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 Das Leben einer Diebin

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Gast
Gast



BeitragThema: Das Leben einer Diebin   Sa Apr 27 2013, 17:30

Ich nenne mich selber KASIOPA... ich bin eine Frau,
auch wenn ich mir mein Leben lang mühe gab wie ein
Mann zu sein.
Und um ehrlich zu sein hält mich mein ganzes Viertel
für einen Mann.
Ich bin ein Dieb.
Und zwar der BESTE.
Warum ich mich als Mann tarne???...
Ganz einfach, dies is das Viertel der Schatten. Hier
sind Frauen nur Objekte, und mit meinen Talenten habe
ich keine Lust eine Prostituierte zu sein.
Aber wenn das Volk der Schatten wüßte das der
MEISTERDIEB... KASIOPA eine Frau ist... nicht
auszudenken.
Ich wäre tot.
Genauso tot wie als wenn mich die Stadtwache
erwischte.
Das hieße Galgen.

Und erst vor kurzem war da so ein Kerl von den Bullen
in meiner Stammterverne aufgetaucht.
Er wollte mich dazu bringen jemanden zu bestehlen.
Dumm war nur das er noch nicht lange genug im Geschäft
war.
Natürlich verschwieg ich das, ich der war den er
suchte.
Und bestahl ihn zum Test. Er flippte aus, und damit
flog seine Tarnung auf.
Und er war tot. Den ich bin hier in den Schatten nicht
der einzige Schurke.
Sein Toter Körper hinterließ mir eine Einladung zu
einem Ball.
Der Ball von dem Gastgeber, den ich bestehlen sollte.
Klang ja alles nicht schlecht. Und man rechnete mit
einem Mann. Also würde ich zur Frau werden in dieser
einen Nacht meines Lebens.
Gesagt getan.
Ich klaute mir das Kleid und ging zu dem Ball.

Ich betrat den Ball durch den Haupteingang.
Der Raum war erfüllt mit Schmuckbehangenden
Aristokraten.
Alles gute Opfer.
Ich lächelte.
Während die alle redeten, sah ich mich nach
Diebstahlsicherungen um. Und Tatsache es waren welche
da.
So genugte ich mich damit die Gäste ihres Schmuckes zu
bestehlen.

Es gab keine interessanten Leute auf der Feier... nur
ein einziger. Er wirkte wohlhabend.
Ohne es gemerkt zu haben, hatte ich ihn angestarrt, er
beantwortete es mit einem lächeln, und gab mir seine
Adresse.
Sein gutes Aussehen würde ihn auch nicht davor
bewahren das ich ihn Bestehle.
Ich beschloß noch während des nach Hauseweges, ihn
morgen zu besuchen.

Den Tag über spionierte ich das Haus des reichen
Partygastes aus.
Irgend ein Lord oder so.
War mir egal.
Ich sah mich um und erarbeitete mir einen Plan.
In der Nacht kam ich wieder.
Ich kletterte an der Fassade empor, schlug ein Fenster
ein und brach damit in eine Art Vorratskammer ein.
MIt meinem Dittrich öffnete ich die abgschlossende
Tür.
Und trat in die Villa.

Mach mich auf die Suche nach den Schätzen.
Fackeln hingen an den Wänden. Als wären sie extra für
mich dahin gehängt.
DIe Spur der Fackeln führte in den Keller.
das war ja bekanntlich der Ort an dem die meisten
Reichen Familien ihre Habe lagerten. Es war also
nichts außerwöhnliches.
Das einzigste was mich sichtlich beunruhigte war die
Tatsache das der Weg beleutet war.
Vielleicht war das ja die Falle der Bullen... aber
wohr konnte er ahnen wer Kasiopa wirklich war??? Wie
hätte er wissen können das ich nicht beim Grafen dem
Gastgeber einsteigen würde sondern bei diesem Hier???
Konnt er nicht... es sei den er konnte hellsehen, aber
an solche Hexerei glaubte ich noch nie.

Ich folgte der Treppe hinab in das Kellergewölbe...
ich bewegte mich nur mit äußerster Vorsicht
vorwärts... diese Gänge waren doch zu berühmt für
verstecke Fallen. Und sterben wollte ich noch nicht.
Ich betrat einen Raum.
Nach drei Fehlschlägen fand ich was ich gesucht hatte.
Die Schatzkammer.
Ich trat vorsichtig ein, sah mich um... sie war
erfühlt von Gold, Seide und Juwelen.. noch nie hatte
ich so viel Reichtum in einem Raum gesehen...
Was war das für ein komischer Lord.. war das ein
Familienschatz, oder vielleicht so etwas wie ein
Drachenhort... kein einziger Mensch konnte in einem
Leben so viel zusammentragen.
Ich steckte mir ein paar Edelsteine ein und verließ
glücklich über diesen Hort, die Kammer.
Ich bemühte mich um Stille und darum keine Spuren zu
hinterlassen.

Ich nahm den selben Weg zurück.
' Das war zu leicht.'
Schoß es mir durch den Kopf... kein Einziger meiner
Fischzüge hatte jemals so gut funktioniert. Es gab
immer irgendwelche Probleme... sollte es diesmal
anderes sein.
Ich schlich mich durchs Wohnzimmer, war auf dem Weg
zum Ausgang.
Das Wohnzimmer war erhellt durch ein paar Kerzen und
ein Kaminfeuer...
Ein Feuer das vorhin noch nich brannte... ich
versuchte mich leise in den Schatten des Feuers zu
bewegen. Doch leider war es ziemlich gut
ausgeleuchtet.
Und dann hörte ich sie .. die Stimme.
" Na Mylady wie gehts es euch."
Meine Hand ging automatisch zum Rappier.
" Was???"
" Der berühmte Kasiopa eine Frau..." er lächlete.
' Der Lord'
" Das ließe sich mit Sicherheit niemand einfallen."
Ich hatte meinen Rappier gezogen.
" Was willst du jetzt??? Mich verraten, mich töten...
oder ..."
" Behalt ruhig die Edelsteine."
Ich war verwirrt. Das hatte noch nie jemand gemacht.
Mir einfach so viel Geschenkt.
" Aber..."
" Behalt es ruhig... es ist unwichtig."
" Wo kommt das ganze Zeug her?"
" Es ist alles vergänglich wie die Zeit..." er kam auf
mich zu.
Verunsichert wedelte ich mit meiner Waffe herum.
" Unterschätz mich nicht, wie kommst du eigentlich auf
die Idee das ich ne Frau wär??"
" Ich rieche es."
Er tippte sich an die Nase. All das erschien mir
ziemlich komisch.
" Wieso hast du mir deine Addresse gegeben. Wenn du
dein Eigentum loswerden wolltest hättest du es auch
verschenken können."
" Ich wußte du konntest dem nicht widerstehen."
" Ah ja..."
" Genau so wenig wie ich dir."
Er tat noch näher an mich heran... zu nah für meinen
Geschmack. Ich benutzte meinen Rappier und schnitt ihm
eine Wunde in den Arm.
Das Gift würde ihn nun für mich töten, den ich benutze
vergiftet Klingen.
Er sah mich an.
" Klefer bist du auch noch... du kämpfst mit
vergifteten Waffen, so brauchst du deinen Feind nur
zu verwunden."
Woher wußter er??
Die Angst machte ich in mir breit... ich wich zurück.
Er wußte um das heilige von mir gehütete Geheimnis
meiner Klingen. Um das Gift auf ihnen.
Seine Stimme enthielt nicht einen Funken Angst.
Er ging noch ein paar Schritte.
Blieb stehen und sah mich an.
" Die Männerkleidung stehte dir besser als das
Kleid... du sahst darin so fehl am PLatze aus..."
' Gegenmittel' dachte ich.
Doch woher konnte er wissen welches GIft grade auf
welcher Klinge war. Ich wechselte ja ständig.
" Du wußtest es???"
" Im ersten Moment in dem du den Raum betretten hast
... und als ich deine Geschicklichkeit sah, wußte ich
du bist eine der Besten."
Tolle Süßholzraspelei.
Eigentlich hätte er längst schwitzen müssen... das
Gift mußte langsam in seine Blutbahn gelangt sein. Und
eigentlich war es ein ziemlich schnelles Gift.
Aber er zeigte keinerlei Anzeichen einer Vergiftung.
Und dann fiel mir etwas zu Gegenmittel ein. Ich
verwendete Gifte die nur mit anderen Giften
neutraliesiert werden konnten. Und einzelnd genau so
tötzlich waren wie das andere Gift.
Für gewöhnlich benutze ich beide Gifte, auf zwei
verschiedenen Waffen, so hatte ich immer ein
Gegenmittel dabei.. wollte mich ja nicht selber damit
umbringen.
" Wieso wirkt es nicht."
" Es wirkt nicht mehr bei mir."
" Wie..???"

Er kam weiter auf mich zu und nochmal versuchte ich
ihn mit meinr Waffe zu treffen, doch diesmal war ich
nicht schnell genug... er schlug sie mir die Waffe aus
der Hand und dann drückte er mich gegen die Wand.
Ich wummelte in meinem Gürtel nach meinem Dolch, doch
griff er nach meiner Hand und legte sie auf sein
Gesicht.
" Wonach fühlt sich das an."
Erst auf seine Frage hin merkte ich das seine Haut
seltsam Leblos wirkte... nahezu kalt.
" Was???" ich zog meine Hand zurück.
Er ließ mich wieder aus seinem Griff herraus. Hier
stimmte etwas nicht... nein ganz und gar nicht.
" Du hast recht damit... der Schatz in meinem Haus
wurde nicht von einem Leben zusammengetragen sondern
von vielen... und alle diese hab ich gelebt."
" Ich peil hier nichts mehr."
" Ich bin keine Mensch!"
Er wand sich zu mir um, und nun wo er es sagte
erblickte ich beim grinsen ZÄhne... lange Zähne.
Ich zuckte zusammen, hatte meinen Dolch ertastet.
" Was bist du???" brachte ich hervor.
" Ich will dich.... will dein Blut"
Dieser Satz bracht mir in Erinnerung was alte
Kindregesichten sagten. Ich blickte auf seinen
verletzten Arm. Doch dieser war bereits verheilt.
Seine Haut war kalt und dann die langen Zähne.
Die alte Legende aus meiner Kindheit drängte sich ans
Tageslicht. ....
Untote... Nosferatu.
" Nosferatu..." sprach ich es aus.
" Ja... genau.. ein Bluttrinkendes Geschöpf."
Wieder trat er mir näher... Ich verfluchte mich das
ich gedacht hatte es wäre zu leicht gewesen. Das war
ja wohl eines der Schlimmsten Problem das ich je
gehabt hatte.
" Ist es das was ich für diese Edelsteine zahlen muß?"
fragte ich und holte sie aus meinem Mantel.
" Nein ..."
" Dafür das ich hier eingestiegen bin???"
" Nein... dafür das ich dich begehre" und wieder
schneller als meien Augen es erfasten hatte er mich in
den Armen.
" Lass das!" sagte ich von Panik erfühlt.
" Ich kann nicht und ich will nicht..."
" Bitte..." das waren meine letzen Worte die ich
sprechen konnte, bevor er mir seinen Kuss aufdrückte.
Obwohl ich 20 war, war es der erste den ich bekam.
Konnet ich es mir doch nie leisten eine Frau zu sein.
Er schloß mich tiefer in seine Arme und dann spürte
ich seine Zunge an meinem Hals.
Seine Lippen schloßen sich zärtlich auf dem Fleisch.
Ich war verloren und nun wurde es mir auch noch
schmerzhaft bewußt.
" Töte mich nicht..." betelte ich... das Einzige was
um was ihn noch bitten konnte.
UNd dann spürte ich den Stich in meinem Hals, spürte
wie das Blut in ihn hinein floß. Und dieser Fluß riß
meine Persönlichkeit mit sich...
Eine Schwäche wie ich sie noch nie erlebt hatte legte
sich über meinen Körper und meinen Geist
gleichermaßen.
Ich spürte wie er in meinen Geist drang... doch konnte
ich ihn nicht abhalten.
Er umarmte mein Bewußtsein und zeigte ihm die
Schönheit anderer Länder.
Er sprach wie in Gedanken zu mir. Sprechen konnte er
ja eben so wenig wie ich... immerhin hatte er seine
Mund noch immer auf meiner kehle.
>> Das ist mein Leben.. alles was ich habe teile ich
nun mit dir.<<
Ich war unfähig zu denken.
Spürte wie mein Puls schwächer wurde. Spürte das Leben
aus mir entweichen und dann schmeckte ich etwas an
meinem Mund.
Es war flüssig und es schmeckte verführerisch gut.
Was auch immer es war ich trank es mit einer
unbekannten Begierde.
Bis die Quelle versiegte, er hatte seinen Arm
weggenommen, ich lag auf der Couch.. ich sah ihn mit
großen Fragezeichen an.
Und dann spürte ich das Brennen in meinem Körper...
ich wand mich in einem Krampf. Er setzte sich zu mir
und strich mir die Haare aus meiner verschwitzten
Stirn.
Er küßte meine Stirn. Auch wenn ich ihn nicht mochte,
konnte ich es nicht verhindern.
" Du stirbst jetz." sagt er.
Bei den Worten krampfte sich mir mein Magen zusammen.
" Was???"
" Nein mach dir keine Sorgen... du wirst nicht richtig
sterben... du wirst nur so werden wie ich.
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