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 Das Leben der Aviva Ayana

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BeitragThema: Das Leben der Aviva Ayana   Fr Feb 28 2014, 11:50


Es war ein Sonniger Tag bei den Nomaden eines kleinen Wüstendorfes der Sippschaft Ayana.
Die Kinder tollten vergnügt herum und klirrende Hammerschläge untermalten das rege, fröhliche Treiben der fleißigen Gemeinschaft. Es war eine von Saradomin mit viel Wohlwollen beschenkte Gemeinschaft, der es an Dankbarkeit an denselben nicht fehlte. Es wurde tagein, tagaus Gesungen und gebetet… selbst bei der Arbeit.


Ayana’s Familie erzog sie streng Saradomistisch und war sehr konservativ eingestellt. Die dachten, dass ein jeder durch viel Fleiß und Gebet seinen Beitrag leisten und auch eines Tages erlöst werden würde. Ihrem Vater Atos war es deswegen wichtig, dass sich seine Kinder Aviva und Samira bereits in frühen Jahren an Arbeit und Gebet gewöhnen.
Ayana war die Ältere und schuftete bereits im Alter von 6 Jahren in der Schmiede,schaufelte Kohle, bediente den Blasbalg oder bereitete Essen. Mit 10 Jahren begann Sie das Handwerk ihres Vaters zu erlernen und war fasziniert über die Möglichkeiten des glühenden Feuers. Es bereitete Ihr eine große Freude mit unterschiedlichen Schmelzpunkten neue Legierungen zu Erforschen und die Verbesserung des Härtegrades durch glühen im Randbereich immer weiter zu entwickeln. Alsbald sollte Sie ihr Meisterstück schmieden um damit das Erbe ihres Vaters anzutreten… Doch dazu sollte es nicht mehr kommen…


Plötzliche Schreie und die Klänge von Pferdehufe, hämisches Gelächter und plötzliches  Gebrüll fielen wie ein Schatten in das Dorf. Von einem Moment auf den Anderen herrschte Chaos und jeder lief Panisch um sein Leben. Atos Ayana, von der Statur kaum von einem Krieger zu unterscheiden,  lies den Schmiedehammer fallen und packte sofort seine Tochter Ayana, die er in ein geflochtenes Behältnis steckte, das vor der Eingangstür der Schmiede stand. Daraufhin rannte er den Eindringlingen mit Zwei noch glühenden Schwertern brüllend vor Verzweiflung entgegen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde es schlagartig wieder Ruhig und die Pferdehufe  wurden leiser. Und leiser… Bis sie schließlich verschwanden.


Ayana drückte langsam den Deckel des Behältnisses auf, aus dem sie durch die Maschen nur schlecht sehen konnte was geschehen war. Der saure Geruch von Blut vermischt mit dem stechenden Geruch der verbrannten Häuser lag in der Luft. Ayana stapfte unter Tränen  und mit ascheverschmiertem Gesicht durch die Stille. Der Boden war gesäumt von Leichen und es war keine Spur mehr von der Fröhlichkeit, die noch vor kurzem zu vernehmen war.


Schließlich fand Sie ihren Vater neben einem  toten Pferd liegend, ein immer noch leicht glühendes Schwert lose in den Händen haltend. Sie beugte sich über Ihn und sah in seine angsterfüllten, offenen und leblosen Augen. Sein gesamter Körper war mit Blut übergossen, als hätte er darin gebadet.
Seine Lippe war zerbissen und teile der Arme verbrannt.
So verharrte Sie wochenlang kniend und weinend neben dem reglosen Leichnam ihres Vaters. Erst der einsetztende Geruch der Fäule zwang Sie schließlich Abschied zu nehmen. Schwer traumatisiert taumelte Sie ohne sich noch einmal Umzusehen in die Wüste hinaus.
Alleine Saradomin half ihr die folgenden Jahre an diesem unwirklichen Ort zu überstehen…



Erst im Alter von 29 Jahren gelangte Sie durch eine Fügung in das Sultanat Al-Kharid, wo sie zum Ersten mal seit Jahren eine zivilisierte Bevölkerung erlebt.
Die Narben in Ihrer Seele können nicht verheilen - Diese Greueltat wird Sie auf ewig in Ihrem Herzen tragen.
Das Loch das Ihr Vater hinterlassen hatte, wird vermutlich nie jemand flicken können...
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