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 Gedanken und Niederschriften Tondar's

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Der Tondar des V

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Rs-Name : Tondar des V
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BeitragThema: Gedanken und Niederschriften Tondar's   Mo Mai 19, 2014 5:43 pm

Seufzend betritt der groß gewachsene Nordling sein ländliches Heim in Asgarnien, nicht weit weg vom beschaulichen Sarim in dem fast jede Nacht Feuerwerke den Himmel beleuchten und feierliche, fröhliche Musik den Wald füllt.
Die hölzerne Tür des großen Hauses fällt zu und dempft den Klang des Festes im Süden. Die schmalen Vorhänge verdecken die elegant geformten Fenster und nur wenige Kerzen werden mit einem Zündholz entfacht um etwas Licht und somit kaum Wärme in die gute Stube zu bringen. Das eiserne Großschwert lehnt an der hölzernen Wand die das Schlafzimmer vom Wohnzimmer trennt.
Scheppernt geht der barbarische Schulterpanzer und der dicke Bauchgurt zu Boden gleich neben der Waffe.
Der Hühne greift zu einer Flasche die auf seinem mit Pergamenten, Karten und einem Schreibset übersehten Pult steht. Der Korken wird mit den Zähnen heraus gezogen und der güldene Inhalt fließt in einen Holzbecher. Ein paar große Schlücke und er echz wohlig auf. Noch einmal füllt er den Becher, stellt die Flasche auf den Boden neben den Tisch ab und drückt den Korken halb in den Hals der Flasche.
Der Becher findet nun auf dem Tisch platz, an den er sich setzt. Eine Weile starrt er in den klaren, prickelnden Apfelmost, schmatzt kurz auf und benetzt erneut seine Lippen mit dem kühlen Nass. Dann greift er zu einem dicken, gräulichen Welzer in dem einige Bänder und Blätter hängen.
Kurz streichelt er mit seiner Hand über den ledernen Einband und den darauf zu sehenden Wolfskopf aus nordischen Knotensymbolen. Er schlägt das Buch auf, greift nicht zögernd zu der Schreibfeder rechts davon und tunkt ihre Spitze in das Tintenfass. Dann seufz er, eher er die Feder auf einer leeren Seite ansetzt und zu schreiben beginnt..

18. Mai, 6tes Zeitalter
Erster Eintrag: Ehrentot.

Tagebuch...
Diese Schande die über mich kam als ich sie zu Statuen aus Eis hab werden lassen brennt auf meinem Geist und auf meinem Ehrgefühl.
Gelockt habe ich sie mit Aussicht auf das was sie immer nur wollten. Respekt von Jenen, denen sie ihre Waffen zur Verfügung stellen.
Ehre, Versorgung... Eine Heimat die sie willkommen heisst und sie braucht.
Und was geschah?
Ihre Anführer mussten sterben. Die Männer denen ich Schutz und einen Neuanfang versprach.
Der General gab seine letzte Meinung Kund, bevor Blutbart ihn zermalmte. Und Hans, der Mann dessen Kontakt ich als erstes aufsuchte um ein Bündnis zu erschließen machte seinen Schmerzen ein Ende als er sich seinen eigenen Pfeil aus dem Köcher zog und ihn in seinen Hals rammte..
Er behielt seine Ehre, starb durch sich selbst und spuckte auf mich.
Ich brach mein Wort, welches ich ihm als das eisige Wesen gab das ich war.
Ein Bündnis mit den Lanzburgern ist nun nicht mehr möglich. Lediglich unterdrücken wäre eine Möglichkeit. Doch was ist ein Kult der wie eine Familie sein soll mit Kriegern die ihren Herren hassen und nie für ihn sterben würden. Krieger die unterjocht sind wie Sklaven und bei ihrer besten Gelegenheit den Dolch ergreifen würden um ihren Peitsche schwingenden Züchter zu erlegen.
Nein. Der Plan eine Streitkraft an uns zu binden mit der wir hätten Asgarnien beherrschen können ist dahin.
Er starb als sie starben.
Und nun sind die Roten ohne ihre Anführer. Ich kann mir denken dass sie mehr als nur aufgebracht sind. Sie werden uns töten wollen.
"Wir wollten euch doch sowieso beitreten" hieß es als sie merkten was im Büro vor sich ging.
"Wieso tut ihr das?!"... Ja wieso eigentlich?
Um die Gunst Misthalins zu gewinnen? Auf eine Armee treuer Kämpfer verzichten um Jene zu erfreuen die uns verabscheuen und misstrauen?
Saradoministische Städtler, Nachfahren der alten Misthaliner die Varrock wieder besiedelten.
Blutbarts Temparament geht durch und seine Wut zerstört den Aufstieg. Keine Armee haben wir mehr, nur einen "Verbündeten" der uns wohl oder übel für unsere Art, unsere Magie und unsere Götter irgendwann in den Rücken fallen wird.
Was mich angeht habe ich genug von dieser übertriebenen Finsternis in die uns dieser Dämon gezogen hat, dessen Artefakte der Lord Utgard's vergöttert.
Blutbart vergisst die alte Heimat. Er glaubt nun mehr an die Okkulten als an die Altvorderen und verändert sich gänzlich.
Er ist nicht mehr der Mann der er einst war. Nicht mehr der freie Drachen bekriegende Nord an dessen Seite ich einst kämpfte und trank.
Diese Finsternis über unserem Bund aus Kriegern muss enden, bevor die Okkulten Untergötter uns völlig zu ihren Marionetten machen.


19. Mai, 6tes Zeitalter
Zweiter Eintrag: Das Eis brechen.

Tagebuch...
Es ist geschaft. Es war ein Weg voller Schmerzen und Wiedersprüche. Stimmen der Dunklen die in meinen Kopf drangen und mich davon abhalten wollten die Finsternis in meiner Seele zu zerstören.
Doch sie schaften es nicht, mich, Thondaar zu bezwingen!
So griff ich zu meiner Klinge, bestückt mit den Runen der Kälte die ich mit der Hilfe Blutbarts hinein schmieden konnte, und stach sie in den Thron auf dem eisigen Berg. Fest in dessen Lehne steckend, schrien die Seelen auf die in meinem Schwert gefangen waren und verliesen es. In weiten Bögen verliesen sie die Klinge und drangen in die Statuen aus Eis ein. Der Frost zerfloss und rann den Berghang hinab, die leblosen Körper fielen in den Schnee, zuckten und richteten sich keuchend auf. Sie sahen zu mir auf, ich zu ihnen hinab. Wir wechselten nicht viele Worte. Und so sprach ich kaum zu ihnen, richtete meine Hand gen Süden und meinte, sie sollen hinfort, zurück gen ihrer Heimat, zu ihren Familien.
Sie zitterten, zögerten. Als ich mein Bedauern aussprach und mich entschuldigte, flohen sie endlich.
Zeige ich etwa Schwäche? Ich? Nein. Thondaar, Sohn des Jarulfur ist kein Schwächling. Er ist ein Krieger. Ein Fremmenik. Doch war er einst ein wahrer Krieger, ja auch ein wahrer Fremmenik der es nicht wagte dunkle Magie oder Okkulte Fremde Gottheiten für seine Kämpfe zu nutzen.
ICH...war einst wahr. Und ich wurde wieder wahr. Denn auch wenn die Finsternis über Utgarde, das dunkle Wesen welches dort regiert und Blutbart manipuliert, uns Macht und beinahe Unsterblichkeit bringt, ist dies nicht der wahre Weg eines Kriegers. Eines Norrd's..
Ich lies die Fremdler ziehen die ich einst Teil meiner Sammlung nannte. Denn sie waren nur Bauern, Fischer, Handwerker.
Einfache Menschen aus Süd-Asgarnien die Opfer der Willkür jener Magie wurden die über mich herrschte, bevor ich sie beherrschte. Die Magie die nun gebunden in die Bandosrune auf meinem Bauchpanzer ist.
Was dachte ich mir nur dabei? Ich gab mich dunkler Hexerei hin wie ein Magier aus der Wüste. Schluss damit! Das weiße Haar verlor den Frost in in seinen Wurzeln und nahm wieder das dunkle Blond an welches es einst trug. Die bleiche Haut gewann wieder an Farbe durch die Sonne der Mittellande..
Wieder bin ich wahr. Ein Vrykul. Ein Krieger.
Und bald werden auch meine Waffenbrüder und Schwestern wieder wahr werden, wenn ich sie von der Hexerei und den Dämonen befreie...

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Hüter der verlassenen Lande, Beschützer der Valkyren.


Zuletzt von Der wahre Tondar des V am Do März 31, 2016 3:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gedanken und Niederschriften Tondar's   Fr März 27, 2015 3:51 am



Ruhig streichen die dicken Finger der Nordpranke über den neuen Einband des alten Buches.
Lang lies er es verstauben, fand keinen Nutzen, war nicht daran interessiert.
Gründe, die ihm selbst unerfindlich sind, treiben Ihn zurück zu dieser Ansammlung an Pergament.
Das Buch findet Platz auf dem großen Tisch der hohen Herrschaften im Speißesaal Utgardes.
Mit nachdenklicher Miene fahren die Finger über den stilisierten Wolfkopf welcher prachtvoll das blutrote Buch ziert.
Dann öffnet Thondaar es, betrachtet die erste, leere Seite und greift in ein Mäppchen aus dem er eine flache Schachtel entnimmt. Aus dieser nimmt er die edle Schreibfeder. Welch edles mattes Schwarz. Ein prächtiger Rabe lies sie ihm zurück und nun hat sie einen Nutzen gefunden.
Er tunkt ihre Spitze in das Tintenfässchen rechts von ihm und verfasst die erste Seite des Buches...


27 Tag des 3 Mondes. 6tes Zeitalter.
Erster Eintrag: Neues Buch.

Lange ist es her, seit ich das letzte mal so etwas wie ein Tagebuch führte.
Ich schrieb wohl nicht mehr als ein, zwei mal darin. Wieso ich damit anfing war mir gleich.
Ebenso wieso ich abrupt aufhörte. Nun sitze ich hier erneut und schreibe vor mich her, als sei dieses Buch ein Lebewesen, welches sich für mein Leben interessiert.
Und wie mein Leben bisher verlief, fragt es sich nicht. Nein ich sage schreibe es diesem Buch einfach auf die Seiten...
Weisst du, liebes Buch, ich habe mich vor kurzem entschlossen meine Kraft für das Gute zu nutzen.
Ich wollte den Leuten helfen. Wollte beschützen. Ich ging auf die Seite des Lichts und traf dort meinen alten Kameraden Keal Tasan. Dieser ulkige Elf. Mir schmecken seine Törtchen. Schade dass er die nicht mehr verkostet.
Jedenfalls kam wie aus dem Nichts eine Idee auf. Ein Orden. Ja, ein Orden. Ein Orden der für Ordnung und Sicherheit sorgen sollte und für die Krone Misthalins kämpft.
Eine nette Grundidee. Erweitert wurde diese durch die imperiale Denkweise.
Es war verlockend, aus Misthalin ein Großreich zu machen in dem praktisch alle Rassen friedlich unter einem Banner leben können. Zumindest Jene, die es hätten gewollt.
Doch bis dahin kam es garnicht.
Nun, im Grunde war alles geregelt.

Die Paladine, Keal Tasans Mannen, waren die Frontkämpfer des Ordens. Ein wackerer Haufen der das Licht in die Schlachtfelder der Finsternis treiben sollte und die tapferen Soldaten Misthalin mit Moral stärken.
Die Justicare unter Tarson Nihil, welcher überraschender Weise ebenfalls mitmachte, waren die ausführende Gewalt der Inquisition, Jäger der Häretiker..
Und die Inquisition? Nun, die war Ich... Meist allein. Ja, einfach nur Büroarbeit und Papierkram.
Laaangweilig.

Theoretisch konnte nichts schief laufen. Doch dann gab es diverse Individuen die es einfach drauf anlegten und versuchten den Ordo intern zu zerstören.
Zuletzt kam der Weißdornorden dazu. Ach, herrlich. Wenn ich so daran zurückdenke... Könnte ich garnicht so viel essen wie ich kotzen möchte.
Zuerst lief alles nach Plan. Ein Bündnis zwischen dem Ordo Astralis und dem Weißdornorden. Eine Fusion die die Orden zu einer großen Wacht verbindet um Zeit zu sparen. Ein Rat aus Rittern.
Ein edles Banner war gefertigt.
Der amtierende Ordensleiter des Weißdorns hat akzeptiert.
Bis zu dem einem Tag, als Elias von Rabenstein gefallen ist. Wie oft wollte ich ihm helfen, ihm eine Chanze geben. Doch er legte es drauf an, stoß meine Angebote weg. Er verlor ein Duell gegen der Erzmagier bei dem Er sein Hab und Gut verlor. Bis auf seine komische Frau.
Letzt endlich wurde er von Erijel von Rabenstein geköpft. Ein Elf, der von Elias korumpiert wurde.
Manipulative Machenschaften des Vampirgrafen haben den jungen Erijel vom Weißdorn weggelockt. Rachegelüste und Wut um den Tod seiner Frau trieben ihn in die Finsternis.
Doch Nihil hat ihn zurück geholt aus den Fängen Rabensteins, lies den jungen Elfen Rache an seinem Peiniger nehmen. Nihil nahm ihn auf und machte ihn zu einem Justicar. Denn Erijel wollte demütig unter dem Banner Misthalins seiner dunklen Vergangenheit den Rücken zukehren.
Ein nobles Ziel. Dann brachte der Weißdorn ihn um.
Ein Dorn bohrte sich in das Bündnis.
Die Silberwacht zerviel und der Weißdorn und der Ordo Astralis entzweien sich, trotz Gespräche unter Paladin Hochlord Keal Tasan und Oscar Helstrom, welcher plötzlich wieder auftauchte und sich an die Spitze der Ritterschaft Misthalins schwang.
Trotz des Mordes an einem unserer Justicare haben wir uns dazu durchgewrungen dem Weißdorn zu verzeihen.
Lord Nihil mosert wohl immer noch. Ich für meinen Teil auch.
Doch Keal war voll zuversicht und hoffte darauf dass der Zwist zwischen den Orden abkühlt.
Dies war auch der Fall. Kurz.
Denn wenige Tage nach dem ganzen Streit entschließ sich der Weißdorn zur Königin zu gehen und ihr einen gar lustigen Vorschlag zu machen.
So denn erfuhr ich später in den Katakomben von Lumbridge von Keal, dass die Königin es für eine klasse Idee hält den Ordo Astralis seine Sonderrechte zu nehmen und ihn zu entehren.
Anscheinend waren wir ganz angenehm, als der Weißdorn kaum aktiv für Misthalin da war.
Doch nun da Helstrom und Vasallen wieder da sind und der Rest des Hofstaates es unangebracht fand, dass wir uns wegen des Mordes an unserem Ordensbruder Erijel so aufregten, durften wir den Palast verlassen und zur normalen Bürgerschaft gehören.
Nicht nur dass. Unseren Ordensbrüdern wurde vorgeschlagen den Ordo Astralis zu verlassen und Teil der Gardisten zu werden. Dreist.
So verweilten wir unter Lumbridge und beschützten den für den Codes Astralis geglaubten Welzer hinter dem Schutzschild.
Bis zu dem Tag an dem ein Paladin mir berichtete, Ludwig von Baden seie vor dem Buch aus einer Feuerseule gestiegen und habe versucht ihn zu korumpieren.
Wieso passiert dieser Scheiß immer uns.
Wir haben die Katakomben verlassen.
Das Buch wurde sicher in den Bergen untergebracht.
Doch der Paladin Hochlord Tasan wurde nachlässig.
"Die Welt liegt zu schwer auf seinen Schultern" milde ausgedrückt.
Knapp, er hatte keinen Bock mehr. Irgendwie verständlich.
So kam es dazu dass ich nach Daemonheim ging um etwas frische Luft zu schnappen. Da es dort oben so dunkel ist betonte kein Sonnenlicht meine prächtigen Muskeln.
Ich traf Blutbart dort oben. In Frostläufer Kleidung. Er sah niedlich aus. Ich stellte mich in selbiger Montur spaßeshalber mit dazu und horchte. Sie bereiteten sich auf eine große Schlacht vor um ein für alle mal den Krieg zwischen Ihnen und den Südlingen zu schlichten. Ich folgte meinem Waffenbruder Blutbart in diesen Kampf. Es hat mir Freude bereitet den ein oder anderen Scorpionenkrieger durch die Gegend zu werfen. Ihr Körperbau war von gewöhnlicher Statur. Schlichte Soldaten oder gar Bürger.
Und doch kämpften alle mit Herz und für ihre Ansichten.
Ich war verleit die Kämpfer am Ende nach Utgarde zu laden, zu Speiß und Trank. Später hätte man die Toten verbrannt.
Doch mitten im großen Finale der Schlacht entfachte eine Feuerseule nahe der Krieger.
Ludwig von Baden stieg in pompös, goldener Montur aus dieser hinaus.
Als GOTT DES KRIEGES predigte er den Kämpfenden, welche merkwürdiger Weise alle aufhörten zu kämpfen, den FRIEDEN. Verwirrung kam in mir auf. Ein Dämon der sich Gott des Krieges tauft, und Frieden verkündet. Das ist wie ein Jäger der sich selbst ins Bein schießt oder ein Helstrom mit Kethsi...
Und dann, knieten sie. Fast alle Frostläufer und Skorpione knieten vor irgend einer Gestalt aus einer Feuerseule und nahmen ihn als ihren Herrscher an.
Ich fühlte mich verarscht. So ging ich auf Ludwig zu und forderte ihn herraus. Ein Ehrenkampf. Damit er vor all seinen Jüngern, die ihn als Gott des friedlichen Krieges verehren, beweisen kann wie mächtig er ist.
Er blickte mich an und machte nach knappen Worten kehrt.
Erneut, war ich verwirrt.
Als ein Frostläufer in die Runde rief, er würde nicht einfach einem Feuer entsprungenen Kerl folgen der sich Gott des Krieges nennt, kam ein anderer Frostläufer auf ihn zu und schlug dem Ersten den Kopf ab.
Die Frostläufer die sich weigerten Ludwig zu folgen gingen. Ich rief ihnen nach dass ich eine kluge alternative hätte. Sie ignorierten mich. Später waren sie auch bei Ludwig.
Also gingen Blutbart und ich einfach wieder, als selbst die die mir zustimmten später beim Rest landeten.
Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass Ludwig all diese Wüstenskorpionsüdlinge und Frostläufer Nords mit schwarzer Magie manipuliert.
Netter Schachzug. Trotz all dem wird er sich wohl weiterhin weigern einen Eins zu Eins Kampf mit mir zu führen.

Abseits davon konnte ich nicht länger mit ansehen wie meine Ordensbrüder aus dem Ordo Astralis Heimatlos umherziehen. In dem närrischen Glauben gelassen die Königin würde es schätzen wenn wir sagen "trotz allem werden wir stehts für euch kämpfen". Das Misthalin einen schmackhaften Mist auf uns gibt ist klar. So sehr wie die Tatsache dass Keal Tasan keine Interesse mehr daran hegt an diesem losen Glauben zu hängen. Also entschließ ich mich die treusten der Paladine zu Kultisten der schwarzen Klinge zu machen. Die Burg Utgarde ist ihnen nun Heim und Hort und die mächtigen Rüstungen des Kultes ihre zweite Haut. Velschax sah sehr gut in seiner aus.
Die jungen Krieger haben bereits ihre erste Prüfung bestanden.
Die Zweite ist das Leben als Klinge selbst. Denn es ist nie ungefährlich.
Der Kult wird ein wenig aufgeräumt und neu hoch gekrämpelt. Erneut, ein Neuanfang.
Dieses mal sollte es jedoch klappen.
Immerhin ist für Samstag ein Tag der offenen Tür geplant.
Die Steckbriefe sind schon fertig, fehlen nur noch die Freiwilligen.
Hehe, freiwillig.. Wers glaubt.


Leicht schmunzelnd klappt er das Buch zu und legt die Feder nach kurzem abputzen zurück in die Schachtel. Das Buch unter den Arm genommen, das Mäppchen gegriffen, geht er auf sein Zimmer...



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BeitragThema: Re: Gedanken und Niederschriften Tondar's   Mo März 30, 2015 2:31 pm

30ter Tag des 3. Mondes, 6tes Zeitalter.
Eintrag 2: dämonisches Blut.

Es ist ein wunderbares Gefühl, Buch.
Wein der einem den Verstand raubt. Rot glühendes Blut des Demons.
Als ich die kleine hölzerne Schüssel an meine Lippen hielt, zögerte ich. Es könnte mich töten, mich zerfressen und in den Wahnsinn treiben. Dann trank ich.
Brennend rann es meine Kehle hinab. Mein Hals schmerzte eher dieser Schmerz meinen gesammten Körper durchzog und ich rauer Kehle halber hechelte. Die Schüssel schepperte am Boden. Ich hielt mich am Altar fest und keuchte.
Mein Blick lag auf meinen Händen welche langsam einen dunkelroten Farbton annahmen, nachdem dieser von meiner Brust aus meine gesammte Haut färbte. Es knackte in meinem Inneren, meine Muskeln verkrampften. Schmerz erfüllt krallte ich mich an den Rand des Altares als kleine, knöcherne Zacken auf Ellenbogen Höhe sprießen und die Ärmel meiner Tunika zerrissen. Ich sah mich selbst im Metall der Altarplatte, starrte mein Spiegelbild an, sah und spührte wie ich mich veränderte.
Die Tunika hielt den Veränderungen nicht stand, hang teilweise noch als Fetzen an meinem, durch das Blut, unmenschlich muskulös gewordenen Körper.
Als es anfing in meinem Gesicht zu schmerzen kniff ich die Augen zu. Es war als würde mir jemand von hinten die Haut von meinem Kopf ziehen wollen. Knöcherne Auswüchse fanden auch auf meinem Kopf platz wie es schien. Als ich meine Augen öffnete glüten diese förmlich und ich stieß mich vom Altar weg.
Noch immer von Schmerzen gepeitscht griff ich mir ins Gesicht. Meine Haare brannten, waren größenteils durch die Knochen ersetzt. Nur mein Bart blieb.
Meine Finger drückten sich in mein Gesicht und so langsam verging dieses abgöttliche Leid.
Schwer atmend sah ich mich um. Die Kapelle immer noch leer. Blut besudelter Boden, blanker schwarzer Stein. Ich griff meinen Umhang den ich vor all dem auf einer der Bänke liegen lies, verdeckte meine Blöße und ging in meine Kammer.

Meine Rüstung schmiegt sich an meinen neuen Körper.
Wunderbar.
Gestern war der Tag an dem die junge Klinge Robin die Ehre hatte, gebranntmarkt zu werden.
Blutbart reichte mir das Eisen. Sodann lies es sich zischend auf Ihrem linken Schulterblatt nieder und schenkte dem Mädchen das Siegel der schwarzen Klinge.
Der Schmerz erfüllte Schrei der Ihr entwich war ein wohltuender Klang.
Nicht aus Schadenfreude wurde sie hier gepeinigt. Der Schmerz war ein Gefühl der Aufnahme.
Das Siegel solle, so Blutbarts Worte, auf ihr Herz blicken dort wo es nun ist.
Denn nur wer mit vollem Herzen in unserer Familie ist kann sich Klinge nennen.
Ohne Brüderlichkeit und Zusammenhalt, was bleibt uns da?
Und so sollte jeder diesen Schmerz genießen können. Er härtet einen ab, stärkt einen, wenn er einen nicht umbringt.
Ein geteiltes Leiden..
Blutbart brachte das Eisen zurück. Ich wandte mich ab sodass Robin sich wieder in ruhe Einkleiden konnte.
Nun musste ich mich auf die Ankunft von Ludwig vorbereiten.



Thondaar klappt das Buch zu, legt die Feder zur Seite und steht auf um später weiter zu schreiben.



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BeitragThema: Re: Gedanken und Niederschriften Tondar's   Do März 31, 2016 5:09 pm

Es verging einige Zeit seit dem letzten Eintrag im Wolfswelzer. Das Buch liegt verstaubt zurück gelassen in den Kammern Utgardes.
Jene Burg die nun leer ist.
Jene Burg welche lediglich einen bedrohlichen Schatten auf die Lande südlich ihrer Tore wirft und bis auf Schaben und anderes Getier kein Leben mehr beherbergt.
So der Volksglaube. Dass die Klingen in ferner Zukunft zurück kehren könnten sei umstritten. Oft trieben sie auseinander und fanden wieder zusammen.
So hieß es in den Hallen Utgardes: "Einmal eine Klinge, ewig eine Klinge".
Wer sich dem Kult anschloss, trug für immer dessen Zeichen, so sehr er auch versuchen mag diese zu verlieren.
Viele versuchten es und lechzen nun nach einem normalen Leben oder dem Tod. Sie suchten Zuflucht in Städten und Ordenshallen.
Sie rebellierten und schlossen sich neuen Reichen an. Sie schafften es die dunklen Raubritter des Kultes zu bezwingen und manch einer überlebte gar.
Doch der Kult war nicht immer ein Kult. Einst war er ein Orden, gegründet von wackeren Kriegern aus dem weiten Norden. Ob Relleka, die Insel des Mondclans oder gar die weit entfernten Lande des Fjordlands. Sie alle folgten einem Gott welcher aus der Masse der anderen hervor stoß. Nicht durch seine Macht oder die Masse seiner Anhänger.
Sondern durch seine Eigenschaften. Er war dem Volk nah, hob sich ob seiner Rasse nicht ab und war gerecht. V .
Doch der Orden kam vom Weg ab als Guthix sein Schwert in den Boden des schwarzen Landes stoß und die Götter verbannte.
V durfte noch kurz verweilen um sich von seinen Brüdern und Schwestern aus dem Norden zu verabschieden.
Dann ging auch Er. Nicht weil Guthix Macht ihn verbannte, nein. Er ging freiwillig, Guthix' Bitte nachgehend.
Lange Zeit waren die Krieger des V's, welche sich selbst als schwarze Klingen bezeichneten, unter guter Führung. Bis zu jenem Schicksals erfüllten Tag als Blutbart,
der Thane des Ordens, auf den Dämonenprinzen Mejkor Keron traf.
Der Orden sollte nie wieder so sein wie er einst unter V's Wappen war.

Nun war er erneut verteilt, wenn nicht gar ausgelöscht. Das einzige was noch an sie erinnert ist Utgarde. Doch Utgarde schläft.

Leise knarzt das Holz des Langbootes auf dem wenige Mann gerade Rellekas Hafen hinter sich ließen.
Die Überfahrt ist ruhig, trotz der Anzeichen eines Sturmes. Die Sicht getrübt und die Planken unter den Stiefeln der Normannen nass vom Regen, welcher die Lage nicht gerade angenehmer gestaltet. Es wird kaum gesprochen auf diesem Boot. Zu schwer sitzt der Klos im Halse der wackeren Männer die sonst nicht so leicht in Trauer fallen, wenn es nicht gerade Frau und Kind betrifft. Doch langsam erreicht die Nachricht auch die letzten Anhänger V's.
Keiner war darauf vorbereitet. Keiner hat es erwartet. Am wenigsten Tondar, welcher an der Spitze des Langbootes steht und unbeirrt gerade aus starrt. Als wäre er gerade mit einem Bein in einer anderen Welt, vernimmt er den Regen kaum. Starr und in sich gekehrt verharrt er dort und wartet auf das angesteuerte Ziel. Angespannt drücken seine Fingerkuppen in das Holz der Reling. Das Wetter sieht davon ab sich zu bessern. Doch wen kümmert das schon.
Manche würden sagen, der Regen und der in der Ferne dröhnende Donner hielten schon Nächte lang an. Eine Botschaft an alle Nord soll es sein, aufzuhorchen, der tragischen Botschaft Zeuge zu sein.
Dann, ein paar Meilen südlich der Mondinsel, stoppt das Boot.
Es hält an einem kleinen Steg eines ehemaligen Händler-Unterschlupfs.
Langsam steigen die Mannen von Bord und befestigen das Boot am Steg. Kein Sturm wird es hinfort tragen. Es fallen nur Regen und die Fäuste der Ahnen.
Dem langbärtigem Hühnen im blauen Mantel folgend betreten die Reisenden einen Ort der ihnen fort an als Heilig gelten soll. Ein Grabhügel.
Doch nicht der eines Königs oder eines Lords.

Tondar und seine Begleiter betreten den einzigen mit Kerzen erhellten Raum im Hügelgrab und stehen vor einer in warmen Licht gehüllten Statue.

Das Grab eines mächtigen Kriegers, eines Anführers und eines Freunds. Das Grab eines Gottes.
Das Grab von V, dem Herren des Nordens.

Still stehen die Krieger nebeneinander vor der Statue und betrachten sie einfach nur. Ruhig mustern sie Antlitz und Kluft V's.
Dies ist nicht nur eine Statue. Es ist V selbst der bei seinem Tod zu Stein und von einem Ahnendrachen in Stücke geschlagen wurde.
Doch man brachte die Teile wieder zusammen um V seine letzte Ehre zu erweisen.
"Er ist nicht tot", sprach Tondar leise. "Er kehrt zurück wenn die Zeit gekommen ist. Bis dahin jedoch, müssen wir das tun um was er uns bat. Leben. Weiter leben. Und diese Welt vor dem beschützen was sie zerstören will." Die Krieger blicken jenen an der sie an diesen Ort führte, nicken leicht, doch bringen kein Wort hervor.
Still blicken wieder alle zur Statue hinauf, eher einer der jüngeren das Wort erhebt: "Was ist mit... Rache?", fragt er in die Runde.
"Du bist nicht der Einzige der daran denkt. Doch seh, wir sind keine Götter. Rache wird nicht einfach sein. Und doch werden wir sie bekommen. Wie lang es nun dauern wird ist ungewiss.  Doch Eure Waffen ruhen nicht eher ihr diese Welt verlassen habt, oder auch der letzte Drache es tut."
Es wird wieder still. Der Raum erfüllt von Wärme und Klang der Kerzen, deren Wachs an den Stufen zur Statue empor hinab tropft und auch an anderen Stellen im Raum seine Spuren hinterlässt.
Ruhig wenden sich die Krieger langsam ab. Bis auf einer. Der Vorletzte legt die Hand auf Tondars Schulter, blickt ihn an...
Ein kurzes Nicken, dann wendet sich auch der letzte Begleiter ab, verlässt das Grab des Mannes, welcher sie so lang motivierte, führte und mehr als alle anderen Wesen auf dieser Welt respektierte.
Tondar steht allein vor der Statue V's.
Dann nähert er sich den Stufen, steigt sie langsam einer nach der anderen empor, bis er schließlich vor dem steinernen Körper eines toten Gottes verharrt.
Die Hand des Kriegers legt sich auf den Torso der Statue. Tondar senkt seinen Kopf. Als er die Wärme an seiner Handfläche fühlt, schließt er die Augen.
Still gehen die Reisenden zum Boot zurück. Noch scheint der Norden erfüllt von dunklen Wolken, doch der Regen verflüchtigt sich. Bald hat jeder vom Tod des Gottes erfahren. "Rorik, hol Tondar, wir wollen abreisen!", ruft der blonde Fremennik der gerade ins Boot steigt.
Ein kurzes "Aye" von Rorik, eher er sich zurück in das Grab auf macht. Er geht recht rasch durch den Gang. Doch als er den Raum an dessen Ende erreicht, steht er allein in der Grabkammer.

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