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 Das Tagebuch von Aetius Aventinus

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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Mo Jul 28, 2014 6:46 pm

1. Eintrag

Ich weiß nicht wie ich darauf gekommen bin,aber ich dachte mir ich besorge mir ein Buch und schreibe darin nieder was ich erlebe.
Vielleicht findet es eines Tages jemand der es für irgendwas gebrauchen kann.

In letzter Zeit ist viel passiert. Es ging von Varrock aus nach Lumbridge ins Fürstentum,es lief dort zwar sehr gut aber irgendwann hat alles
mal sein Ende. Bei einem Training in Varrock leistet ich Beihilfe bei der Zerstörung einer der Kanonen und ich denke,dass ich nicht so laut hätte
denken sollen. Jedenfalls flog ich gemeinsam mit einem komischen Piraten aus dem Palast und wurde aus der Garde entlassen. Ich schloss mich ihm
schließlich an,denn eine andere Gruppe kam mir nicht in den Sinn. Bis auf die Sonne,aber die interessiert mich damals noch nicht. Als ich nach
Sarim kam,überredete ich noch Ben und Maleule sich verdeckt uns anzuschließen. Nur einige wenige Tage später wuchs unsere Crew von gerade
zwei Leuten auf sieben. Als wir dann auch von der Schlacht in Lumbridge Wind bekommen haben,raubten wir das Schloss aus. Ich nahm mir
unter Anderem auch noch den Untoten,den ich damals bei der Schlacht vor Varrock kennenlernte. Ich sperrte ihn in eine Kiste und wollte ihn darin
verrotten lassen,nahm seine Hand als Trophäe. Doch dann nahm ich ihn mit nach Sarim wo er sich wieder zusammenfügen konnte. Er brachte mich
dann auf die Idee mich der Sonne anzuschließen,was ich dann schließlich auch tat. Sie haben die Klingen unterworfen. Nunja und in Sarim wurde die
Taverne neueröffnet und wenig später wurde noch ein Bordell eröffnet. Es schien als ob ich vom Fürstentum nie wieder was hören musste,aber
natürlich kam Tibus eines Tages zu uns und das interessante daran ist,dass er uns anheuern will um gegen die Sonne zu kämpfen. Also ließ er mich
um zu beweisen wie gut wir kämpfen gegen Rekruten kämpfen.

Er bot uns am Ende nur mickrige hundert Goldmünzen für jeden von uns,dabei reden wir hier von der Schwarzen Sonne,dem mächtigen Vlad Drako.
Er verharrt auf sein Angebot und kam am nächsten Tag wieder also gestern und wollte in der Taverne was zu trinken für sich und sein Gefolge.
Dieser Rohan Hammerfaust griff dann später den Kapitän an und ich reagierte sofort,hielt ihm mein Schwert an die Kehle. Ich habe immer schon lange darauf
gewartet ihn zu töten,für den Verrat an Al-Kharid,meinem alten Reich. Er ließ los als ich forderte das er den Kapitän loslassen sollte,doch er schleuderte
diesen auf mich. Ich fing ihn aber auf und konnte,wie der Kapitän,ohne Schäden davonkommen. Eine riesige Auseinandersetzung entstand zwischen
uns und der Garde. Dieser möchtergern Fürst Tibus,der früher einst Wesir war,wollte ernsthaft einen Kampf mit mir. Mir wäre egal ob ich verliere oder
nicht. Ich will ihm nur zeigen,dass ich mich nicht von einem Fürsten erniedrigen lassen werde. Mag sein das ich eine große Klappe hatte damals,aber ich
bin nun mal nicht dazu gemacht einfacher Soldat zu sein. Mein Palast in Al-Kharid ist zu groß für mich und kein Bewohner der Stadt interessiert sich für
die Instandhaltung dieses Palastes. Ich war nur inoffiziell Sultan,aber ich hatte die Fäden in der Hand und wollte alles retten. Die große Schlacht kommt
immer näher und doch steht die Frage,für wen werde ich kämpfen? Die Schwarzen Sonne,die mir quasi versprach mich an Tibus rächen zu können oder
Misthalin um vielleicht eines Tages wieder ihnen zu dienen? Ich weiß es noch nicht,aber ich werde es bald wissen.

_____________________
"Ein Kopf ohne Gedächtnis ist eine Festung ohne Besatzung."
Napoleon I. Bonaparte, (1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen.

"Das Wort "unmöglich" gibt es nur im Wörterbuch von Narren."
Napoleon I. Bonaparte, (1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen.

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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Do Jul 31, 2014 12:06 pm

2.Eintrag

Die Schlacht ist vorbei und ich habe überlebt,kam jedoch auch nur mit einer schweren Verletzung davon. Ich glaube dieser verdammte
Lord Veres schnitt mir von der rechten Schulter bis zu meinem Herz,verfehlte dieses glücklicherweise. Jedenfalls sprach ich noch kurz
mit Fürst Tibus und er bat mir an wieder der Garde zu dienen. Jedoch nicht als Rekrut oder Gardist,sondern als Offizier. Ich dachte darüber
nach,da ich noch Freunde in Sarim hatte,die meine Hilfe brauchten. Ich akzeptierte schließlich am nächsten Tag und schloss mich der Garde
als Offizier an. Es war natürlich klar,dass ich auf Widerstand stoße,dieser ist aber sehr gering. Wirzba Safronov,ehemaliger Offizier der Garde.
Ich weiß nicht was er angestellt hat,aber es muss deutlich schlimmer sein als mein damaliges nerviges Verhalten gegenüber dem Hauptmann etc.
Scheinbar findet er ich habe es nicht verdient und scheinbar denkt er ich wäre "respektlos" gegenüber ihm. Das einzige was ich jemals getan
habe war,als ich ihm erklärt,dass er nicht das Recht hat seinen Sohn zu schlagen. Er drohte mir,dass ich aufpassen solle was ich sage und das
ich mich nicht einmischen sollte. Er forderte mich zum Kampf heraus und glaubt mich besiegen zu können. So wie ich das sehe,geht es ihm scheinbar
psychisch schlecht. Er muss irgendwas schlimmes getan haben,um dann ins Gefängnis gesteckt zu werden und dann zum Rekruten degradiert zu
werden,zumal ich gehört habe man dachte über seine Hinrichtung nach. Ich werde dem Kampf zustimmen und ihm seine Schwäche unter die Nase reiben.

Aber genug von dem psychisch gestörten Wirzba. Mich sprach ein Mann in einem Anzug darauf an,dass einer der Brunnen zerstört war und dort
Blutspuren wären. Ich bat ihn mir das genauer zu zeigen und er erzählte mir das sich Corin mit einem Templer angelegt haben soll. Scheinbar soll
der kleine Corin also einen Templer besiegt haben. Ich verstand zwar nicht ganz was diese Gaia Saito damit zu tun hatte,aber er sagte sie wolle
sich in Lumbridge niederlassen,jedoch droht ihr die Hinrichtung auf Grund dessen das sie Vampirin ist und einst der Sonne angehörte. Es hörte sich
für mich so an als wäre sie unfreiwillig Vampirin geworden und ich wollte ihr helfen. Ich traf sie,auf der Suche nach Corin,nahe Corins Behausung.
Ich kannte sie bereits flüchtig aus Sarim,auf dem Schiff des Kapitäns. Ich erklärte ihr schließlich das ich ihr helfen werde sich in Lumbridge
niederzulassen. Ich will ihr auch noch dabei helfen wieder ein Mensch zu sein. Sie ist momentan im Sumpf untergebracht und versteckt sich dort
noch.

Ich denke auch darüber nach meine wahre Identität zu verraten,denn damals hatte es seinen Zweck. Ich wollte mit all den anderen Wesiren nicht
erkannt werden,wir wollten uns überall etablieren und sie von innen aus übernehmen und uns zum Wachsen bringen. Wir teilen uns auf und ich sollte
in den Weißdornorden. Natürlich hat es nicht geklappt und der geheime Orden ist untergegangen. Tibus sollte mich noch kennen,er war zu meiner
Zeit dort noch da. Das Versteckspiel ist also schon längst unnötig geworden.

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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   So März 15, 2015 1:31 pm

3.Eintrag

Jahre sind mittlerweile vergangen und ich hätte nicht erwartet, dass ich dieses Buch jemals wieder anfassen würde, gar drin schreiben würde. Aber hier bin ich nun, alleine an einem ruhigen Ort und erzähle erneut von meinem Leben.

Nach dem ich meinen Dienst in Lumbridge beendet habe, folgte ich einem Mann namens Elias von Rabenstein. Hätte ich nur damals gewusst was er war und wäre ich bei klarem Verstand gewesen. Ich habe mich von der Dunkelheit Draynors treiben lassen und verführen lassen, bis ich schließlich selbst einer dieser verfluchten Kreaturen war und das auch noch freiwillig. Nachdem ich die Grafschaft bereits zum zweiten Mal verlassen habe, kam ich schließlich in Daemonheim unter. Später war unsere Gruppe als Frostläufer bekannt und langsam hatten wir schließlich eine beachtliche Truppe aufgestellt.



Dann jedoch brachte sich Hermann, der Anführer der Frostläufer, mit dem Pfeil von Valon um. Die restlichen Frostläufer, die nicht bei der Versammlung waren, kamen schließlich dazu und sahen nur wie der Meister umfällt, durchbohrt von dem Pfeile Valons. Wir mussten fliehen, denn ansonsten gäbe es ein riesiges Blutbad in Daemonheim und das war definitiv nicht unser Ziel. Ich bot ihnen an nach Al-Kharid zu ziehen, denn der dortige Palast gehörte mir. So zogen wir nach Al-Kharid, um uns dort niederzulassen und wir trugen nicht mehr den Namen der Frostläufer, wir nannten uns Wüstenskorpione. So bauten wir uns langsam auf und kurz vor der ersten größeren Schlacht fasste ich schließlich den Entschluss, nach Daemonheim zurückzukehren. Dort jedoch wollte ich eigentlich nicht den Frostläufern dienen, sondern nur die Klinge meiner Familie und meine alte Rüstung, die ich einst dort versteckte, denn Hermann befahl uns unsere Sachen loszuwerden. Auch wollte ich einfach in der Nähe meines alten Meisters sein, denn dieser sollte eigentlich irgendwo in Daemonheim sein.

So verging die Zeit und ich fand immer noch keine neue Heimat, jedoch einen Weg um mich von meinem Fluch zu befreien. Die Hofmagierin von Varrock versprach mir helfen zu können, wenn ich mich für die nächsten drei Tage nicht vom Blut anderer ernähre. Jedoch kam natürlich etwas dazwischen, der Angriff der Skorpione auf Daemonheim. Ich sollte an der zweiten Stellung die Führung übernehmen, jedoch war mein Kampf an der Stellung nur von kurzer Dauer, denn die Skorpione griffen auf ein feiges Mittel zurück. Sie warfen irgendeine Kugel oder sonstiges und sprengten direkt vor mir die Balliste in die Luft. Natürlich erwischte es auch mich und ich wurde scheinbar nach hinten geworfen. Man ließ mich schwer verwundet und ich erwachte erst am Ende dieses Kampfes. Zuerst wollte mir Valon noch einen Finger abschneiden und dabei scheinbar riskieren mich zu töten, dann jedoch wollten alle mich mit ihren Schwertern aufspießen, ich weiß nicht mehr wer es verhindern ließ, jedoch bin ich dankbar dafür. Ich wollte nicht als Vampir sterben. Eingesperrt wurden wir in Sarim und festgehalten für etwa zwei Tage, bis man uns endlich freigelassen hat und ich mich, so schnell ich überhaupt noch konnte, nach Varrock begeben habe. Die Hofmagierin befreite mich nicht nur von meinem Fluch, sondern heilte meine Wunden dadurch auch noch mit. So wollte ich mich der Garde in Varrock anschließen, entschied mich dann jedoch um, da ich der Auffassung war, dass dies nicht mein Schicksal war.

Währenddessen kam Wirzba bei den Frostläufern an. Wirzba Safronov, der Offizier aus Lumbridge, der völlig vom Wahnsinn getrieben war und schließlich getötet wurde, dann jedoch als Untoter wiederbelebt wurde. Er hat sich nicht wirklich geändert und hielt sich für etwas besseres. Natürlich suchte er wieder Streit mit mir und beleidigte mich wie damals. Ihn als untotes Wesen vor mir zusehen, als ein Gefallener, der einst viel Ehre besaß und nun einer, der der Überzeugung war, dass die Welt ihm nichts anhaben könne. Es erinnerte mich an mich und ich versuchte immer ehrgeiziger einen Weg vom Pfad des Bösen zu finden, um den Pfad der Gerechtigkeit einzuschlagen, den Pfad den meine Familie eigentlich schon immer ging und den ich einschlagen wollte, nur ich war all die Zeit eine Schande für die Familie.

Nach einiger Zeit kamen wir dem Tage nahe an dem wir zurückschlagen wollten. Ich jedoch war am Tage der Schlacht damit beschäftigt durch die Straßen Varrocks zu schlendern und hoffte dabei auf ein Zeichen zu treffen. Da traf ich, auf einer Bank am Brunnen neben der Schmiede sitzend, Sir Helstrom, der Großmeister des Weißdornordens. Ich unterhielt mich mit ihm und er erzählte davon, dass er dabei ist seinen Orden zu restaurieren und wiederaufzubauen. Er sprach davon, dass er noch einige Knappen suchte und so kam es schließlich dazu, dass ich zwar nicht als vollwertiges Mitglied des Ordens von ihm aufgenommen wurde, jedoch als einer der Knappen des Ordens. Mag sein das ich diesen Orden damals verachtet habe, jedoch habe ich schon seit Jahren bereits gemerkt, dass es ein Fehler war ihn zu verachten und zu verpöhnen.

Ich kam noch zur Schlacht von Al-Kharid, die bereits anfing zu wüten. Wir drängten sie bis zum Shantay-Pass zurück und dort wütete die wohl schlimmste Schlacht meines Lebens. Nach und nach fielen um mich herum nicht nur Skorpione sondern auch Frostläufer zu Boden. Währenddessen entbrannte ein Kampf zwischen Meister und Meister, denn Finron und Valon kämpften gegeneinander. Feige versuchten Skorpione den Kampf für sich zu entscheiden, in dem sie Finron attackierten, doch ich wusste dies zu verhindern. Das war ein Kampf zwischen ihnen und nicht zwischen uns allen. Schließlich fielen so viele und nur noch Werner und ich standen noch, wobei er vollkommen erschöpft war. Er schimpfte mich einen miesen Verräter und Feigling, doch ich ging nicht näher darauf ein. Als er dann jedoch versuchte Finron zu töten, nachdem dieser wehrlos am Boden lag, völlig erschöpft von seinem Kampf, drückte ich ihn mit seinem Schwert weg, woraufhin auch er zu Boden fiel und sich vorerst nicht mehr rührte. So etwas habe ich noch nie erlebt, denn ich stand nur noch als einziger mit einer kleinen Verletzung am Bein und noch ganz bei Kräften, während der Rest nur von Wunden übersät war.

So kam es dann, dass ich diesen sinnlosen Krieg endgültig verließ und nun dem Weißdornorden diene. Mittlerweile gibt es einige Krisen zu bewältigen. Philotes, die untote Horde in Asgarnien und die Wiedervereinigung der Frostläufer und Skorpione, die scheinbar durch eine Bedrohung oder irgendetwas eingeleitet wurde, jedenfalls stimmt da etwas nicht. Ich traf sobald auch auf zwei alte bekannte Gesichter, die scheinbar Lienea begleiteten, die wohl nun auch zu dieser vereinigten Truppe gehörte. Ich glaube, einer war der Skorpion Tazim und der andere der Frostläufer Flexel gewesen. Beide waren wie erwartet nicht wirklich freundlich oder eher sarkastisch drauf und hassten mich viel mehr, als sie in diesem Moment zugeben wollten. Egal wie oft sie mich als Verräter oder Feigling schimpfen, ich werde nicht aufhören den Weg der Gerechtigkeit und des Guten zu gehen, denn dies ist mein Schicksal.

Soviel Zeit ist nun vergangen und ich bin gespannt was mich als nächstes erwarten wird. Vielleicht werde ich in Bälde wiederschreiben, vielleicht aber müssen erst wieder Jahre vergehen, vielleicht bin ich aber auch bald tot. Wer weiß schon, welche Hürden mich noch erwarten und wie mein Leben weitergehen wird.

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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Sa März 21, 2015 6:06 am

4.Eintrag

Es ist mitten in der Nacht und der zweite Tag nach der Schlacht ist angebrochen. Die untote Horde konnte wohl noch gerade so vertrieben werden. Wir erfuhren nicht früh genug von der Schlacht um die Bastion, da wir damit beschäftigt waren in der Nähe der alten schwarzen Festung zu lagern. Als Sir Galahan dann zurück wollte, sahen wir über einen Hügel welch Grauen bereits tobte. Der Geruch des Todes stieg uns in die Nase, bereits einige sind schon gefallen und eine Schneise des Todes zog sich in die Bastion. Sofort griffen wir zu unseren Waffen, um der dortigen Garnison zu helfen. Ein Lich stellte sich uns entgegen und versuchte uns alle zu töten. Eine mächtige Kreatur, die ihr Ziel sogar fast erreichen konnte, jedoch konnten wir uns im Kampf gut behaupten. Bis jedoch Galahan geschlagen war und uns diese abscheuliche Kreatur in Eis zu sperren drohte. Ich weiß nicht was genau passierte, ich weiß nur das es uns befreit hat und so konnten wir schließlich den Lich vernichten. Währenddessen ist bereits eine andere Kreatur dazugestoßen, ebenfalls ein stärkeres Wesen, das vom Weißdornorden attackiert wurde, während ich mich dazu entschloss einem der Offiziere der Garnison zu helfen. Diese Untoten waren auch elektrisiert und das machte es nicht gerade leichter. Einer dieser elektrischen Untoten lag auf dem Offizer und ich versuchte diesen zu retten, in dem ich den Untoten runtertreten wollte, aber dafür bekam ich einen Schlag am Fuß ab. Ich versuchte schließlich mit meinem scharfen Messer, den ich immer bei mir trug, das Hirn des Wesens zu zerstören und damit zu töten. Ich warf und traf ihn zwar gut, aber es hat nicht viel gebracht und der Offizier starb bereits, denn einer der Untoten begann bereits am Fleisch zu nagen und zu reißen. So starb dieser schließlich.



Jedoch gab ich nicht auf und nahm wieder mein Schwert in die Hand, holte weit aus und versucht ihm den Kopf abzuschlagen. Ich nahm den kurzen Schlag hin und dennoch funktionierte es und es war vorbei, der Offizier jedoch tot, denn jede Rettung kam zu spät. Währenddessen versuchte ich den Rittern und Knappen des Ordens, die gegen diese andere mächtige Kreatur des Todes kämpften, zu helfen. Meine Hilfe war nicht mehr unbedingt von Nöten, denn dieser schien nach kurzer Zeit zu flüchten. Die Schlacht war vorrüber und wir haben gesiegt. Während sich die anderen aus dem Orden sich sofort um Galahan kümmerten, nahm ich mir die verletzten Gardisten vor, denn auch diese verdienen natürlich eine Versorgung. Ich kümmerte mich um einen schwerverletzten Gardisten und brachte ihn schließlich in der Bastion unter. Sir Galahan hat ebenfalls überlebt und so neigte der Tag sich zum Ende hin.

Mittlerweile weiß ich jedoch seit Tagen, dass die Skorpione aus Al-Kharid verschwunden sind und wieder in ihre uralte Heimat zurückgekehrt sind. Beide Parteien, Frostläufer und Wüstenskorpione, haben sich scheinbar diesem Dämon Ludwig von Baden unterworfen. Wenn dies wahr ist, dann frage ich mich was in sie gefahren ist und ob sie überhaupt wissen, wem sie gerade Treue geschworen haben. Ich hörte die Geschichten von Ludwig von Baden und ich weiß was er war und was er immer sein wird. Dennoch ist nun mein Palast in Al-Kharid wieder frei und damit meine Heimat. Ich überlege dorthin zurückzukehren und diesen wieder Zuhause zu nennen. Ich habe immer noch den Beweis, der beweisen kann, dass es mein Palast ist. Ich habe zwar meinen Titel verloren, aber dennoch ist es mein Palast. Es ist verführerisch zurückzukehren und wieder dort zu leben. Ich werde es wieder zu meinem Sitz machen und dort hin und wieder mal hausen. Ich befürchte nur, dass er noch weiter zerfallen ist, seit dem diese Skorpione dort gehaust haben. Ich hoffe, dass meinem Palast nichts passiert ist.

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Napoleon I. Bonaparte, (1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen.

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Zuletzt von Aetius Aventinus am Do Jun 04, 2015 5:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Fr März 27, 2015 1:38 am

5.Eintrag

Ich wusste, dass es dennoch passieren würde, aber ich wollte nicht aufgeben. Ich war mir sicher, dass man mir kein Gehör schenken würde und ich am Ende nur Ärger hätte, aber ich habe es trotzdem getan. Ich konnte der Hinrichtung von Wirzba Safronov nicht einfach so zusehen, ohne wenigstens einen Versuch zu unternehmen, ihn zu retten. Letztenden Endes siegte die Ungerechtigkeit und die Chance, die er meiner Meinung nach verdient hat, bekam er nicht. Einige Männer versuchten Widerstand gegen das "Gesetz" zu leisten, was mit Blutvergießen endete. Die Ritter und Knappen des Ordens sollten diesen Widerstand entfernen, sie jedoch aber nicht aufspießen oder sie anders schwer verletzen und dennoch taten sie es. An diesem Tag ist so viel passiert. Ich war fassungslos, aber was soll ich tun? Meine Waffen gegen das Königreich erheben? Ich muss treu und loyal sein, ich habe zwar meine Meinung geäußert, aber das sollte nicht bedeuten, dass ich mich den Befehlen der Königin widersetzen wollte oder Sonstiges.

Dennoch wollte ich kein Blutvergießen, aber wie immer war man schneller als ich und man erledigte bereits alles. Immerhin hat er seinen Kampf bekommen, denn so wollte er gerne sterben. Der Erzmagier hat gegen ihn gekämpft und ihn letztlich besiegt. Wirzba verlor während dem Kampf ein Buch, welches sich irgendein Mädchen geschnappt hat und mit mir hinterher durch halb Misthalin gerannt ist. Ich wollte das Buch haben. Ich wollte nicht nur wissen, was in diesem Buch stand und was es für ein Buch war, ich habe mir auch irgendwie gedacht, dass man ihm keine würdevolle Bestattung geben würde. So suche ich also auch nach einem sicheren Ort für dieses Buch, denn immerhin ist da etwas was man quasi bestatten kann. Es war sein Tagebuch. Danach kehrte ich zum Kampf zurück und erlebte nur noch mit, wie Wirzba geköpft wurde und sich schließlich auflöste. Natürlich wollte man das Buch, der Erzmagier verlangte das Buch. Ich sagte ihm, dass ich es verbrannt hätte und ich die Asche, beziehungsweise die verbrannten Überreste, nicht mehr finden könnte.

Interessant was in dem Buch alles drinnen steht, vor allem über mich. Ich habe in Ruhe drinnen gelesen. Er schrieb etwas von einem Vermächtnis am Ende und davon wie der Finder des Buches dieses finden kann. Ich weiß nicht, ob ich danach suchen sollte, auch wenn er sein Vermächtnis nicht in der Dunkelheit versauern lassen will. Was könnte sein "Vermächtnis" sein. Irgendeine Waffe, ein Gegenstand, ein Haufen Gold oder vielleicht einfach nur Wissen? Was auch immer es ist, es ist definitiv nichts Gutes und ich weiß nicht, ob ich es holen sollte.

Ich muss darüber nachdenken und meinen Kopf klar kriegen. Heute gab es ein reines Chaos und ich muss erstmal irgendwie meine Gedanken ordnen und deshalb bin ich heim. In meinem wunderschönen Palast in Kharid, welches total verwüstet und verfallen aussieht. Der Verfall schreitet voran und es wird immer schlimmer. Als ob diese Legion irgendwas zurückgelassen hätte. Ich gebe mein Bestes, es wieder hinzukriegen, aber es wird nicht einfach. Immerhin habe ich hier Ruhe und niemand stört mich. Das Tagebuch liegt in meinem Zimmer, während ich hin und her gehe und in meinem Buch schreibe. Vielleicht werde ich nach dem Vermächtnis suchen, jedoch muss ich mir das genau überlegen. Ich habe noch andere Probleme.


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Napoleon I. Bonaparte, (1769 - 1821), französischer Feldherr und Politiker, Kaiser der Franzosen.

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   So März 29, 2015 10:59 pm

6. Eintrag

Ich habe mich dazu entschlossen das "Vermächtnis" von Wirzba Safronov zu suchen. Was sollte mich schon erwarten außer der Tod? Jedenfalls habe ich meine Rüstung angezogen, meine Ausrüstung eingepackt und natürlich das Tagebuch mitgenommen. Zuerst kehrte ich nach Varrock zurück und durchsuchte die Zelle auf dem Dach, in der Wirzba seine letzten Stunden verbracht hat vor seinem Tot. Ich fand zwei Dolche mit seinen Initialen und nahm diese natürlich mit. Nachdem ich dann unter der Brücke der schwarzen Festung und im Keller vom Schloss in Lumbridge zwei der drei Schlüssel gefunden habe, kehrte zurück nach Al-Kharid in meinen Palast und fand dort die Truhe, in der ein letzter Hinweis war und den ich nur öffnen konnte, wenn ich drei Schlüssel für das Schloss habe. Ich wusste jedoch nicht, wo der letzte Schlüssel sein sollte und nachdem ich im Tagebuch rumgeblättert habe, fiel mir auf, dass die jeweiligen Schlüssel und Fundorte, angefangen mit dem ersten Schlüssel, in chronologischer Reihenfolge mit dem Tagebuch übereinstimmen. So musste also der letzte Schlüssel natürlich in Daemonheim beim Lager der Legion sein. Ich weigerte mich anfangs das zu glauben und suchte in den Ruinen der Halbinsel, aber ich fand natürlich nichts. Letztendlich war ich dazu gezwungen zu warten, bis ich mir sicher sein konnte, dass die Legionäre definitiv schlafen. So schlich ich mich dann in ihr Lager und suchte die Vorratszelte nach dem nächsten Schlüssel ab und fand eine kleine Kiste mit den Initialen von Wirzba. Mir blieb keine Zeit in die Kiste zu sehen, denn ich hörte wie sich Legionäre dem Lager näherten und sich scheinbar ans Feuer setzen wollten. Also musste ich schließlich fliehen und kam schlussendlich in Al-Kharid an.

Nachdem ich sodann endlich den dritten Schlüssel aus der kleinen Kiste bekam, konnte ich die Truhe in meinem Palast öffnen und fand den letzten Hinweis. Ich musste scheinbar zum Heimatdorf von Wirzba und auf der Rückseite war eine kleine Karte, die darauf hinwies, dass das Dorf in der Wildnis sein muss. Dort musste ich dann nordöstlich des Dorfes suchen und stieß auf ein kleines zerstörtes Gebäude mit einer Gruppe Untoten, die alle ziemlich konzentriert auf eine große Truhe starrten bis auf einen, der auf mich zukam und mich dann attackierte, da ich nicht der General sei und damit nicht befugt war in der Nähe der Kiste zu sein. Als ich ihn dann besiegte, ging ich auf die Truhe zu, wobei die Untoten mich ignorierten. Als ich dann zwei Schlitze in der Kiste bemerkte, dachte ich an die Dolche und schob je einen in eins der Löcher. Schließlich offenbarte sich das "Vermächtnis" von Wirzba und es war die Rüstung von ihm und die Waffen. An diese konnte ich mich noch erinnern und als ich die Rüstung anzog, salutierten die Untoten und nannten mich General. Scheinbar kann ich damit Wirzbas kleine "Armee der Toten" kontrollieren. Auch durchfuhr mich eine magische Kraft und ließ mich etwas stärker fühlen als sonst. Ein Brief war auch dabei, den ich erst im Palast gelesen habe.



Ich habe mich nun dazu entschlossen die Rüstung wegzusperren, nachdem ich die Warnung in diesem kleinen Brief gelesen habe. So oder so war es ein eigenartiges Gefühl Untote zu befehligen. Ein Nekromant oder so etwas bin ich nicht und daher weigere ich mich diese Wesen anzuführen. Ich habe sie in der Wildnis zurückgelassen und das "Vermächtnis" in meine Kammer gesperrt und die Schlüssel für das große Tor, das in die Kammer führt, versteckt. Auch habe ich mich dazu entschlossen mein Tagebuch zur Sicherheit in einem versteckten Loch in der Wand meines Zimmers zu verstecken, sodass im Falle meines Todes niemand jemals einfach so rausfindet, was ich zur Sicherheit aller versteckte. Ich schreibe nur noch rein, wenn ich in Al-Kharid bin. Mittlerweile sind einige Tage vergangen und heute sprach natürlich Sir Helstrom natürlich bei einer Versammlung des Ordens den Vorfall mit Wirzba an. Ihn interessierten meine Beweggründe nicht und er sprach von Zweifel, die irgendein Orkus gestreut haben soll. Es war mein Gerechtigkeitssinn, der der Überzeugung war, dass Wirzba eine zweite Chance verdient hat und der an das Gute in Wirzba geglaubt hat. Kein Zweifel von irgendeinem Orkus, sondern mein Gerechtigkeitssinn. Ich habe nichts falsch gemacht und nur meine Meinung gesagt. Ich habe weder meine Waffen gegen die Königin erhoben, noch habe ich sie beleidigt. Ich konnte nicht alles hinnehmen und blind gehorchen, denn ich habe gelernt mein Hirn einzusetzen und zu hinterfragen. Wie dem auch sei, ich werde mich nicht davon beeinflussen lassen und weiterhin meine Meinung sagen, wenn es sein muss.

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Fr Apr 10, 2015 4:42 am

7.Eintrag

Die Tage verstreichen allmählich immer mehr und Philotes trifft schlussendlich in Asgarnien ein und ihr Kreuzzug beginnt von neuem. Während sich Feinde des Königreich Misthalin um sie kümmern, feiert Misthalin eine Gedenkfeier im Palast und veranstaltet ein Turnier, bereitet sich darauf vor die Überreste des Kreuzzuges von Philotes zu vernichten und lässt schlauerweise seine Feinde Philotes' Kreuzzug erstmal aufreiben, ehe es selbst zur Tat schreitet. Es sollen die Zugänge nach Varrock über den Lum zerstört werden und Vorräte aufgestockt werden. Ich frage mich, was mein Vater wohl gerade tut. Ob er wohl beim Kreuzzug dabei ist oder in Ardougne weiterhin als Symphatist für Philotes tätig ist? Ich hoffe, dass ich ihm nicht auf dem Schlachtfeld begegnen muss und ihn niederstrecken muss. Erneut beginnt ein großer Krieg, denn nun stehen wir nicht nur der Legion des Dämonen Ludwig von Baden gegenüber, die ironischerweise die "strahlende" Legion sein soll und von guten Absichten geprägt sein soll, sondern auch noch Philotes' Kreuzzug. Dies sind wieder schwere Prüfungen, die die Sterblichen bestehen müssen, um zu überleben.

Die Gedenkfeier war für die Bastion in Asgarnien. Sie sollte zur Ehrung und zum Gedenken an die Gefallen der dortigen Garnison stattfinden. Es waren nicht allzuviele da, viel weniger als bei der damaligen Eröffnungsfeier des Lazaretts. Die Überlebenden bekamen von Sir Earendil beziehungsweise Gardehauptmann Earendil einen Orden zur Ehrung. Auch ich bekam einen, denn auch der Orden war dort. Ich habe einen weiteren Legionären dabei entdeckt und ich habe das Gefühl, dass das Risikio, das Sir Helstrom eingeht, definitiv schwere Konsequenzen mitbringen wird. Er lässt sich mit Legionären ein, die die Königin mit Ludwig von Baden gleichstellen und mit Legionären, die Fragen über Misthalins Garde stellen und dann sofort wieder verschwinden. Allmählich wird mir der ganze Weißdornorden etwas zuwider, denn es scheint alles anders, als ich erwartet hätte. Vielleicht sät der Orkus jetzt ja wieder nur Zweifel in meinem Kopf, wie Helstrom damals sagte oder aber auch nicht und Sir Helstroms Aussage erweist sich wieder als falsch.

Dieses Turnier, genau wie alle anderen Veranstaltungen in letzter Zeit, scheinen mir mehr als Ablenkung von der ganzen Gefahr und dem Krieg, der bevorsteht, für das Volk zu dienen. Für die, die nichts mit Kämpfen zu tun haben wollen und ihr Leben als normale Bürger Misthalins verbringen wollen und unbeschwerlich in Frieden leben wollen. Jedenfalls verlor ich meinen Kampf gegen Sir Earendil und kam nicht weiter, was nicht so fatal ist, denn dieses Turnier ist nicht gerade sehr spannend gestaltet und amüsiert mich recht wenig, es gibt kaum einen Reiz, der mich dazu verleitet hat, dieses Turnier unbedingt zu gewinnen. Die Magier waren vielleicht etwas spannender mitanzusehen, aber ansonsten fesselt mich nichts an diesem Turnier.

Sir Gohan hat den Turnierkampf scheinbar zu ernst genommen und seinen Gegner ordentlich verletzt, während ich durch die Viertel der Stadt zog, da dieses ganze Turnier mich langweilte und ich es nicht mehr lange aushielt als Zuschauer. Ich kam zum Ende des Turniertages nochmal dazu und durfte den "Mist" von Sir Gohan beseitigen. Ich mochte mich lieber widersetzen, als seine Arbeit zu erledigen, denn ihn schien es wohl nicht zu interessieren, was er mit seinem Turnier-Gegner angerichtet hat und es war ihm wohl nicht wichtig genug, sodass es ein Knappe erledigen musste, schließlich muss ich ja lernen. Aus dieser Sache habe ich nicht viel gelernt, sondern nur Wissen von der Heilkunst des Ordens angewandt, welches mir bereits bekannt war. Ich empfand es als unhöfliche und würdelose Tat gegenüber diesem Mann, als mir Sir Gohan befahl den Mann zu versorgen und das nicht selbst in die Hand nahm und damit nicht versuchte seinen Fehler wieder gut zu machen. Dennoch habe ich es getan, denn ich darf mich nicht widersetzen, auch wenn es gegen meine Denkweisen und meine Prinzipien ist.

Immerhin ist mein geliebtes Al-Kharid weit entfernt von all den Geschehnissen und muss nicht allzusehr unter den momentanen Zuständen leiden. Die Rüstung ist noch sicher verwahrt und versperrt in einer Kammer, die nur mit einer riesigen Zerstörungskraft geöffnet werden kann oder mithilfe der Schlüssel, die ich versteckte. Es wird wohl nun zu meinem Fluch werden müssen, nachdem es bereits der Fluch einer anderen Person war. Es war also wahrlich Ungerechtigkeit, die Wirzba traf, denn diese Rüstung veränderte ihn noch zusätzlich und verstärkte nur seine wahnsinnige und dunkle Art, zusätzlich dazu, dass ein Nekromant ihn wiederbelebte für seine dunklen Taten wiedererweckte und damit seine Ruhe störte. Ich habe das alte Grab von Wirzba vernichtet bei meiner Suche und da nichts mehr übrig geblieben ist von ihm, außer dieser Rüstung und des Tagebuchs, welches mit der Rüstung in der Kammer ist, so erkläre ich meine alte Schatzkammer zur letzten Ruhestätte von Wirzba, auch wenn dies nicht offiziell gilt. Möge er in Frieden im Jenseits ruhen und möge er das Leid, die entsetzlichen Schrecken und die gnadenlose Gewalt, sowie die vorherrschende Ungerechtigkeit in Gielinor nicht mehr spüren und sehen müssen. Ich hoffe, dass ich diesen bevorstehenden Krieg überstehe.

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Rayn Kliyn

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   So Apr 26, 2015 10:32 am

8.Eintrag

Die Tage verstreichen wie im Flug. Während sich Philotes in Falador einnistet und wahrscheinlich Pläne schmiedet, marschierten wir nach Lumbridge. Ich kann mich nicht mehr recht entsinnen, was die letzten Tage und Wochen so geschah, denn ich habe soviel worüber ich nachdenken muss.

Der Orkus treibt seine Spielchen mit mir. Den ersten Traum hatte ich seit Wochen schon gehabt und natürlich erzählte ich zumindest dem Prior davon. Dieser verfluchte Orkus meint mich aus der Ferne mit seiner feigen Magie zu besiegen, aber ich lasse mich nicht von einem feigen Gegner besiegen. Ich erwarte ihn, soll er nur kommen. Ich werde ihn zerstückeln oder er wird das mit mir tun, es ist mir gleich. Wenn es sein muss sterbe ich halt, jedoch lass ich nicht mit mir spielen. Der Prior Azdaran scheint sich irgendwie zu sorgen, dass uns schlimmes bevorsteht, weil ich nun den Orkus an meinem Halse habe und Achill seinen Jack, der vielleicht der Orkus sein könnte. Jedenfalls wollte er sich mit dem Großmeister darüber unterhalten und ich habe keine Ahnung, ob es einen Weg gibt diesen lästigen Idioten loszuwerden. Seine Träume werden länger und grausamer, er glaubt wohl, dass er mich brechen könnte. Mich bricht man nur, wenn man mich tötet.

Nun, etwas interessantes gibt es sonst nicht zu erzählen. Irgendein Magier hat das Turnier gewonnen und der Großmeister des Ordens, Sir Helstrom. Kurzzeitig waren Achill und Helstrom verschwunden, wo Achill war, weiß ich nun nicht mehr, aber der Großmeister sagt, dass ihn Philotes Truppen bei Lumbridge in die Mangel genommen haben. Nun, solange er noch lebt, soll mir das egal sein. Achill ist auch wieder da und nunja. Wir sind nach Lumbridge marschiert, um dort irgendetwas zu tun, ich kann mich nicht mehr erinnern.



Jedenfalls ist bereits ein Teil der Garde dort stationiert und haust wohl im alten Schloss, während wir es uns in den alten Katakomben gemütlich machen. Die Ritter und Knappen scheinen sich um Helstrom zu sorgen, da dieser nichts gegen Ludwig unternehmen will oder gar irgendetwas tun will. Ich verstehe die Sorgen der Ritter und Knappen überhaupt nicht. Sir Helstrom ist, denke ich zumindest, einfach nur überfordert, denn immerhin ist er Großmeister des Ordens, wahrscheinlich noch in irgendeiner Forme in enger Berater der Königin und ist im Reichsrat. Er kümmert sich nicht nur um die Angelegenheiten des Ordens, sondern auch zum Teil um die des Königreiches. Ein viel beschäftigter Mann und da die Probleme sich langsam immer mehr häufen, muss er einen ganzen Haufen an Problemen lösen.

Es ist viel los in Gielinor. Bald wird sich zeigen, ob es das Ende für Misthalin ist oder der Sieg für Mistahlin. Ich muss mich um das Orkus-Problem kümmern, dieser feige Hund geht mir zu sehr auf die Nerven und lässt mich nicht schlafen. Anstatt sich mir zu stellen, agiert er wie ein Schwächling. Soll er kommen, ich erwarte ihn in meinem Palast. Mein Palast, den er in einem meiner Träume zerstört hat. Ich erwarte ihn und wenn er wirklich dieser großartige Bösewicht ist, dann wird er sich zeigen oder sich weiterhin feige verstecken, um mich zu ärgern wie ein kleines Kind.

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Di Jan 05, 2016 3:17 am

9.Eintrag

Eine ganze Weile ist vergangen und ich beginne damit meine Erinnerung wieder aufzufrischen. Eine ganze Menge ist geschehen und viel Schande habe ich über mich gebracht. Wenn ich die ganzen Einträge vor diesem hier lese, so möchte ich mich am liebsten selbst ohrfeigen. Ich habe den Orden verraten und Zweifel an jenem Orden gehabt, unverzeihlich war und ist all dies. Aber ich bin nicht mehr dieser Mann, ich bin nun ein loyaler und stolzer Ritter des Ordens und kein Wort dieser hinterlistigen Biester aus Asgarnien soll mich je wieder in solche Zweifel stürzen und mich dazu bringen meine eigenen Ordensbrüder zu verletzen und eine Gruppe Untoter auf sie zu hetzen, nicht nochmal. Großmeister Helstrom ist leider verstorben, ein solch großartiger und ehrwürdiger Mann, er lies mich am Leben, obwohl andere meinen Tod wünschten. Ich bin mir sicher, sie misstrauen mir noch, aber das würde ich auch nach meiner Tat. Das Königreich ist nun ein Reich ohne König, da dieser elende Elfenmagier keine Verwendung mehr dafür hatte. Das ist der einzige Grund dafür gewesen, er brauchte das Königreich für seine eigenen Zwecke, glaubte, er könnte das Königreich einfach auflösen. Immerhin hat Statius damals Ludwig von Baden hingerichtet, als unser "König" versuchte ihn nur gefangen zu nehmen, anstatt ihn für seine Taten zu bestrafen.

Nun ist das Königreich zerfallen und wir sind nur noch wenige, die dieses Land verteidigen und seine Bürger schützen, ohne König ist es schwer das Reich zusammenzuhalten. So viele Dinge sind geschehen, ich kann mich kaum noch an alles erinnern. Der Orden musste erstmal die Verluste verkraften, wir hatten keinen Großmeister und keinen König, erst recht keine Garde mehr, die uns unterstützt. Wir waren fortan größtenteils alleine, die Magier distanzierten sich wieder von Misthalin und kümmerten sich wie immer natürlich nur um ihre schändlichen Experimente und ihre eigenen Pläne. Irgendwann werden sie uns alle umbringen, wenn wir diese Magierplage nicht vernichten, es sind Monster. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich Tazim attackierte als ich ihn sah und dann kam die schlimmste Bestie dieser Magier, Elavan Fearenil, dazu und wollte mich umbringen, mit seinen Kräften riss er mir meine alte Rüstung vom Leib und schleuderte mich weit ins Meer hinaus, weil ich seinen Schüler angegriffen habe und das alles tat er ohne große Anstrengung. Es ist egal, was ich Tazim antun wollte, ich habe keinen Grund mehr dazu, auch wenn ich solchen Leuten nicht wirklich über den Weg traue, immerhin haben sie freiwillig einem Dämonen gedient und ihn vergöttert, es war definitiv nicht richtig ihn zu attackieren. Jedenfalls wird sicherlich eines Tages die Vernunft obsiegen und diese Magier in Gielinor allesamt in den Tod treiben, auf das diese Monster nie wieder zurückkehren, ehe sie uns alle vernichten werden.

Mittlerweile hat sich der Orden nun wieder erholt und wir haben unseren neuen Großmeister erwählt, Sir Draca Mordred, eine ausgezeichnete Wahl. Ich habe nun auch einen jungen Mann als Knappen unter meiner Obhut und werde ihn zum Ritter ausbilden, Sir Gohan ist nun wieder da und ich bin nun Läuterer des Ordens. Dann taucht irgendeine Kaiserin auf, die behauptet sie wäre die Herrin Asgarniens und Misthalins, erobert Falador und wird dann von jenen hingerichtet, die sie vertrieb, den Klingen. Schließlich musste ihr Reich fliehen und muss nun ohne sie auskommen. In Al-Kharid sind sie nun und nennen sich Albion, angeführt von Königin Lienea Brethil, die wohl seltsamste und unberechenbarste Elfe in Gielinor. Wir sind ein Bündnis eingegangen, viel mehr ein Zweckbündnis als ein freiwilliges Bündnis. Sie sind nicht gerade erfahren im Umgang mit Vampiren, zumal ihre Offiziere sehr oft mit Vampiren, Dämonen und sonstigen dunklen Kreaturen zu tun hatten und ich bin eher vorsichtig, was Albion angeht. Wir werden sehen, wie das ausgeht.

Unerträglich ist jedoch das Geschwür, welches sich in Misthalin gebildet hat. Der Zilyanerorden unter Loran Dahl, dieser Orden verunglimpft den Titel eines Ritters. Freunden sich mich Raubrittern, Vergewaltigern, Mördern, Nekromanten und Halsabschneidern an und stellen sich gegen das Gesetz Misthalins, auch wenn momentan ein ziemliches Chaos und eine Meinungsverschiedenheit diesbezüglich in ihren Reihen herrscht, ich traue ihnen nicht und erst recht nicht diesem möchtegern Hochmeister eines Ritterordens Loran Dahl. Eingeladen hat er die dunkle Brut vom Eisigen Berg nach Misthalin, als hätte er das Recht dazu, solche Monster nach Misthalin zu lassen. Und ich habe ihnen damals geholfen, ich hätte niemals hingehen sollen, noch meine Hilfe anbieten sollen. Kurz darauf erschienen diese Monster nämlich ebenfalls und es waren nicht gerade wenig. Ich musste mir nichts anmerken lassen, am liebsten hätte ich sie alle auf der Stelle getötet, besonders Loran als er ihre Hilfe einfach annahm und sie als ehrenvoll ansah. Die Klingen besitzen keine Ehre. Und weil es natürlich immer besser und schlimmer geht, wurde ich nach der Schlacht, in der ich mit den Zilyanern und Klingen kämpfte, von ■■■■■■■■ ■■■ ■■■■■ ■■■ ■■■■■■■■. Sie hat mir davon erzählt, dass ■■■ sich Freunde macht ■■ ■■■■■■■ Orden, wenn ich rausfinde, wer mit ■■■■■■ ■■■■■■■ eine Freundschaft eingeht, werde ich ihn dafür bestrafen. Auch wenn sie eine Hilfe ist, besonders weil sie mein Alterungsproblem gelöst hat, immerhin habe ich jetzt eine Menge an Jahren länger zu leben und kann dem Orden länger dienen, nutzt sie das nur aus, um uns eines Tages ausnutzen zu können, weil sie will, dass wir uns mit ihr anfreunden, aber ich versuche sie bestmöglich auszuspielen und ich denke, dass es sehr gut funktioniert.  

Nun, das waren so ziemlich die wichtigsten Ereignisse der Vergangenheit. Was in der Zukunft uns nun wohl alles erwartet? Egal was kommen mag, wir werden es überstehen oder beim Versuch sterben, es zu überstehen. Auf dass das Licht des Weißdorns niemals erlischt und immer über uns wacht.

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Zuletzt von Lucius Fatalis am Mo Apr 18, 2016 6:09 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   So März 06, 2016 10:18 pm

10.Eintrag

Wieder ist einiges Geschehen und die Zeit vorangeschritten. Ich merke langsam, wie ich alt werde, obwohl ich diesen Trank bekommen habe. Man könnte bereits davon reden, dass ich lebensmüde bin. Ich wünschte, ich hätte diesen verfluchten Trank nicht getrunken. Ich habe mich wohl mit meiner Sterblichkeit noch nicht abfinden können, aber ein jeder Dienst wird sich irgendwann dem Ende neigen und auch meine Dienste als Ritter werden zu Ende gehen. Es scheint mir, als würden wir diesen Kampf wahrscheinlich nicht überstehen. Wir wissen, wo wir den Orkus finden könnten. Wir könnten auch einfach weiter nach ihm und seinen Anhängern Ausschau halten. Sie sind definitiv irgendwo in Asgarnien unterwegs, vielleicht noch in dieser schwarzen Festung Utgarde. Albion, Albion hat seinen Zweck bereits verloren. Ein Reich voller Lügner und Betrüger mit einer Königin an der Spitze, die sich schon allen möglichen Dämonen und sonstigen Monstren unterworfen hat und ihnen diente. Wie soll uns solch ein Reich helfen? Wer weiß, vielleicht wirft sie sich dem Orkus an den Hals und dient fortan ihm? Ich würde dieser Elfe alles zutrauen, aber ihr niemals vertrauen.

Und meine Brüder? Einige von ihnen sind auch nicht besser. Wir haben einen Zweifler und Reformer und einen noch schlimmeren Zweifler und unwürdigen Ritter. Ersterer besteht auf seine Reformen und zweifelt an unserem Orden, behauptet wir wären veraltet, zu sehr veraltet, nicht fortgeschritten. Die Ordensregeln und Vorschriften sind keine verfluchte Maschine, die unbedingt verbessert werden muss, weil alle anderen Maschinen technologisch fortgeschrittener sind und sich weiterentwickelt haben, unser Orden ist eine Zusammenkunft aus Männern und Frauen, die sich einer Sache verpflichtet haben, die sich dahingehend verschrieben haben die Regeln und Vorschriften, DIE Tugenden einzuhalten. An all diesen Sachen kann man nichts ändern, denn sie sind ein fester Bestandteil des Ordens, aber dieser närrische Elf wird nie verstehen und durch seinen Zweifel schneidet er sich in sein eigenes Fleisch. Er wurde erst letztens vom Orkus befallen und bekam das Grauen zu spüren, welches auch ich zu spüren bekam, bis ich schließlich endlich all meinen Zweifel ablegte und ein WAHRER Ritter des Ordens wurde - die Wahrheit sah. Er wird nie lernen und daran sterben, oh, warum will er nicht verstehen? Glaubt er wirklich, ich will ihm Böses? Wenn er nicht aufhört zu zweifeln, wird sein Leben nicht lange anhalten. Er wird wahnsinnig, verrückt und dann abtrünnig, tot.

Zweiterer, Gohan Sedos, hat fast gegen jede Tugend verstoßen, die niedergeschrieben steht. Anstand, Mut, Beständigkeit, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Höflichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Klugheit, all das scheint ihm nichts zu bedeuten und auch er begibt sich so leichtsinnig in Gefahr. Beginnt ein Saufgelage in der Taverne von Falador mit diesem Hauptmann, völlig betrunken, pöbelt er dann Gäste an und scheint nicht mehr ganz klar zu sein, während sein Saufkumpane gerade dabei ist, ein Kind zu ermorden und die einzigen die ansatzweise halfen und hilfreich waren, waren zwei Druiden. ZWEI DRUIDEN haben die Aufgaben eines RITTERS des Weißdornordens übernommen. Er hatte nicht verdammten Mut dazu, auch nur irgendwie einzugreifen. Unschuldiges Blut wäre vergossen worden an jenem Abend. Sie haben behauptet, dass der Junge ein Vampir gewesen wäre, sie dachten es sei einer. Als ob jeder Mensch automatisch ein Vampir wäre, weil er spitze Zähne hat. Nicht mehr lange und auch er muss notgedrungen in die Katakomben geschleppt werden, um vom Befall des Orkus befreit zu werden. Traurig, dass selbst die Veteran zu dumm sind, um zu verstehen, womit sie es zu tun haben. Traurig, dass sie nicht mal ihren Schwur einhalten können. Stattdessen zweifeln sie und die Saat des Orkus gelangt in ihren Kopf.

Ach, ich habe genug von all diesem nervigen Unsinn. Ich wünschte Ben würde noch leben. Ich vermisse ihn, meinen alten Freund. Wenn ich ihn doch bloß von seinem Leid hätte befreien können. Immerhin weiß ich, dass seine Frau und er nun glücklich im Jenseits sein können. Ich habe ihn neben seiner Frau beerdigt, ein gemeinsames Grab erschaffen für beide. Eine schöne feste Steinplatte besorgen können, die die Stelle ihres Grabes hervorheben soll. Mein letztes Geld werde ich weiterhin für das Grab verschwenden, das Grab bis an mein Lebensende schützen, es pflegen, weiterhin verschönern und verzieren. Das bin ich ihm schuldig, dafür dass er mich so lange begleitet hat, sogar nachdem wir kurze Zeit Feinde waren. Er ist immerhin geblieben im Gegensatz zu den anderen und er wird immer bleiben, ich wünschte nur, wir hätten viel mehr gemeinsam getan. Wie dem auch sei, meine Wache soll nun beginnen und erst dann enden, wenn ich sterbe.

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BeitragThema: Re: Das Tagebuch von Aetius Aventinus   Sa Apr 16, 2016 10:45 pm

11. Eintrag

Vermutlicher der letzte Eintrag den ich hier hinterlassen werde. Die letzten Tage und Wochen vergingen langsam und meine Ordensbrüder hatten irgendwelche Beschwerden wegen Lienea und allen möglichen anderen Dingen. Ich wurde zumindest als Ritter des Ordens entlassen und bin Kaplan, aber nicht das worauf ich hinauswollte. Aber ich wusste auch, dass man mich sowieso nicht einfach so gehen lassen würde und darauf vertrauen würde, dass ich dem Baum nicht schade. Mein Knappe ist nun soweit, dass er mich nicht mehr braucht. Das Königreich selbst braucht mich ebenso wenig wie der Orden mich noch braucht. Ich bin für sie nur ein alter Mann, der sich noch kaum wach halten kann und die Aufmerksamkeitsspanne eines hirnlosen Untoten hat. Möge Melan mich gut ablösen können, denn ich habe kein Interesse mehr daran zu dienen und bin auch nicht mehr gut darin, aber er kann es, er kann ein Ritter sein. Ich habe mein ganzes Leben lang gedient und befolgte so gut es ging jeden Befehl. Damals besaß ich Stärke und Gold, heute besitze ich gar nichts. Mich und meine Taten würdigt niemand, warum auch? Ich bin nicht der, der ich sein wollte und werden wollte, daran wird sich auch nichts mehr ändern. Ich war einst ein Mann, der sich für den Schutz der Menschen Al-Kharids engagierte, dann ein Monster, Diener eines Tyrannen und Vampirlords und nun bin ich ein Ritter, über den man wahrscheinlich viel mehr spottet, als ihn zu ehren. Aber genug mit diesem Blödsinn.

Ich werde jedoch nicht einfach warten bis mein Körper endlich nachgibt und ich dem Tod langsam in die Augen sehen kann. Ich will wenigstens in einem guten Kampf sterben, in einem Kampf, der mir etwas bedeutet und mit der ich meiner Pflicht wenigstens ein wenig nachkomme. Ich werde nicht gewinnen, ich kann nicht gewinnen, aber das ist egal, hauptsache ich habe mich mutig dem Bösen gestellt, ich nütze niemandem mehr. Aber sie werden nie davon erfahren, ich werde meine Sachen einfach zurücklassen und verschwinden, nie wieder auftauchen. Wahrscheinlich hält man mich dann einfach für einen Abtrünnigen und man wird mich nach ein paar Monaten schnell vergessen, das soll mir so recht sein. Ich habe alles fertiggestellt in Al-Kharid. Ben's Grab ist vollendet und ich kann gehen, zwar wird niemand mehr über das Grab wachen, aber egal wer kommen mag, es sollte ihm zumindest schwerfallen, die beiden jemals von seinem Grundstück zu entwerfen. Ich werde Ben wieder sehen, all die Menschen, die ich in meinem Leben lieb gewonnen habe und die von dieser Welt gingen, alle werde ich wieder sehen. Sollen sich andere um die Belange dieser Welt kümmern, ich kann es nicht mehr und konnte es nie, ich bin kein Retter der Menschheit. Der Schatten breitet sich über unsere Ländereien aus, überall herrscht heimlich im Verborgenen das Böse und wir sind kaum einen wirklichen Schritt näher an die Vernichtung des Bösen gekommen, viel mehr erhebt es sich von neuem und verschlingt die Welt. Misthalin ist nur noch ein altes Wrack, Asgarnien wird regiert von einer skrupellosen Elfin, die wahrscheinlich viel mehr Leben auf dem Gewissen hat, als manche glauben und irgendwo auf Gielinor wütet der Orkus weiterhin.

Morgen werde ich aufbrechen und werde ihr gegenübertreten, sie zum Kampf auffordern und sterben. Meine letzten Besitztümer werde ich vernichten, dieses Buch werde ich wahrscheinlich einfach verbrennen, nichts soll übrig bleiben als der Gedanke und meine alte Ritterausrüstung. Sie wird mich sicherlich nicht zur Schau stellen, sie ist nicht dumm. Ich wünsche meinen Brüder und besonders meinem ehemaligen Knappen viel Glück, auf dass sie ihren Auftrag vollenden können. Das Ende ruft.
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