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 Graf Larva erwacht!

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Erion Draculea Melenor

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BeitragThema: Graf Larva erwacht!   Mi Nov 07 2012, 20:29

Der geräumige Kerker moderte still und beinahe leer vor sich hin. Er war von perfekt ovaler Form, und seine hohe Decke spannte sich in einem schönen Bogen über ihn. Die Wände des Kerkers enthielten keine offensichtlichen Lichtquellen, und doch war der ganze Raum bis an den Rand von einem blassen dunkelblauen Schein erfüllt.
Der einzige Gegenstand in dem Kerker war ein steinerner Sarg, der auf einem erhöhten Sockel in der Mitte des Raumes stand. Sein Deckel war reich verziert; uralte Symbole und Schriftzeichen zogen sich über seine gesamte Oberfläche. Seine Länge deutete darauf hin, dass eine sehr große Person in ihm lag.
Plötzlich jedoch wurde die Ruhe in dem Kerker gestört: Staub begann leise von der Decke zu rießeln, und feine Risse bildeten sich im Boden. Außerdem schienen die Wände ein klein wenig zu wackeln. Nach eine Zeit erstarrten die Bewegungen, und die dadurch erzeugten Geräusche verstummten, nur um kurz darauf wieder einzusetzen, diesmal sehr viel deutlicher erkennbar und lauter als eben zuvor.
Die Ursprung der Aktivitäten war klar: Der Sarg in der Mitte hatte begonnen zu beben, während sein Deckel sich langsam aber stetig zur Seite schob. Als er zu mehr als der Hälfte über den Rand des Sargs ragte, fiel er mit einem ohrenbetäubenden Poltern zu Boden und schlug dabei ein tiefes Loch in die dortigen Steine. Erst als alle Geräusche in dem Kerker endgültig verklungen waren, regte sich wieder etwas:
Die Person, die im Sarg gelegen war, setzte sich mit einem blitzschnellen und plötzlichen Ruck auf. Es war ein Mann, gekleidet in einen feinen schwarzen Umhang und mit blasser Haut. Erst als er aus dem Sarg kletterte und neben diesem zu stehen kam, wurde seine beeindruckende Größe bewusst: Der Mann musste mehr als drei Meter in die Höhe ragen! Seine schwarzen, vollen Haare umrahmten sein feines und edles, jedoch schneeweißes Gesicht und fielen auf seine breiten Schultern. An dem Gürtel, den die Person sich um ihren Umhang geschnallt hatte, baumelte ein breites blaues Schwert.
Nun sah sich der Mann um, und als er feststellte, dass sein Kerker nur durch ein Tor aus Stein versperrt war, verbreiterte sich sein Mund zu einem finsteren Lächeln. Während er dies tat traten auch seine Eckzähne hervor, lang wie die Hand eines Mannes und endend in einer haarnadelfeinen Spitze.
Der aus dem Sarg gestiegene hob seine Hand, und eine Art von schwarzem Rauch sammelte sich um sie. Nach einigen Sekunden stieß er seine Faust nach vorne, und der Rauch schoss in der Form eines Balles auf das steinerne Tor zu. Dieser zerborst praktisch ohne Widerstand in tausende von Splittern und gab den Blick auf einen langen, dunklen Gang dahinter frei.
Ein weiterer lauter Knall ertönte, und da wo zuvor der Mann gestanden hatte schwebte plötzlich eine riesige, schwarze Fledermaus in der Luft. Sie breitete ihre dunklen Schwingen aus und flog mit einem triumphierenden Schrei aus dem Kerker hinaus und in den Gang, hinaus in Richtung Freiheit.


Zuletzt von Sir Vunian am Do Nov 08 2012, 17:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Erion Draculea Melenor

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BeitragThema: Re: Graf Larva erwacht!   Do Nov 08 2012, 20:18

*In Keldagrim berichtet ein altgedientes Mitglied der Schwarzen Garde seinem Hauptmann:*

Heute gingen ich und ein kleiner Trupp von Gardisten in einen der tiefsten Tunnel, um zu kontrollieren, ob sich dort auch ja keine Trolle angesiedelt haben. Dabei stießen wir durch puren Zufall auf einen Geheimgang, dem wir folgten. Er war sehr breit und führte in weiten Spiralen steil nach unten. Wir wanderten ihn stundenlang hinab - es gab keine Abzweigungen von dem Tunnel - bis es wegen dem immer näher kommenden Kern der Welt sogar wärmer um uns wurde.
Doch plötzlich kam uns in der Finsternis von unten ein fliegendes Wesen entgegen. Direkt vor uns verwandelte es sich mit einem lauten Knall in ein Wesen von menschlicher Statur, doch es war viel größer, hatte weiße Haut und wirkte irgendwie... abgrundtief böse. Ich befahl meinen Männern, den Fremden anzuhalten und die Waffen zu ziehen.
Als ich den Fremden nach seinem Namen fragte, zog er ohne etwas zu sagen sein riesiges Schwert und begann, uns zu attackieren. Meine Begleiter waren tapfere Kämpfer, doch innerhalb von Sekunden fielen sie den Hieben des Mannes zum Opfer. ich selbst hatte im Kampfgetümmel keine andere Wahl als mich zwischen den bereits Toten am Boden zu verstecken und zu hoffen, dass der Feind meinen Trick nicht bemerken würde.
Als schließlich der letzte meiner Kamderaden gefallen war, kehrte Stille ein. Ich schielte mit einem Auge vom Boden aus nach oben und sah noch, wie der Fremde sich wieder in das geflügelte Wesen - es war wohl eine Fledermaus - verwandelte und den Geheimgang hinauf davon flog. Bei seiner Geschwindigkeit hat der Mann, wenn man ihn so nennen kann, inzwischen wohl schon die Oberfläche von Gielinor erreicht.
Als seine Flügelschläge verklungen waren rappelte ich mich auf um den anderen zu helfen, doch sie waren alle bereits tot, in Stücke zertrennt von den feindlichen Hieben. Also hastete ich schnellstens nach oben, um Euch Bericht zu erstatten. Aus meiner Erinnerung habe ich auch ein Bild von dem Mann gezeichnet:

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Erion Draculea Melenor

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BeitragThema: Re: Graf Larva erwacht!   Fr Nov 09 2012, 17:55

Herbstlicher Nebel lag über Varrock; es war eine stille Nacht. Auch im Hause des Zauberstabverkäufers, das am nordwestlichen Rande des Stadtplatzes steht, waren die Lichter bereits ausgegangen. Das Dach dieses Hauses war hoh genug, um von ihm aus über die vorderste Mauer des Palastes zu sehen.
Auf eben diesem Dach konnten die nächtlichen Raben eine einsame, schwarze Silhouette ausmachen. Zwar kauerte sie gebückt auf dem Dach, doch es war offensichtlich, dass die scheinbar menschliche Person sehr groß war. Das Einzige, was in der Dunkelheit wirklich gut zu erkennen war, waren die schwach blau leuchtenden Augen des Mannes.
Diese wanderten nun über die vorderste Mauer des Palastes sowie die dahinter liegende vor und strichen langsam über die Fassade des prächtigen Bauwerks. Obwohl es schon sehr spät war schimmerten noch gelbe Lichter in manchen der hohen Fenster, und am Haupttor standen zwei Wachen. Ein Kenner des Kaiserreiches hätte sie als Soldat Delfendo und Ritter Zauber identifizieren können, die in der nächtlichen Kälte fleißig und diszipliniert Dienst taten.
Der Blick der Gestalt auf dem Dach wanderte nun ein Stockwerk höher, in den Teil des Palastes, den meist nur Frauen und Männer von höherem Rang betraten und benutzten. Hinter einem der Fenster wanderte ein klein gewachsener Herr umher, der feine Gewänder trug und wild gestikulierend vor sich hin plapperte. Vom Aussehen her war er leicht als Kobold einzuordnen. Der Gegenüber des kleinen Wesens war ein Mensch; ein alter Mann um genau zu sein.
Der Mann war offensichtlich gelangweilt, doch er ertrug das Geschwafel des Kobolds mit höflicher Mine. Sein weißes Haar war in einem dünnen Zopf hinter seinem Kopf zusammen gebunden und sein kurzer Bart schien gut gestutzt. Obwohl er sehr alt aussah und eine schwere eiserne Rüstung trug stand er gerade und stramm da; die köerperliche Anstrengung schien ihm keine große Mühe zu machen.
Nach einer Weile verabschiedeten sich die beiden, und der Kobold stieg die Leiter zum Palastdach hinauf, um die Nachtluft zu genießen.
Der alte Mann unterdessen zog sich festen Schrittes ins Schlafgemacht der Armeeleute zurück, und als er das tat folgten ihm die blau leuchtenden Augen der Person auf dem Dach. Langsam verzogen sich ihre Mundwinkel zu einem finsteren Lächeln.
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