Werk eines Revolutionärs ab, wenn ich mir eine gewisse hierarchische Struktur wünsche! In dieser Zeit ging es um STAATSFORMEN, nicht um ROLLENSPIELE.

@Artemis:

Ich bezog mich dabei auf das Zitieren und Kommentieren sowie das aufdringliche Verfärben anderer Beiträge. Normale Argumentation war von meinem Urteil nicht betroffen.

Es ist in meinem Beispiel komplett irrelevant, von wem das Militär Befehle erhält. Es verdeutlicht einzig und allein die Notwendigkeit hierarchischer Strukturen in manchen Szenarien. Und darüber hinaus finde ich, dass eine repräsentative Demokratie eine grandiose Idee ist! Und deswegen HABEN wir ja auch eine. Wir haben vom Rollenspiel gewählte Vertreter, die einen weiteren gewählten Vertreter beraten und ihn abwählen können. Das ist doch eine repräsentative Demokratie! Fordert also jemand in einer solchen Situation mehr Mitbestimmung, so muss ich davon ausgehen, dass er eine direkte Demokratie haben möchte.

Warum sich diese hinauszieht, ist einfach erklärt. Wird über explizite Änderungen abgestimmt, so dauert das solange, bis sich alle Wahlberechtigten dazu geäußert haben und abgestimmt haben. Da man allerdings nicht entscheiden kann, bei welchen Dingen abgestimmt wird und bei welchen nicht, muss ja aufgrund des fehlenden SLs in deinem Konzept über alles abgestimmt werden. Das dauert extrem lange. Setzt man allerdings eine Instanz ein, die diese Vorgänge unter Beratung einiger weniger entscheidet, so wird der Vorgang beschleunigt. Da allerdings alle am Entscheidungsprozess beteiligten Rollenspieler gewählt wurden, ist der Entscheidungsprozess dennoch hundertprozentig communitygesteuert. Das Spielleiter - und Kabinettprinzip verkürzt den Vorgang, ohne auf den Einfluss der Community zu verzichten. Es ist das flexiblere, schnellere, wandlungsfähigere und schlichtweg überlegene System - Es vereint die Vorteile deines Systems und eliminiert die Nachteile.

Zuletzt noch... Jemand, der sich Demokratie auf die Fahnen schreibt, sollte nicht versuchen, diese durch ein absolutistisches Durchgreifen zu erreichen. Man kann ja auch nicht alle Leute, die sich gegen Angriffe wehren würden, über den Haufen schießen und dann behaupten, man hätte absoluten Frieden errreicht.
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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 04:38

Elavan schrieb:


@Artemis:

Ich bezog mich dabei auf das Zitieren und Kommentieren sowie das aufdringliche Verfärben anderer Beiträge. Normale Argumentation war von meinem Urteil nicht betroffen.

Es ist in meinem Beispiel komplett irrelevant, von wem das Militär Befehle erhält. Es verdeutlicht einzig und allein die Notwendigkeit hierarchischer Strukturen in manchen Szenarien. Und darüber hinaus finde ich, dass eine repräsentative Demokratie eine grandiose Idee ist! Und deswegen HABEN wir ja auch eine. Wir haben vom Rollenspiel gewählte Vertreter, die einen weiteren gewählten Vertreter beraten und ihn abwählen können. Das ist doch eine repräsentative Demokratie! Fordert also jemand in einer solchen Situation mehr Mitbestimmung, so muss ich davon ausgehen, dass er eine direkte Demokratie haben möchte.

Warum sich diese hinauszieht, ist einfach erklärt. Wird über explizite Änderungen abgestimmt, so dauert das solange, bis sich alle Wahlberechtigten dazu geäußert haben und abgestimmt haben. Da man allerdings nicht entscheiden kann, bei welchen Dingen abgestimmt wird und bei welchen nicht, muss ja aufgrund des fehlenden SLs in deinem Konzept über alles abgestimmt werden. Das dauert extrem lange. Setzt man allerdings eine Instanz ein, die diese Vorgänge unter Beratung einiger weniger entscheidet, so wird der Vorgang beschleunigt. Da allerdings alle am Entscheidungsprozess beteiligten Rollenspieler gewählt wurden, ist der Entscheidungsprozess dennoch hundertprozentig communitygesteuert. Das Spielleiter - und Kabinettprinzip verkürzt den Vorgang, ohne auf den Einfluss der Community zu verzichten. Es ist das flexiblere, schnellere, wandlungsfähigere und schlichtweg überlegene System - Es vereint die Vorteile deines Systems und eliminiert die Nachteile.

Zuletzt noch... Jemand, der sich Demokratie auf die Fahnen schreibt, sollte nicht versuchen, diese durch ein absolutistisches Durchgreifen zu erreichen. Man kann ja auch nicht alle Leute, die sich gegen Angriffe wehren würden, über den Haufen schießen und dann behaupten, man hätte absoluten Frieden errreicht.



Inwiefern ist zitieren und farbiges markieren von Zitaten (zur Übersicht gedacht, oder hervorheben von Aussagen) ein Tabu?

Begründe mir doch bitte zunächst inwiefern das jetzige System die Vorteile "meines Systems" (repräsentative Demokratie gibt es schon länger, klappt ganz gut), momentan Vereint oder die Nachteile eliminiert? Bisher hat du nur die Dauer der Entscheidungsfindung kritisiert. Und wie du schon sagtest, dass ist nur das RPG, wo es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass es tagelange Debatten wegen MP geben wird? Debatten um Regelungen wiederum können länger ausfallen, was aber keineswegs negativ sondern eher positiv ist, weil man gut durchdachte Resultate erzielt. Das Kabinett hat nichts zu melden, das ist kein Geheimnis mehr. Fast jedes Kabinettsmitglied hat dies bestätigt, einige haben es aus eben diesem Grund verlassen.

Du bezeichnest mein "Durchgreifen" (und ich argumentiere hier lediglich) absolutistisch, kritisierst die Tatsache, dass ich meine Argumente (so wie es sich gehört) mit Zitaten belege und widersprichst dir in diesem Thema mehrfach. Auch du hast anerkannt, dass das jetzige System ein Status quo ist oder täusche ich mich?


Elavan schrieb:
Und deswegen HABEN wir ja auch eine. Wir haben vom Rollenspiel gewählte Vertreter, die einen weiteren gewählten Vertreter beraten und ihn abwählen können. Das ist doch eine repräsentative Demokratie! Fordert also jemand in einer solchen Situation mehr Mitbestimmung, so muss ich davon ausgehen, dass er eine direkte Demokratie haben möchte.

Jetzt mal bitte mit dem besten Wissen und Gewissen: Nenne mir doch bitte eine funktionierende Demokratie in der die Regeln allein von einer Person festgesetzt, interpretiert und geändert werden können? Wie kann denn bloß eine Person die verschiedenen Interessen einer Community vertreten? Das ist schlichtweg unmöglich und das Kabinett hat doch "in casum" keinerlei Macht? Die Hälfte wird von SL eingesetzt und selbst das Misstrauensvotum kann vom SL schlichtweg abgelehnt werden. Ich beziehe mich hier auf Austrittsbeiträge von Ex-Kabinettmitgliedern, die bestätigt haben, dass nichts konstruktives getan wird und der SL Debatten, die nicht im eigenen Interessenfeld  liegen, abblockt.

Sir Alric Tharn schrieb:
Diejenigen, die in ihrer inaktivität mal kurz schreinen, dass ihnen irgendetwas nicht gefällt, ganz bestimmt nicht.

Nur bin ich nicht mehr inaktiv, ich "schreine" nichts und lasse mir von dir nicht den Mund verbieten, wenn mir etwas missfällt. Ich habe ja wohl noch das Recht meine Kritik kundgeben zu dürfen, oder wird selbst das nun verboten?
Zudem möchte ich dich an die Aktion nach dem Abtritt von Ashkaras erinnern, als du dich als Admin selbst als stellvertretenden SL eingesetzt hast, mich verbannt, entbannt und in die SL-Gruppe verschoben hast und die Titel von einigen RPGlern beleidigend umbenannt hast und ich erwähne hier um deiner Willen nicht den Rest der Geschichte.
Also besitz doch bitte den Anstand und halte dich bei deinen Aussagen, die mich betreffen zurück sofern ich dich nicht anspreche. Ich habe dich bis heute stehts ignoriert, greif mich doch also bitte nicht mehr persönlich an, danke.

Ich appelliere an dieser Stelle an den gesunden Menschenverstand: Es geht hier nicht um einzelne Personen und ihre persönlichen Differenzen, sondern um eine Kritik am System und Lösungsmöglichkeiten. Bleibt doch bitte in euren Beiträgen seriös und zieht nicht gleich eine Debatte ins Lächerliche, sonst kann man das gleich lassen.


Sir Alric Tharn schrieb:
Ich musste mir nicht einmal die Posts durchlesen, um zu wissen, worum es geht. Denn es sind immer die gleichen, die dieses Thema ansprechen.

Ich wollte diesen Teil eigentlich unkommentiert stehen lassen, aber sowas auch noch ausformuliert in eine Debatte zu bringen...
Danke, dass du aber ehrlich zugibst, dass du dich nicht um die Debatte scherst, sondern immer wieder 'mit den gleichen' Personen einen Streit beginnen willst, was anders kann man das ja nicht nennen.

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Nyrociel

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BeitragThema: Re: Fragen zum Kabinett   Di Jan 06 2015, 07:15

Normalerweise halte ich mich bei solchen Diskussionen zurück, da man das dünne Eis seines Vis-à-vis durchbrechen könnte, aber wie es aussieht, muss ich auch dazu etwas beitragen.

Mag sein, dass einige mit dem SL unzufrieden sind. Doch wenn man die ganze Zeit darauf beharrt, die Organisation des RPGs zu ändern anstatt seine Zeit im RPG zu investieren, so stirbt das IC. OOC haben wir dann nichts davon. Wie einige schon erwähnt haben, drehen wir mit dieser Diskussion nur im Kreis --> keine grossen Fortschritte.

Nun denn, ich wünsche euch einen angenehmen Tag und hoffe, nicht nochmal im Diskussion teilnehmen zu müssen.

Freundliche Grüsse

Gaia

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