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 Das Parfifáreium

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Jack Reldras



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BeitragThema: Das Parfifáreium   Sa Aug 31 2013, 11:41

Kapitel I - Alles hat einen Anfang
 
Gielinor. Ein Land von unendlichen Möglichkeiten und verschiedensten Landstrichen. Nachdem Philotes sich gen Westen zurückzog und Thanatos im zweiten Seelenkrieg besiegt wurde, ist das Land der Mitte wieder im Alltag verwickelt. Hier und dort kämpfen Raubritter gegen Königreiche, Elfen gegen Raubritter und Zwerge gegen Orks. Der Handel blühte zwischen Reichen die handel betrieben und die Heere wurden mit der Zeit größer, doch inmitten des ganzen und doch so fern von allem Geschehen, wurde ein Junge geboren. Und hier beginnt unsere Geschichte.
 
Es war einst in einem kleinen Ort, Lumbridge hieß es, welcher Südöstlich von der Stadt der Mitte lag, abgeschnitten von dem riesigen Lumbridger Wald und dem reisenden Fluss Lum. Hier in einem Haus nahe des Friedhofs wurde ein Junge geboren. Sein Vater war Axtverkäufer und seine Mutter einfache Hausfrau. Der Junge, sein Name war Tristan, wurde von seinem Vater Herbert im Handwerk des Handels und des Umgangs mit der Axt gelehrt. Seine Mutter Hilde war täglich unterwegs auf dem Markt um Essen und anderes Zeug zu kaufen. Zuerst tat sich Tristan im Umgang mit der Axt schwer, doch nach mehreren Jahren konnte er durchaus damit umgehen. Er nahm als Jüngling, so im 16 Lebensjahr, die Arbeit als Holzfäller an und ging bei einem muskulösen Holzfäller namens Hermann in die Lehre. So brachte Tristan im Winter stets Holz mit von der Arbeit, womit die Familie Schwarzherz ihre Wohnung heizen konnte - ein Luxus zu diesen Zeiten. Es war an einem kühlen Wintermorgen, die gesamte Familie schlief noch, als etwas weiter die Straße runter eine Truppe von Männern mit roten Schuppenpanzern aufmarschierte und begann, Leute anzuwerben für ihr Heer. Herbert stand auf und begann seinen Tagesablauf, Hilde schlief noch etwas und Tristan... Nun Tristan beobachtete durch das Fenster die Soldaten. Er hatte noch nie Soldaten von einem anderen Heer gesehen. Er kannte schließlich nur die Miliz aus Lumbridge. Nach einer Zeit kam seine Mutter zu ihm und schaute auch zu. Schließlich sagte sie:" Sie nennen sich "Rote Drachen"." Dann drehte sie um und machte sich bereit für den täglichen Einkauf. Heute hatte Tristan frei, also beschloss er seine Taschenaxt zu packen und seiner Mutter zu helfen. Und so gingen sie die Straße hinab auf den Markt. Sie waren nicht lange an den Soldaten vorbei, da geschah es. Eine schwergerüstete Truppe aus schwarzen Panzerreitern preschte über die Brücke, welche über den Lum führte. Einige schossen mit Armbrüsten, andere zogen lange schwarze Anderthalbhänder und gingen auf die Fußsoldaten der sogenannten roten Drachen los. Die ersten fielen bereits mit Bolzen gespickt zu Boden während die anderen noch aus Überraschung ihre Klingen versuchten zu ziehen. Doch das war bereits zu spät. Einer nach dem anderen fiel zu Boden, mit einer schwarzen Klinge in der Brust oder einen Kopf kürzer. Die Zivilisten schrieen wild und rannten umher, versuchten sich in Sicherheit zu bringen. Doch die Reiterstruppe von gut 10 Mann zu Pferd war schon wieder weg. Hilde brummte: " also die habe ich noch nicht gesehen." Und widmete sich wieder dem Einkauf. Tristan wusste nicht was er tun sollte oder gar denken sollte... Er starrte nur unentwegt auf die Toten Schubben-gepanzerten. Er flüsterte:" Sie hatten doch keine Chance..." Mit gesenktem Haupt schlurfte er mit seiner Mutter zurück nach Hause. Er dachte nach. Und so fing alles an.
 
"Vater. Wir müssen reden." Sprach Tristan sich zuhause angekommen aus. "Ich will auf eine Reise gehen. Ich will diese Welt verstehen." Herbert war kurz verblüfft doch dann wurde er ernst und nickte nur. "Ich werde dir eine Tasche zusammenstellen. Darin wird sich alles nötige befinden." Am nächsten Tag, Tristan stand früh auf, zog er einen dicken Ledermantel seines Vaters über, welcher innen mit Fell ausgekleidet war. Er nahm seine Tasche und einen kleinen Beutel an Goldglads. Diesen versteckte er sich seitlich unterm Mantel. Er schnappte sich seine Taschenaxt und los ging es. Seine Mutter stand noch eine Weile mit Tränen in den Augen an der Tür als Tristan richtug Lumbridger Wald aufbrach. Der Wald. Tristan kannte die Bäume am Rand ganz gut, einige Stümpe wurden von ihm verursacht, doch ein bischen weiter und er hatte nur einen kleinen Feldweg um sich zu orientieren. Der Lumbridger Wald war sehr dicht. Er war gar magisch hätte man sagen können. Nur spärlich fiel das Licht auf den kleinen Trampelpfad, welcher gen Westen führte. Die Blätter waren seltsamer Weise weiter drinnen im Wald noch Grün, aber denoch leicht angefroren. Ein starker Moosgeruch stieg Tristan in die Nase. Der Trampelpfad war zu seinem Unglück teils schlammig, teils bewachsen. Doch er machte sich das Beste draus und ging voran. Immer düsterer wurde der Wald um ihn herum, weshalb Tristan seine Taschenaxt vorsichtshalber in der rechten Hand bereithielt. Und so ging er seiner Wege, stets bereit einem Goblin oder einer Riesenratte, welche sich aus dem weitem Sumpf Lumbridges hierher verirrt hatte, den Kopf zu spalten. Aber so sollte alles nicht kommen.
 
Es wehte eine frostige Brise durch die Bäume hindurch, als Tristan ein Klickern vernahm. Es wurde immer lauter, je weiter er voran ging, und ein Rascheln kam schließlich hinzu. Tristan blieb stehen. Er schaute sich um, versuchte in der Dunkelheit zwischen den Bäumen irgendetwas zu erkennen. Er nahm seine Axt und hielt dich bereit, ging langsam zurück, sich immer noch umschauend, als das Rascheln plötzlich lauter wurde und dann... War es still.
Der verängstigte junge Mann schaute wild um sich und dachte nach, wo er das Rascheln zuletzt gehört hat. Vor sich? Hinter sich? Rechts? Oben? Er wusste es nicht. Er beschloss, sich auf alle Seiten vorzubereiten. Hätte er nur gewusst, wie Weise diese Entscheidung war. Nichts. Tristan beschloss weiterzugehen, doch diesmal zügiger. Kaum waren die ersten Schritte getan, fing das Rascheln und das Klickern wieder an. Tristan rannte los. Plötzlich kam zum Radcheln und Klickern auch noch ein seltsamer insektenartiger Schrei hinzu. Jetzt nahm Tristan erst recht die Beine in die Hand, doch jetzt war es zu spät. Das Beig-braune Viech sprang Tristan von hinten weiter oben auf den Nacken, sodass dieser sich begann wild zu Schütteln und schließlich bekam er das rundliche harte Hinterteil der Waldspinne zu fassen und schleuderte sie vor sich gefolgt von einem lauten Brüllen, was ihm voll als Folge der Wut entflohen ist. Ehe er es sich versah sprang von vorne rechts eine weiterer Achtfüßler entgegen. Doch diesmal... Fiel die Spinne zu boden bevor sie bei ihm landete. Ein Pfeil mit zotteliger knallgrüner Feder hatte die Spinne beim Kopf durchbohrt. Doch vom Schützen - keine Spur. Doch das kümmerte Tristan nicht. Er bekam es mit weiteren 2 Spinnen zu tun. Die erste versucht auf seinem Hals zu landen und höchstwarscheinlich ihre schleimigen Kiefern reinzubohren. Doch Tristan hielt reflexartig seine Axt senkrecht nach oben um sich in irgendeiner Weise zu schützen. Der Spinne wurde der Kopf senkrecht gespalten. Wie in einer Zeitlupe sank der Kadaver von der Klinge der Axt hinunter und hinterlies eine tiefgrün-gelbe Spur von Schleim und warscheinlich Blut. Doch Tristan fand keine Zeit. Ehe er es sich versah kam die erste Spinne von vorhin heran und wollte gerade los springen als Blitzartig ein Pfeil aus der Dunkelheit schoss und der Spinne den Hinterleib durchbohrte. Schließlich suchte die vierte im Bunde das Weite. Tristan stand dann eine Weile da, an der Axt tropfte die blutige Masse herunter. Er betrachtete die Pfeile, die ihm womöglich das Leben gerettet haben. Er zog den Pfeil aus dem Hinterleib der Spinne und wischte ihn etwas ab. Die Spitze war mit etlichen Widerhaken geziert, das Metall schimmerte leicht silbern und die Feder war wie beim anderen Pfeil ein wenig zerzaust und knallgrün. Er steckte den Pfeil weg und lief vorsichtig weiter. Dieses Erste Gemetzel wird ihm eine Lehre sein.

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BeitragThema: Re: Das Parfifáreium   Sa Aug 31 2013, 13:18

Kapitel II - Draynor

Tristan ging weiter und weiter. Der Weg schien ewig. Doch auch ein Weg hat ein Ende. Er geübbelte während dessen über die mysteriösen rettenden Pfeile. Ihm waren die Pfützen auf dem schlammigen Weg völlig egal. Immerhin war es spät Winter. Es würde sowieso bald alles tauen und blühen. Platsch! Sein Geldbeutel muss sich gelöst haben, denn jetzt liegt er in einer Pfütze worin Tristan gerade eben steht. Seufzend bückt er sich um den Beutel aufzuheben. Doch da erkennt er etwas seltsames in der Spiegelung der Pfütze. Über ihm. Er dreht sich um und späht zu dem besagten Ast einer mächtigen Eiche wenn er sich nicht irrt. Der Ast... Ist seltsam verschlungen, wie ein Bündel von Wurzeln oder ähnliches. Auf jeden fall auf gar keinen Fall einer Eiche ähnlich. Ihm wird das ganze zu unheimlich im lumbridger Wald, sodass Tristan rasch den Beutel wieder festbindet und zügig seiner Wege geht.

Nach einem guten Tag, so der denkt er zumindest, da nicht viel Licht durch die Blätter fällt, trifft Tristan auf eine Lichtung. Der Trampelpfad führt rechts am Rande der Lichtung herum. In mitten der Lichtung sieht man aufgewühlte Erde und... Ein Loch. Außen herum sieht man in einer schlammigen Stelle Fußabdrücke. Sie sehen einem menschen ähnlich, doch daneben ist erneut etwas seltsames... Fußabdrücke, so denkt sich der junge Mann, doch was für welche? Gut einen halben Meter durchmesser und unförmig. Schulternzuckend setzt sich Tristan auf einen Baumstumpf am Rande der Lichtung und packt ein wenig Zwiback und seinen Wasserschlauch aus. Der feuchte Boden wird von einer grellen Sonne auf der Lichtung beschonnen, doch trotz dem ist es kühl und frostig. Tristan zerrt seinen Mantel zurecht und fängt an zu essen. Es wird bereits dunkel, weshalb er beschließt es sich im Schutze des Baumstammes gemütlich zu machen in irgend einer Weise und ein weilchen zu schlafen um morgen weiter seiner Wege zu gehen. Vorsichtsalber legt er seine Taschenaxt neben sich griffbereit.

Am nächsten Morgen, der Boden ist feucht von Tau und ein leichter Nebel zieht durch den gesamten Wald, steht Tristan auf. Nichts scheint passiert zu sein. Er schnappt sich sein Hab und gut, stopft sich nen Zwiback in den Mund, trinkt einen Schluck und weiter gehts. Ein letzter Blick auf das mysteriöse Loch auf der Lichtung. Jetzt auf gen Westen.

Der Tag bringt keine besonderen Geschehnisse, außer weitere mysteriöse Fußabdrücke, seltsam verzweigte Äste und hier und da ein Baum mit abgevetzter Rinde. Schließlich, nach einem guten Zweitagesmarsch kommt er zu einer weiten Ebene. Er stampft auf eine Erhöhung. Das Licht ist sehr spärlich auf dieser Ebene, da eine Partie aus Wolken den gesamten Himmel und die Sonne bedeckt. Die Grasshalme sind hoch und auch hier ist der Boden noch sehr mit Tau und Nebel bedeckt. Eine frische Brise weht Tristan entgegen, eine wilkommene Abwechselung von dem Geruch von Moos und feuchter Rinde. Inmitten der Ebene sichtet Tristan ein mehr oder weniger großes Dorf. Die schwarzen Schindeldächer sind zwischen dem lichten Wald nicht so gut zu erkennen, zusammen mit den dunklen Wänden. Als er vor dem Dorf steht sieht er ein Schild mit der Aufschrift "Draynor". Die Schrift ist weiß und leicht verwischt. Auch das Holz des Schildes selbst ist leicht morsch. Er kommt auf seinem Weg bei einem umzäunten Haus vorbei. Die Fenster sind begittert und um das Haus herum patroullieren schwergepanzerte, grimmige Wachen. "Ein Gefängnis..." Denkt sich Tristan. Er geht die Straße entlang, während er sich umschaut.  Trotz des spärlichen Lichts ist das Dorf doch recht belebt. Am Ende der Straße sieht Tristan Marktstände. Dann fängt ein mit gold umrandetes Schild seinen Blick. Es hängt über einer Haustür von einem Haus, welches mittig der Straße steht. Auf dem Schild steht in goldener Inschrift "Zirkel der Gelehrten". Tristan schaut durch ein etwas verstaubtes Fenster und späht in ein mit roten Kerzen beleuchteten Raum. Bücherregale wo man nur hinsieht. In einem ledernen Polstersessel scheint ein alter bärtiger Mann zu sitzen. Er studiert gerade einen dicken Wälzer. Vorne auf dem Einband steht in bronzener Schrift "Das Manifest der Drachen". Plötzlich schaut der alte Mann auf. Seine Brille mit goldenem Gestell scheibt er sich wieder auf der Nase zurecht. Dann blickt er Tristan durch das Fenster an. Er legt in aller Ruhe das Buch zur Seite und steht auf. Tristan bewundert gerade den Raum mit seinen goldumrandeten Möbeln, da schwingt die prächtige Tür links neben ihm auf und der alte Mann von dem Sessel steht in der Tür und beobachtet den jungen Tristan. "Suchst du etwas besonderes mein Junge?" Frägt er. Tristan schrickt auf. "Entschuldigt... Ich habe mir nur ihre prächtige... Sammlung angeschaut... Herr..." Er erstummt. "Mann nennt mich Gelehrter Run. Eigentlich heiße ich David, aber nungut. Kannst du denn lesen mein Junge?" Tristan blickt David in die mit buschigen weißen Augenbrauen bedeckten Augen und nickt leicht. "Nun. Ich sehe, du hast eine Reise hinter dir. Willst du für die Nacht hier schlafen?" Frägt David. Tristan grübbelt aber ist schließlich dann doch einverstanden und folgt dem alten gebrechlichen Mann in das warme prächtige Haus. "Betten sind oben. Frühstück kauft man sich selbst auf dem Markt. Mein Freund kommt gleich von einer Forschung zurück. Mach es dir doch gemütlich" sagt David während er es sich wieder auf seinem Sesselgemütlich macht. Tristan steigt die Treppe nach oben. Dort sieht er einen hölzernen Tisch, ein paar mit Stoff gepolsterte Stühle, einen purpurenen Teppich, ein paar Betten und einen goldenen Kronleuchter, worauf rote Kerzen den Raum zu genüge erhellen.

Er legt den feuchten Pelzmantel ab und hängt ihn an eine Stuhllehne. Seine Tasche und seinen Geldbeutel legt er auf den Tisch. Seine Taschenaxt legt er daneben. Er beschließt, sich ein Buch zu nehmen und ebenfalls darin zu lesen. Er geht wieder nach unten und durchsucht ein Regal. Sein Blick schweift über alles mögliche. "Geschichten aus Falador", "Geschichte und Geschehen", "Märchen über Varrocks Entstehung" und und und. Doch ein Buch fängt seinen Blick. Der Titel ist nicht ganz lesbar aber es steht in knallgrüner Schrift etwas mit "Naturmagie" drauf. Er zieht das Buch hervor und setzt sich in eine Ecke. Langsam öffnet er sen Einband aus Schlangenhaut oder soetwas ähnliches. David schaut auf und sagt "Naturmagie also, ja? Ein interessantes Thema für einen in deinem Alter." Und schaut wieder in sein Buch. Tristan bemerkt die Worte garnicht, als er ein Bild entdeckt, welches ihn an seine Wanderung durch den Wald erinnert. Es geht um Wurzelfüßer. "Die verschlungenen Äste auf den Eichen!" Schießt es ihm durch den Kopf. An diesem Abend ließt Tristan viel über die Naturmagie. Wie man sie praktiziert und vorallem was man damit hervorrufen kann. Doch auch er muss schlafen. Tristan schläft über dem Buch ein und sein Kopf sinkt sanft nach hinten. Er schläft tief und fest.

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BeitragThema: Re: Das Parfifáreium   Sa Aug 31 2013, 15:02

Kapitel III - Der Zirkel der Gelehrten

Ein Rütteln. Dann nochmal. "Wach auf mein Junge!" Hört Tristan nur in seinem Tranceartigem Zustand. Dann ist er wach. Tristan blickt in ein fremdes Gesicht und erschrickt. Er rappelt sich rasch auf. Der Mann hat einen langen grau-weißen Bart. Lange gleichfarbige Haare fallen über seine Schultern. Der alte Mann trägt eine samtene Blaue Robe mit Lederberandeten Ärmeln und Gleichfarbigem Robenunterteil. Er krault sich nur mit gehobenen Augenbrauen am Bart und begutachtet Tristan. "Du bist also der junge Herr den mein Gefährte David reingelassen hat, ja?" Tristan bringt vor schreck nur ein Nicken hervor. Unterm anderen Arm hält der alte Greis den Schmöker in dem Schlangeneinband. "Komm mal mit." Sagt der Mann und geleitet Tristan die Treppe hoch, nachdem er rasch das Buch wieder ins Regal gestellt hat. Oben angekommen, so bemerkt Tristan, dass der Kronleuchter kein licht abgibt. Stattdessen sitzen an dem Tisch 5 Männer. Einer davon ist David, doch die anderen 4 sind ihm neu. "Ahh, da ist er ja! Setzt dich doch mein Junge" sagt einer der Fremden, welcher am Tischkopf sitzt und klopft auf einen Stuhl neben sich an der Ecke. Der Herr sieht anders aus. Weißer Bart, wie alle am Tisch einen haben. Doch dieser trägt als einziger eine schwarze Robe. Über seinem Haupt hängt noch eine leicht zurückgezogene schwarze Kaputze. Er hat eine Glaze. Tristan setzt sich auf den ihm zugewiesenen Stuhl und schaut stumm in die Runde. "Mein Name ist Delomar Grimmbart." Sagt der schwarz gekleidete. Dann zeigt er zuerst auf David: "Das ist David Run, er müsste dir bekannt sein." Sagt er lächelnd. "Das ist Silister Leithian Thirien. Ein Elf von dem Leithian Clan. Er hat sich unserem Zirkel angeschlossen." Erzählt Delomar, während er auf den Elfen zeigt. Dann zeigt er weiter in die Runde: "Aldous Baker. Ludwig Kaltherz. Arthur Kaltherz." Sagt er nur, während die genannten kurz nicken und so weiter.

Silister Thirien, gekleidet in einer grünlich schimmerden Robe, streift seine Kaputze zurück und entblößt seine spitzen Ohren, welche unter dem grün-blauen Haar hervorschauen. Seine Haut ist bleich. Nun ergreift er das Wort. "Wir haben uns hier versammelt, werte Brüder, um über ein bekanntes Problem zu diskutieren. Die Drakos sind zurück. Kaum ist Philotes gen Westen gezogen hat man zusehen können, wie die Drakos das Herrenhaus nun wieder bewohnen. Nun gilt es zu beraten, was wir denn tun sollen, um unser Dorf vor ihnen zu schützen. Sterben müssen sie nicht, aber dennoch sollten wir sie irgendwie in Schach halten, da..." Die Silberzunge wird von dem Mann unterbrochen, den Delomar Ludwig Kaltherz genannt hat: "Diese Elfen heutzutage... Jedes Wesen hat das Recht zu leben. Einen Schmarn redet ihr da! Die Drakos müssen brennen. Vlad's Kopf soll vor dem Herrenhaus auf einem Speer gespickt werden! Tod den Drakos, das sage ich!" Ludwig haut bei diesen Worten mit der Faust auf den Tisch, um ihnen nachdruck zu verleihen. Arthur ergreift das Wort "Und was hat dieser Jüngling hier überhaupt zu suchen! Was wenn er alles ausplaudert?" Er scaut Tristan grimmig an. Dann meldet sich Aldous zu Wort: "hmmm. Kommt mein Junge. Ich bringe euch zur Tür. Ich hole euch dann, wenn wir fertig sind." Tristan nickt nur zögernd und geht die Treppe zusammen mit Aldous hinunter. Aldous öffnet die mächtige goldumrandete Eichentüre und bittet Tristan raus, welcher sich schnell seinen Geldbeutel geschnappt hatte. "Vielleicht solltest du mal den Markt erkunden. Gibt sicherlich etwas für dich." Mit diesen Worten schließt Aldous die Türe.

Tristan schaut die Straße hinab. Das Licht ist genauso wie gestern - spärlich. Mit dem Geldbeutel in der Hand und den Augen bei den verschiedenen Häusern und Läden stolpert Tristan, immernoch ein wenig schlaftrunken, richtung Menschmasse am Ende der Straße. Ein Karren bahnt seinen weg durch die Straße, woraufhin Tristan kurz anhalten muss, um dem massiven Ochsengezogeneb Gefährt Platz zu machen. Kaum will er weiter, muss er einer herabfallenden ekelhaft stinkenden... Brühe ausweichen, welche aus einem Fenster geschleudert wurde. In einem etwas staubigem Schaufenster blickt Tristan auf einen Waffenladen. Auf dem dazugehörigen Schild steht "Nero's Erfindungen". Er geht hinein. Er findet sich dann in einem kleineren Raum, die Decke wurde höher gelegt, wo auf Ständern alles mögliche Lagert. Die Holzdielen auf dem Boden knarzen bei jedem Schritt, den er tut. An der hinteren Wand, gegenüber der Tür, sitzt ein schwarzer Mann mit schwarzen Vollbart und kurzen Stoppelhaaren. Er trägt eine einfache Blaue Weste und eineluftige dunkelgrüne Hose. Der Verkäufer schraubt gerade an einem kleinen Kasten herum, welchen er mit einem Nasenzwicker im Blick hat. Während Tristan im Laden umher geht, sieht er Armbrüste, welche anscheinend zwei Bolzen gleichzeitig schießt, Zwei Kurzschwerter die an den Knaufen zusammenwachsen und dadurch eine art "Doppelklinge" ergeben. Eine Kugel, welche auf Knopfdruck Stacheln ausfährt. Seltsame Haken mit denen Mann alles mögliche anstellen könnte. Die Auswahl ist beinahe Grenzenlos. Bis Tristan's Blick auf eine art "Doppel-Doppelaxt" fällt, also zwei Doppeläxte an den Enden eines Stabs. Er will die Erfindung geradenäher betrachten, indem er sie in die Hand nimmt, doch "nicht anfassen!" Ertönt es hinter der Teke. Tristan dreht sich etwas erdchreckt um. Der Mann hat seinen Blick immernoch auf die Schatulle gerichtet. "Wieviel kostet das Ding?" Frägt Tristan kleinlaut. "600 Goldglads." Antwortet der Mann, der wohl Nero sein muss, ohne den Blick abzuwenden. Ohne ein weiteres Wort verlässt Tristan stumm den Laden. Soviel Geld wird er niemals so schnell haben.

Endlich. Der Markt. Er ist voll. Hier kommen wohl Menschen, Zwerge, Elfen und andere Rassen zusammen, die Tristan noch nie gesehen hat. Klein und Groß. Schwarz und weiß. Ein wildes Gewirr aus Ausrufen überall. "Frische Bananen aus Karamja!", "Frischer Fisch aus Sarim!", "Das härteste Eisen! Nur hier!", "Frisches Schweinefleisch! Direkt aus Draynor selbst!". Waren aus überall. Tristan weiß nicht wohin er zu erst schauen soll, doch er hat den ganzen Tag zeit, die fröhlich Bunten Marktstände zu bestaunen.

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BeitragThema: Re: Das Parfifáreium   Sa Aug 31 2013, 19:15

Kapitel IV - Asgarnien

Tristan läuft langsam und leicht verträumt durch die Massen und Marktständen. An dem Fleischhändler mit seinem frischen Schweinefleisch vorbei zu einem Zwergenstand mit prachtvoll glänzenden Stahlbarren und dann weiter zu einem Alchemist mit einem gewaltigen Sortiment an Tränken in allen möglichen Farben. Auch einen Bogner gibt es. Davor steht ein junger Elf welcher sich über die Qualität der Pfeile beschwert und das elfen Pfeile sowieso viel besser sind und so weiter. Da fällt Tristan der eine Pfeil aus dem Wald ein. Er hatte ihn in seinem Beutel... Und der liegt bei den Gelehrten. "Wenigstens mich erkunden könnte ich." Denkt Tristan sich und geht auf den Sand aus Weidenholz und Grün-rot gestreiftem Tuch als Dach. "Entschuldigung?" Frägt Tristan den Verkäufer, welcher sich gerade mit dem Elfen gestritten hatte. "Ich hätte eine Frage.","Nur zu, frag nur." Sagt der dürre Mann, mittleren Alters. "Ich habe neulich einen Pfeil gefunden. Er hat eine knallgrüne Feder und die Spitze hat viele Widerhaken."."hmmm. Da kann ich nicht viel sagen.", "aber ich!" Ertönt es rechts von Tristan, woraufhin er sich zu dem Elfen mit blondem langen Haar und einem grünen Schuppenpanzer wendet. "Entschuldigt, aber ich hörte zufällig mit. Knallgrüne Feder sagt ihr? Das ist ein Pfeil von den Waldelfen." Sagt der Elf vor ihm stolz. "Waldelfen? Hmmm gut. Danke ihnen." Sagt Tristan knapp und wendet sich grübbelnd ab.

Draynor ist belebter als Lumbridge. Besonders die Hauptstraße ist gefüllt mit Lebewesen aus ganz Gielinor. Dieser Ort war einst Zentrum eines glorreichen Königreichs unter einem König namens Vunian, doch es hing unter einem Nachfolger namens Avraton zu Grunde. So hat es zumindest Tristans Vater ihm erzählt. Tristan beschließt, wieder zurück zu den Gelehrten zu gehen. "Mal sehen ob sie fertig sind." Denkt er sich, während er einen Stein auf der Straße zur Seite tritt. In der Tür steht David bereits. "Aldous musste was erledigen, Junge. Ich soll dir deine Sachen geben und dich wieder weiterbitten. Wir haben grad zu viel zu tun, wenn du verstehst.." Sagt David und Tristan nickt nur und nimmt seine Sachen entgegen. "Vielleicht sieht man sich ja!" Sagt Tristan rasch und geht weiter richtung Westen, die Straße erneut hinab.

"Ich folge einfach mal der Masse." Denkt sich Tristan und gesellt sich zu der Schlange die vor dem Grenzposten steht und von denen von den Grenzwachen Zoll verlangt wird. "4 Goldglads bitte." Sagt die Wache in grauer Rüstung mit grünem Stoff darunter und einer Hellerbarde in der Hand. Tristan händigt der Wache stumm wie immer das Geld aus und darf passieren "Wilkommen in Asgarnien" sagt die andere Wache hinterher, wie sie es bei jedem tut.

Vor sich findet Tristan eine Allee mit hochgewachsenen Bäumen aller Art. Der Schotterweg führt geradeaus gen Westen und in der Ferne kann Tristan graue Häuser ausmachen und das Meer. Das weite Meer. Auf dem Meer fahren ein paar Schiffe ein und aus aus dem Hafen. Die Sonne scheint und es sind keine Wolken mehr am Himmel. Vögel zwitschern in den Ästen der Bäume und eine sanfte Brise weht herbei, sodass ein leichter salz-fisch Geruch ihm in die Nase steigt. Tristan spaziert wir immer leicht verträumt durch die Allee.

Während er die Allee entlang geht, kommt er an weiten Äckern vorbei, worauf Getreide und Gemüse angebaut wird. Auf dem Kiesweg marschieren an ihm 3 Soldaten in roter Uniform vorbei. Sie tragen stählerne Säbel sich und marschieren  im gleichschritt. Am Ende der Allee sieht er in der grellen Sonne die Hafenstadt. Auf einem Wegweiser steht "Port Sarim" drauf.

Er geht an einem netten Haus mit Veranda vorbei auf eine Art Hauptstraße. Matrosen, Elfen, Karamjaner und vieles mehr an Gesichtern prasselt auf ihn ein.
Prächtige Schiffe mit weißen Segeln und aus den unterschiedlichsten Hölzern sieht man von weitem kommen. Im Hafen selbst herrscht reges Treiben:
Matrosen transportieren Box für Box kulinarische Waren aus den Inselstaaten. Rotröcke patroullieren überall. Und sogar eine Sänfte wird umher getragen. Ein Mann, der davor läuft schreit: "Macht Platz! Beiseite für die Königin!" Aber von dem allem fällt Tristan ein Schild ins Auge: Das Schild eines Wirtshauses nördlich des Piers.

Er betritt des Gemäuer und ein Geruch von Alkohol und gebratenem Fisch prescht ihm entgegen. Ein paar alte Seemänner und einige Rotröcke schauen ihn kurz an und reden, trinken und spielen anschließend weiter. Tristan beordert kurz und knapp einen berüchtigten Karamja Rum zusammen mit ein paar gebratenen Garnelen. "3 Goldglads" sagt der Wirt und streckt die Hand aus. Schon zückt Tristan seinen beitel, wirft die 3 Münzen ihm entgegen, trinkt das Bier und fängt an zu essen, während er dem Barden, er hat einen braunen spitzbart und trägt orangene Tücher oder soetwas, zuhört, wie er auf seinem Instrument vor sich her klimmpert.

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BeitragThema: Re: Das Parfifáreium   Sa Aug 31 2013, 19:15

Kapitel V - Port Sarim

Tristan isst gerade seinen Teller leer und trinkt seinen letzten Schluck als der Barde verstummt und alle zur Tür starren. In der Tür steht ein dürrer Mann in einem engen kurzarmigem Schirt und einer im Wind flatternden grauen Hose. Vor seinem Gesicht ist eine weiße Maske. Der Mann wankt etwas und schaut alle in dem Raum an. Dann lacht er... Ein fieses lautes lachen. Dann wankt er auf einen Tisch zu, wo zwei Rotröcke sitzen. "Stehen bleiben!" Sagt ein Soldat selbstbewusst. Die Maske wankt weiter auf sie zu. Die Soldaten stehen auf und gehen dem Manm entgegen. "Die Maske darf hingehen wo sie will!" Sagt sie in hohem tone und lacht wieder. Tristan beachtet das Geschehen genaustens und beschließt, lieber zu gehen. Also steht er langsam auf und geht zur Tür, während die Maske den Soldaten immer näher kommt.

Vor der Tür herrscht wie zuvor reges Treiben. Eine Truppe Soldaten kommt gerade zwischen zwei Häusern hervor. "Mal sehen wie groß der Hafen ist." Murmelt Tristan vor sich hin und bewegt sich richtung Süden. Tristan will gerade den Steg betreten, da hört er Geschrei hinter sich. Die Masse wird zur Seite getrieben und es prescht eine Horde von Wald und Wiesen Goblins hervor. Und schon sind die ersten Rotröcke zur Stelle und ziehen ihre schimmernden Krummsäbel. Ein Blutbad wird angerichtet. Stück für Stück kippen die grünen Wesen mit ihren Hakennasen und steinzeitlichen Werkzeugen zu Boden. Sobald die Gefahr getilgt wurde steckem die Soldaten rasch die Säbel weg und beginnen mit den Aufräumarbeiten.

Der Weg ist wieder frei und der Alltag beginnt erneut, als ob nie etwas gewesen wäre. Tristan geht auch seines Weges. Links neben ihm bemerkt er aus dem Augenwinkel einen Galgen... Und zwar einen besetzten. Womöglich ein Pirat oder ähnliches. Das Meer plätscher gegen Pfähle und Schiffe, der Wind trägt die salzige Luft Stadteinwärts und dazu kommen die gestressten Rufe und Kommandos der Seeleute. Seemöven kreisen über der gesamten Stadt und hinterlassen auch... Ihre Zeichen. In der Ferne sieht Tristan ein paar Schiffe herbeifahren oder sich wieder entfernen zu entfernten Inseln. "Irgendwann werde ich auch eines dieser Schiffe besteigen." Flüstert er und macht kehrt richtung Stadt. Den Mantel über die Schultern geworfen, den Beutel an der Seite zusammen mit dem Geldbeutel hägend, die Axt beim Gurt eingeklemmt. Er beobachtet beim gehen die Straße.

Von den grauen Mauern rufen Leute hinab, Wäscheleinen hängen zwischen den Häusern zum Teil. An den Hauswänden stehen Fässer und Kisten verschiedener Größen. Auf den Dächern stehen Rotröcke mit einer Armbrust in der Hand und auch die Gassen und Hauptstraßen sind gut bewacht. Marktstände wurden an manchen Wänden oder vor Türen errichtet um Waren zu verkaufen, die aus allen Winkeln Gielinors hergebracht wurden. Karren, welche angezogen werden von Ochsen, Pferden oder anderen Wesen, bahnen sich ihren Weg durch die Menschenmassen. Ein Wagen, welcher Stroh transportiert und anscheinend aus der Stadt hinaus will, fährt gerade an Tristan vorbei. Kurzerhand setzt sich dieser auf den hinteren Teil, sodass der Fahrer ihn nicht sieht. Tristan nimmt einen Halm des Strohhaufens und steckt ihn sich in den Mund, lehnt sich zurück und wartet ab, wohin es wohl geht.

Ein Rütteln weckt Tristan aus seinem Nickerchen auf dem Karren. Der Wagen hat gerade in einem klinen Ort angehalten. Er steht auf und klopft sich das Stroh von den Kleidern. Er schaut sich um. Eine weite Wiese ist was er sieht. In der Ferne sind Palmen zu sehen. Die gepflasterte Straße worauf er gefahren wurde hat aufgehört und man sieht noch in der Distanz die Dächer von Port Sarim. "Geld oder Leben!" Ertönt es vorne am Karren. Tristan schaudert kurz und dreht sich um. Der Viehtreiber wird von einem Mann mit schwarzer Maske und einem schwarzen Umhang mit lila Band am Ende bedroht. Der Mann hält einen Dolch in der Hand und hält ihn an die Kehle des Treibers. Tristan packt seine Axt und versteckt sich hinter dem Karren. Der Wegelagerer pfeift laut und man hört Schritte. Noch einer? Oder noch mehr? Tristan riskiert einen Blick. Einer... Nein zwei... Drei Wegelagerer haben sich vorne am Karren versammelt. Die zwei durchsuchen den Viehtreiber während der dritte immernoch den Dolch hochhält.

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BeitragThema: Re: Das Parfifáreium   So Sep 01 2013, 11:27

Kapitel VI - Gefährten

"Was soll ich bloß tun" grübelt Tristan angespannt. "Alleine komme ich nicht gegen die Mannen an." Denkt er sich, während er hinter dem Karren sitzt, wie ein feiger Hase. Er schaut zurück. Nichts. Keine Hilfe in Sicht. "Verdammt nochmal. Es muss doch einen Weg geben... Irgendwas muss ich doch tun..."."Ich habe kein Geld bei mir!" Ertönt es vor dem Karren. "Der Viehtreiber..." Denkt sich Tristan. Dann. Ein Surren. Ein Aufschrei. Ein Geräusch, wie als ob ein nasser Sandsack auf den Boden aufprallt. "Was war das?" Denkt Tristan nur und ehe er es sich versieht, riskiert er bereits einen Blick. Auf dem Boden liegt einer der Wegelagerer. Ein Pfeil hat seine Kehle durchbohrt. Doch es ist kein Pfeil mit knallgrüner Feder. Diesmal ist es ein Pfeil mit einer roten Feder. "Was zum..." Schießt es Tristan durch den Kopf, als schon ein zweiter Pfeil den Arm eines weiteren Wegelagerers streift und hinter ihm sich in den Karren bohrt. "In Deckung!" Brüllt nur einer der Männer bevor er sich zu Boden wirft und unter den Karren krabbelt. Der zweite wird von einem Pfeil an der Schulter getroffen und ehe er zu Boden sinkt vor Schmerz trifft der nächste schon seine Schläfe. Blutüberströmt sinkt der Mann zu Boden. Der dritte Mann unter dem Karren krabbelt weiter und ehe Tristan es merkt, liegt der Mann neben ihm unterm Karren und starrt ihm unentschlossen und überrascht in die Augen. "Wer bi..." Bekommt er noch hervor, bevor Tristan ihm reflexartig den Schädel spaltet, als er sich wegen dem plötzlichen Erscheinen erschreckte.

Rasch versucht Tristan auf Abstand von der Leiche zu gehen. "War ich das?..." Murmelt er nur während er mit weiten Augen auf den Toten starrt und sich nicht mehr losreißen kann. Doch dann legt ihm wer die Hand auf die Schulter. Die Hand eines Mannes. "Steh auf Jung." Ertönt es nur knapp. Tristan rappelt sich etwas unbeholfen auf und dreht sich um. Vor ihm steht ein großer Mann, mittleren Alters. Er trägt einen Langbogen quer um die Brust und einen Köcher mit den Pfeilen, welche die Wegelagerer trafen. Er hat einen braunen Stoppelbart und seine Haare sind etwas struppelig und voller Dreck. "Ist alles jut men Jung?" Frägt der Fremde. Tristan bringt, immernoch etwas schockiert, wieder nur ein Nicken hervor. Dann dreht er sich ohne Worte um und sucht nach seiner Axt. Sie steckt noch im Kopf des Wegelagerers. Mit einem angewiderten Blick packt er die Axt, stemmt sich mit dem einen Fuß gegen den Kopf und zieht kräftig an der Axt. Kein Wunder, dass er dann in hohem Bogen in den Schlamm fliegt. Der Fremde reicht ihm etwas amüsiert die Hand: "Mein Name is Sindelfried zu Taverly. Darf ich deinen erfahren?" Fügt er hinzu, während er Tristan ruckartig aus dem Schlamm zerrt. "Tristan... Tristan Schwarzherz." "Sehr erfreut." Sagt Sindelfried fröhlich. "Nun darf man erfahren wohin ihr vorhabt zu gehen, Mr Schwarzherz?" "Westen... Einfach nur Westen..." Murmelt Tristan. "Ich habe mein Pferd hier in der nähe angebunden. Ich könnte dich zum nächsten Ort, Rimmington, bringen. Also?" Frägt Sindelfried ernst. "Rimmington? Hmmm... Gut" sagt Tristan mit einem Nicken. "Gut dann folg mir." Sagt Sindelfried nur und geht von der Straße weg quer durch das Feld, während der Viehtreiber sich anscheinend von seinem Schrecken erholt hat und weiterfährt. Tristan folgt ihm.

Die Wiese... Nass und matschig. Das feuchte, hohe graß macht Tristan bis zu den Knien nass. Ein unangenehmes Gefühl, doch er ist immernoch in Gedanken über den Vorfall auf der Straße. "Gut. Gleich sind wir da." Sagt Sindelfried knapp.
Am Rande des Waldes steht ein schwarzer Hengst und grast grad. Er ist mit einem Lederriemen an einem der großen Birken fest gebunden. Als der Gaul seinen Herren sieht, hört er auf mit dem Essen und beobachtet schlichtweg die Gefährten. Der Schütze bindet mit flinken Fingern das Pferd los und schwingt sich mit einem Satz auf den Sattel. "Aufsteigen herr Schwarzherz." Befielt er schon fast und reicht Tristan die Hand, woraufhin dieser mit Schwung zum größtenteil auf das Pferd gezogen wird. "Und festhalten!" Und schon geht der Ritt los. Am Rand des Waldes entlang und schließlich über Stock und Stein in den Wald selbst. Der Wald selbst ist licht und gefüllt mit allen möglichen Pflanzenarten. Ein kleiner Bach schlängelt sich auf einem Kiesbett durch den Forst. Die Vögel zwitschern und etwas weiter im Wald meint Tristan sogar ein Reh zu sehen.  Schließlich kommen die beiden auf eine Lichtung.

Der Anblick ist alles andere als einladend. "Was ist denn hier passiert?" Flüstert Tristan voll Ehrfurcht. "Die Elfen waren hier..." Sagt Sindelfried nur knapp während er die toten Goblins betrachtet.
Das Graß ist zum Teil rot gefärbt. Einen Goblin haben sie mit Pfeilen gespickt. Ein anderer hat keinen Schwertarm mehr und ebenso wenig seinen Kopf. Ein nächster liegt mit einem Loch im Rücken mittig auf der Lichtung. Und viele weitere mit einem Pfeil im Kopf oder Hals, einer Gliedmaße weniger oder einem blutigen Loch im Bauch, wenn nicht alles auf einmal. Einige Goblins sind verkohlt. "Ein Magier war auch noch hier. Die Elfen müssen eine Goblin Versammlung gesprengt haben... Ohne Gnade." Erklärt der Schütze dem jungen Tristan. Sie reiten weiter. Über bemooste Felsen, zwischen weißen Birken hindurch, unter mächtige umgefallene Stämme.

Die Vögel scheinen verstummt zu sein und der Wald wird lichter, bis er schließlich in eine weite Wiese übergeht. Auf einer Anhöhe stehen die hölzernen Häuser auf steinerner Basis. Rauch steigt von den Schornsteinen auf. Der Geruch von Braten kommt den Gefährten entgegen. "Rimmington." Murmelt Sindelfried und gibt dem Gaul die Sporen.

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Jack Reldras (Mensch) = 35 mp
Siegfried von Draynor (Mensch) = 0 mp
 
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