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 Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?

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Dante Scaryll
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Rs-Name : Der Ahne
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Di Jun 12 2018, 15:25

Guten Tag.


Wenn sich die Gemüter beruhigt haben, so bitte ich darum, dass derartig impulsive Beiträge beiseite gelassen werden. Ich möchte dieses Thema ungerne frühzeitig schließen müssen.


Vielen Dank.

_____________________
Spoiler:
 
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Dyras Ewoth

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Rs-Name : Zucchini60
Anzahl der Beiträge : 247
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Di Jun 12 2018, 16:52

Wie alle jetzt auf der Artemis rumhacken....

Ja, vielleicht sind manche Ihre Aussagen Falsch.

Gut es Kann sein, das sie immernoch versucht den Neustart zu Revidieren.

Aber: Dies ist doch ihre Meinung, nicht?

Es wird immer die geben, welche unzufrieden sind. Man kann es nie allen Recht machen. Etwas entgegenkommen kann helfen, aber ist nicht zwingend nötig. Finde ich zumindest.

ich meine Schaut z.B. Mich an. Ich hatte damals eben mein Char auf die 50 Mp gebracht und seine Geschichte hatte eigentlich, 2 Monate vor dem Neustert, erst wirklich begonnen. Doch Keltas wurde dann gewählt und Ich habe mich dagegen gestellt. Mich überall Beklagt das der neustart nicht kommen sollte. Ich wollte meine Rolle nicht verlieren. Evtl. diesen weiterführen nach dem Neustart.

Keltas sagte mir dann etwas, wo ich denke, diese Aussage sollte dieses Thema eigentlich beenden:

"Deine Rolle Hat vor dem Neustart ein Erstebenswertes Ziel. Manche Haben Ihre Rolle auf Rache geprägt, andere auf das Schützen. Manche Haben ihre Rolle auf Wissen gebaut. Doch nach dem Neustart, was wird der Charakter dann machen? Seine Rache wird nicht mehr möglich sein, er kann nicht mehr die Toten Beschützen. Und all das wissen, was er lernen Wollte wäre weg. Die Rolle hätte also kein Nutzen, kein Ziel und dadurch auch keinen Spaß. Also fang einfach eine Neue Rolle an, beende die andere eben anders als eigentlich geplant und habe dadurch weiter Spaß und freude am Rpg."

also in den genauen Worten hat er es jetzt nicht gesagt, aber das war so der Sinn hinter dem was er mir damals noch vor dem Neustart sagte. Und diese Worte haben mich nicht nur umgestimmt, nein. Durch diese Worte finde ich auch an meiner Neuen Rolle mehr spaß als ich es damals mit Aether je hatte^^

Also muss ich Sagen, dass es wirklich keinen Sinn mach die alten Rollen zurück zu bringen. Denn Ihre Ziele was sie vor 400 Jahre hatten Können in der jetzigen Äras nicht durchgesetzt werden. Zumindest bei 90% der charaktere könnte es nicht.

_____________________
Mfg, Aether, Zucchini

Im Krieg hält sich jede Partei für die Guten.
Doch ist jemand gut, der andere Abschlachtet?
Der andere Länder, andere Völker zerstört nur wegen Uneinigkeiten?
Nein, Im Krieg gibt es keine "Guten" Jede Seite, die Tötet ist nicht die Gute..
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Salvadore Don Tavish

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Rs-Name : Tazim Sedos
Anzahl der Beiträge : 732
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Di Jun 12 2018, 18:11

Dante Scaryll schrieb:
Guten Tag.


Wenn sich die Gemüter beruhigt haben, so bitte ich darum, dass derartig impulsive Beiträge beiseite gelassen werden. Ich möchte dieses Thema ungerne frühzeitig schließen müssen.


Vielen Dank.

Ich bin absolut ruhig und gelassen.
Auch mein Beitrag hat nichts mit Impulsivität zu tun, denn ich präsentiere neben meiner eigenen Meinung drei Punkte:

Ich hinterfrage die beschriebene Denkweise mit einem eigenen Beispiel.

Ich zeige auf, dass dieser Wandel nicht vom Spielleiter allein kommt, sondern dem Willen und Wunsch der Gemeinschaft entspringt, anders als es hier gerne dargestellt wird.

Zuletzt stelle ich die Aussagen und Argumente meiner Vorredner dar, so wie sie bei vielen Rollenspielern ankommen.
Denn wenn die Mehrheit sich für diesen Wandel entscheidet, wie kann dann der Gegensprecher glauben, sein Wille würde durchgesetzt werden?
Wie sonst, wenn nicht mit Egoismus, soll ich eine Sichtweise beschreiben, die klar gegen den Wunsch der Mehrheit steht und nur einer handvoll Spieler Gutes tut?

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Rayn Kliyn

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Rs-Name : LordTolGo
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 00:09

Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich mir darüber im Klaren bin, dass ich inaktiv bin und vermutlich dementsprechend für die meisten genau so wenig zu melden habe wie Artemis, aber ich schreib hier trotzdem mal rein.  Smile

Ich persönlich unterstütze den Reset, ich will auch keine alten Rollen zurückhaben. Im Gegensatz zu anderen Vorschlägen, wünsche ich mir, dass sie gar nicht mehr zurückkehren können. Die Community hat mehrheitlich für einen Neustart gestimmt und daher sollte es auch dabei bleiben, dass das Alte nunmal Vergangenheit ist und dem Neuen weichen muss. All diese alten Charakter haben kein Recht mehr zurückzukehren, egal was sie auch vorher waren. Legenden und Champions werden den jetzigen Charakteren überhaupt nichts mehr sagen, warum auch? Ist ja ewig her. Außerdem sollte ja diese "Große Katastrophe" die gesamte Welt verändern und quasi komplett auslöschen, so wie wir sie gekannt haben. Wie sollen da also noch die alten Charaktere reinpassen? Sie sind nicht mehr zeitgemäß. Man kann sich neue Legenden und Champions schaffen und erneut darauf hinarbeiten, sofern man das denn möchte. Man kann neue Mentoren finden und braucht dazu nicht alte Charaktere. Ja, sie waren für uns alle einzigartig und besonders, aber alles hat ein Ende und man muss auch mit Altem abschließen können. Vielleicht kann man sich ja sonst dennoch auf einen Kompromiss einigen, aber ich wäre eigentlich dafür, dass alte Rollen gar nicht mehr zurückkehren.

Ich bin zwar selbst nicht erfreut drüber, dass mir meine Rolle genommen wurde, nicht weil ich nicht ohne sie leben könnte, sondern weil sie gerade noch dabei war, sich weiterzuentwickeln und nicht im Endstadium war. Es war für mich ein Schlag ins Gesicht, dass ich nur noch einen Monat Zeit hatte, irgendwie alles zu tun, was ich für diesen Charakter geplant hatte. Ich war der Meinung, ich brauche eigentlich mehr Zeit. Ich war enttäuscht und habe es dann sein lassen, was soll's, letztlich will ich sie jetzt nicht mehr wiederhaben. Wozu denn auch?

Ich wäre also dafür, die Rückkehr von alten Charakteren gänzlich zu verbieten, auch keine geisterhaften Erscheinungen, die einem etwas lehren sollen, sollten eine Alternative zur Rückkehr bieten. Neustart entweder ganz oder gar nicht.

@Artemis
In diesem Fall hat aber die Mehrheit entschieden. Solange die Minderheit nicht eindeutig benachteiligt behandelt wird, was ich hier nicht sehe, denn alle sind hier gleich betroffen vom Neustart, sehe ich keinen Anlass zur Sorge. Wenn man jetzt versucht, es jedem Recht zu machen, dann wird es Ewigkeiten dauern, bis sich überhaupt etwas tut. Ohne dich angreifen zu wollen, aber das was du empfindest, müssen die anderen nicht so empfinden. Außerdem ist es Tatsache, dass Keltas seine, wie du es nennst, "Ideologie" durchsetzt, nachdem er dazu auch eine Mehrheit gewonnen hatte, die diese unterstützte und diese umsetzen wollte. Das, was Keltas also tut, ist von der Mehrheit der Community legitimisiert. Auch die gewissen "Einschränkungen", die es mit sich brachte, sind gewünscht gewesen. Wenn du aber Verbesserungsvorschläge zu explizit diesem Thema der alten Rollen hast, kannst du sie ja auch hier reinschreiben und die anderen versuchen zu überzeugen, vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss finden.

@SixOne
Auch hier kann ich nur wiederholen, dass man nicht auf Alle Rücksicht nehmen kann. Das RPG damals und heute sind völlig andere Zeitspannen mit völlig anderen Denkweisen. Auch innerhalb so kurzer Zeit kann sich einiges im Kopf der Leute wandeln und sie verlangen nach etwas anderem. Warum sollte man ihnen nun verwehren, zu bekommen, wofür sie als Mehrheit gestimmt haben? Ich will damit nicht sagen, dass man mit den wenigen, die dagegen sind, nicht reden sollte. Man sollte immer noch den Dialog suchen und schauen, ob man es den anderen vielleicht ein wenig angenehmer machen kann, ohne andere zu benachteiligen - einen Kompromiss finden. Manchmal muss man aber auch verlieren können und darf sich nicht zu sehr frustrieren lassen von dem, was man nicht bekommen hat und worüber man unzufrieden ist. Vielleicht lernt man ja auch mit der neuen Situation umzugehen.

Vor dem Reset, so scheint es mir jedenfalls, war die Aktivität nun auch nicht besser im Vergleich zu heute. Meist war auch nur jeweils eine Fraktion aktiv, die anderen schleppten sich so ein wenig dahin, bis sie auch einfach vergingen. Du musst aber auch schon zugeben, dass man nicht Ewigkeiten am Alten hängen kann bzw. darf und auch mal loslassen sollte, weswegen ich es nicht als schlimm empfinde, wenn ich meinen Lucius nicht mehr spielen darf und du deine "Zeitsix". Es wird Zeit, dass das Alte abgelegt wird und man sich auch mal an etwas Neues wagt. Dennoch denke ich, ist es möglich ein Kompromiss mit der Spielleitung zu finden, bezüglich dessen wie einige, die den Reset in dieser Form nicht unterstützen, vielleicht hin und wieder ihre alten Rollen spielen dürfen.


PS: Ich finde es übrigens ein wenig, ich muss es so sagen, ekelerregend, wenn ich sehe, wie mit der Meinung einiger anderer Leute umgegangen wird. Ich will auch nicht unbedingt noch näher darauf eingehen. Bleibt doch bitte alle einfach sachlich und lasst euch nicht von euren Emotionen leiten. Danke.

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Lady Artemis

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 03:53

Tolgo, erstmal finde ich es sehr gut, dass du im Gegensatz zu anderen auf einer sachlichen Ebene deine Sicht der Dinge darlegen kannst. Ich bin zwar nicht so aktiv, wie ich es mir persönlich wünschen würde, dennoch unterstütze ich nach wie vor den Aufbau von Fraktionen und Mentore gerne jene, die meine Hilfe suchen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal, wo ich beim Thema sachliche Meinung bin, Nuvenor loben, der mich im Spiel bezüglich seines Posts anschrieb, um die Dinge klarzustellen.

Ich finde aber auch, dass zu bestimmten Dingen niemand außer man selbst etwas zu melden hat. Man sollte nicht darüber abstimmen können, anderen etwas zu nehmen, das sie bereits über Jahre besitzen und aufgebaut haben.
Das hat rein gar nichts mit Demokratie zu tun, im Gegenteil. Ich finde sogar, dass es das Recht des Einzelnen verletzt, sie des geistigen Eigentums, ihrer Rolle zu berauben.

Wer keine Lust auf seine eigene Rolle hat und die Lust an ihr verliert, kann diese gerne beenden und eine neue Rolle beginnen.
Das ganze aber auf alle auszuweiten und jeden zwingen die eigenen Rollen aufzugeben, hat nichts mit Gerechtigkeit oder dem Allgemeinwohl zu tun.

Daher verstehe ich Sixone nur zu gut. Ich verstehe auch jene, die wie ich auch es nicht einsehen sich von der Mehrheit zu irgendeiner Aktion zwingen zu lassen. Warum auch? Was ist so falsch daran Spaß an seinen alten Rollen zu haben und sie stetig weiterentwickeln zu wollen? Seit wann werden Rollen mit einem Verfallsdatum geschaffen?


Was mich wirklich sehr stört und wozu ich mich bis jetzt in diesem Thema hier nicht geäußert habe, ist der herablassende, fast arrogante Tonfall einiger Beführworter des Resets.
Jeder darf seine eigene Meinung haben. Jeder darf auch seine eigene Meinung äußern. Nehmt den Leuten nicht ihre Stimme indem ihr sie sofort angiftet, wenn sie etwas sagen, das nicht in euer eigenes Weltbild passt.

Aus meiner Sicht hat sich durch Keltas als Spielleiter im Rollenspiel zum Beispiel nichts gebessert. Ich sehe nach wie vor die selben Probleme: Keiner gönnt dem anderen etwas, die Leute giften sich nach wie vor an, es wird nach wie vor gehated. Neu hinzugekommen ist jetzt ein Verhalten das dem Populismus erschreckend nahe kommt. Ein Verhalten das immer gängiger zu werden scheint.

Die alten Rollenspieler werden verpöhnt, man hebt fast ausschließlich negative Eigenschaften hervor. Niemand scheint auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, das grade die alten Rollenspieler vielleicht an Erfahrung und Expertise besitzen, die sowohl das Rollenspiel als auch das Rollenspielen betreffen.


Das es vor Jahren ein ähnliches Unterfangen gab, welches dem derzeitigem Reset sehr nahe kommt, wissen wahrscheinlich die Wenigsten. Das Nachbarschafts-RPG, ein Projekt in Varrock, bei dem jeder, meine Wenigkeit inklusive, mitgemacht hat.
Wir haben damals alle unsere Rollen aufgegeben, mit gänzlich neuen Rollen und ohne Machpunkte eine ganze Zeit lang gespielt.

Ich muss nicht erwähnen, dass das Projekt nicht den gewünschten Effekt erzielt hat und verworfen wurde.
Das gleiche, aber auch wirklich haargenau die selben Fehler und Anzeichen wie auch damals, sehe ich, als eine Person, die bereits das Szenario durchgemacht hat, auch bei diesem Reset.

Erwartet also bitte nicht von mir, dass ich etwas beführworte, bei dem ich das Gefühl habe ein schlechtes Déjà-vu erneut zu erleben.

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Lady Artemis Ithell, Königin der Elfen   
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(HC:)Lady Artemis Ithell (lebendig/inaktiv)
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Emilia La Rossa (Vampir) †
Lady Morgana Tywyll  (Mensch?) †
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Salvadore Don Tavish

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Rs-Name : Tazim Sedos
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 12:29

Von welchen bestimmten Dingen sprichst du genau?
Denn mir würde spontan kein Thema einfallen, zu dem ich mir nicht das Recht herausnehmen würde, meine Meinung zu äußern, ganz so, wie du es im Folgenden beschreibst.
Du schreibst selbst, dass jeder seine eigene Meinung äußern darf, doch nimmst den Menschen zuvor eben jenes Recht?

Wenn die Mehrheit eine Entscheidung trifft, dann ist das Demokratie.
Wir haben auf unsere Rollen verzichtet und sie in ein Projekt investiert, welches uns als Spielern Hoffnung auf den lange verlorenen Spaß schenkt.
Die Möglichkeit, wieder den Nervenkitzel des Beginns zu spüren und die Freiheit einer weißen Leinwand, die wir selbst mit unseren Farben und Formen vollenden können.
Allein dass du versuchst, die Glaubwürdigkeit der Diskussionsteilnehmer mit solchen Worten wie "herablassend" oder "arrogant" zu mindern und ihnen falsche Vorwürfe machst, zeigt deutliche Spuren von heuchlerischem Verhalten, denn genau diese Eigenschaften sind den Menschen vorbehalten, die sich als Alt-Spieler für etwas Besseres halten.

Meine Frage wurde von dir nicht beantwortet.
Würdest du mich unterstützen, wenn ich plötzlich Tazim auftauchen lassen würde, der schon vor dem Neustart getötet wurde?
Denn deiner Theorie nach wurden meine Rechte verletzt und ich wurde durch den Mord an meiner Rolle meines geistigen Eigentums beraubt.
Oder wäre es dir lieber gewesen, wenn ich mit meiner 50+ MP-Rolle jede einzelne Rolle Ic abgeschlachtet hätte?
Wir können die Geschichte gern umschreiben, wenn es dir dann besser geht.
Oder wir revidieren den Neustart und dann werden eure Rollen eben Ic getötet.
Es ist selten der Fall, dass ein Spieler das Ende des eigenen Charakters bestimmen kann, meistens wird er nämlich einfach umgebracht.
Dass jeder einen Monat Zeit hatte, war da noch sehr gnädig, denn so musste nur gefragt werden, wer gerade Zeit für eine Spielerstory hat.

Wer giftet dich an?
Wo verbietet dir jemand, deine Meinung zu äußern?

Es hat sich nichts gebessert?
Also darf ich das so verstehen, dass du wieder ein Rollenspiel haben möchtest, in dem ein Spielleiter für eine zum scheitern verurteilte Hauptstory die eigene Rolle wiederbelebt, sich selbst 70 MP und die Rasse Lich gibt, wo Koch-Piraten-Schwarzritter-Runenzauberer-Halbriesen durch die Gegend rennen, wo sich 72-MP-starke Magerelfen Tee trinkend mit drei Artefakten in Holzhütten verstecken, fragwürdig woher diese Stärke kam?
Ein Rollenspiel, in dem es zeitreisende Rollen gibt, die alle Jahre mal von sich hören lassen, wo die einzige Antwort des SL auf Konflikte "Lasst doch den Kindergarten" war, wo sich Magier in einem Turm eingesperrt haben und sich selbst Magie beigebracht haben, bis sie 70+ MP hatten?
Es war eine Zeit, in der sich Gildenmagier Laserpistolen und Roboter gebaut haben und trotzdem noch die Dreistigkeit besessen haben, alle anderen Magiearten als Müll darzustellen.
Teilweise wurden Aktionen einfach ignoriert und Ooc wurde immer schön gehetzt.
Es gab Grüppchen wie die TS-Leute, die Miximus-Leute uvm. die ständig aneinander geraten sind und hinter den Rücken der anderen Spieler richtig eklig gelästert haben.

Der Neustart war die einzige logische Lösung auf diesen Unsinn, denn diese festgefahrenen Strukturen haben wirklich niemandem Spaß gemacht und waren Gift für alles, was sich entwickeln sollte.
Es hat sogar zum Ende eines langen Konfliktes zwischen Vunian und mir geführt.

Ich bin seit Dezember 2014 im Rollenspiel tätig und ich kann mittlerweile sagen, dass die Alt-Rollenspieler keineswegs Experten oder Meister ihres Faches sind.
Vor allem dass du in dieser Hinsicht unterscheidest und die Alt-Spieler auf ein Podest zu heben versuchst, ist lächerlich, denn am Ende des Tages sind wir alle nur RPler, unabhängig von der Zeit die wir hier verbracht haben.
Ich könnte dir direkt 3 Spieler nennen, die um Klassen besser spielen, als jeder Alt-Spieler.

Wie würdest du es sonst beschreiben, wenn nicht als Gerechtigkeit, wenn der Wunsch der Mehrheit in Erfüllung geht und alle mit der gleichen Lage beginnen?

Für wen soll die Revidierung des Neustarts sein?
Für die Alt-Spieler, die schon lange weg sind?
Für die Neulinge, die keine Ahnung von den alten Rollen haben und sich prächtig entwickeln?
Für die Gemeinschaft des Rollenspiels, die diesen Neustart wollte?
Oder doch nur für dich und Sixone?

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Zuletzt von Teague McCallion am Mi Jun 13 2018, 14:38 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Yorick

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 12:49

Ich kann verstehen dass es frustriert die eigene Rolle gegen den eigenen Willen zu verlieren. Ich habe einen Haufen Rollen verloren. Bei W!rzba, Tireus Sedos & Marsial Degrás habe ich mich vermutlich genau so gefühlt wie ihr euch mit dem Reset fühlt, doch spätestens mit John Asher hatte ich wirklich Spaß daran eine neue Rolle zu konzeptionieren und zu schauen was daraus wird (obwohl die damalige Spielleitung es mir äußerst schwer gemacht hat und John Asher nie über die 15 Mp hinaus kam) und noch mehr Spaß hat mir die Rolle gemacht, weil ich eigenhändig ein Verfallsdatum drauf geklebt und somit auch miterlebt habe, wie John Asher vom 15-Jährigen Jungspund zum 60 Jahre alten Opa wurde.

Als Schoki mit seiner Hauptrolle Az Dark alles erreicht hatte, was er erreichen konnte sagte er mal zu mir, dass er nichts mehr mit dem Rollenspiel anzufangen weis. Daraufhin habe ich ihn als einen schlechten Rollenspieler bezeichnet. Dabei habe ich es garnicht böse, oder als Beleidigung gemeint, sondern einfach nur wortwörtlich. Denn wer durch sein eigenes Tun & Handeln (und festhalten an einer einzelnen Rolle) zu dem Punkt kommt, dass er nichts mehr mit dem Rollenspiel anzufangen weiß, der ist in meinen Augen ein kreativloser und schlechter Rollenspieler.

Für mich z.B wäre es kein Problem innerhalb von Zwei Wochen eine völlig neue Rolle aus dem Ärmel zu schütteln, die ich mit gewissen Konzeptionen auf die Welt loslasse und innerhalb von kürzester Zeit das Potenzial entwickelt eine große Hauptrolle zu sein. Was letztendlich aus meinen Rollen wird, weis ich dabei meist selbst nichtmal.


Edit: Wäre der Reset nicht gekommen, hätte ich gnadenlos weiter das Konzept des Schattenritters ausgespielt (Der Schattenritter war die mächtigste & größte Rolle die ich je hatte & Ich habe seine Geschichte nie wirklich vollendet) Da der Schattenritter & Co KG gemeinsam die absolut stärkste Macht im Rollenspiel darstellten, hätte die böse Seite vermutlich tatsächlich gewonnen und in einer Ära der Finsternis über das Rollenspiel geherrscht, während die ur-rollen sich vermutlich garnicht mehr aus ihren Verstecken heraus getraut hätten. Schon damals haben sich die meisten Rollen vor dem Schattenritter unter der schützenden Hand der Magiergilde versteckt (Welche auch als festes Angriffsziel eingeplant war. Es gab sogar schon Kriegspläne wie wir die magische Barriere durchdringen könnten)

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Silas Drakan

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 15:57

Hallo,

Ich habe meine Meinung zu den grundlegenden Themen Reset (finde ich gut) und Rückkehr alter Rollen (eher Nein und wenn schon, dann nur schwer beschränkt) ja bereits dargelegt.

Allerdings gab es in dieser Diskussion inzwischen ein paar Aussagen, bei denen ich gerne einhaken würde.

@ Artemis:
Ich sehe keine allgemeine Ablehnung oder negative Behaftung der alten Rollenspieler. Vielmehr ist es wie im echten Leben einfach so, dass man sich von vergangenen Leistungen nichts kaufen kann.
Man muss sich permanent der Situation anpassen und etwas beitragen, wenn man in einer privilegierten Situation sein will (in welcher zum Beispiel dein Rat besonders beherzigt wird). Wenn man sich dem verweigert, dann wird einem eben der Rang von denjenigen abgelaufen, die es besser machen.

Auch ich war nach meiner Abwesenheit vom Sommer 2013 bis zum Sommer 2014 nicht anders. Ich kehrte zurück und dachte jeder würde mir wieder zuhören, weil ich in der Vergangenheit viel erreicht hatte (Fraktionsführer, SL,...).
Es stellte sich aber heraus, dass meine vergangenen Errungenschaften "verjährt" waren und manche Neulinge noch nicht einmal von mir gehört hatten.
Nach einigen Monaten raffte ich mich auf, gründete und führte Fraktionen (Königreich Ost-Misthalin, Freie Armee, Freistaat Asgarnien) und baute starke Rollen aus (allen voran Sir Loran, der im Angesicht der unzähligen Finsterlinge im RPG praktisch zum Champion des Guten wurde). Und inzwischen legt man von vielen Seiten wieder wert auf meine Meinung, bezieht mich in Planungen mit ein und setzt Vertrauen in mich für die Zukunft.

Lange Rede, kurzer Sinn: Von vergangenen Leistungen kann man sich nichts kaufen. Und wer denkt, alleine wegen seinem Status als "Alt-RPGler" eine privilegierte Position zu haben, der bleibt einfach auf der Strecke.

@ Tazim:
Ich mag dieses "guter/besserer Rollenspieler"-Gerede gar nicht, mit dem du so oft argumentierst. Das kommt mir mega-Judgmental und irgendwie arrogant vor.
Wollte ich nur mal gesagt haben. Starke Memes aber Smile.

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Salvadore Don Tavish

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 16:24

Erion Draculea Melenor schrieb:

@ Tazim:
Ich mag dieses "guter/besserer Rollenspieler"-Gerede gar nicht, mit dem du so oft argumentierst. Das kommt mir mega-Judgmental und irgendwie arrogant vor.
Wollte ich nur mal gesagt haben. Starke Memes aber Smile.

Das sollte nicht so rüberkommen, viel mehr war es mir wichtig zu verdeutlichen, dass es genug Spieler gibt, die vergleichsweise spät kamen und dennoch absolut genial sind.
Dazu zähle ich zum Beispiel Leute wie Robivaux, Gaia, Tibus und Wirzba.
Damit möchte ich den Alt-Spielern ihre Fähigkeiten auf gar keinen Fall absprechen, sondern die der Jung-Spieler hervorheben. Smile

Diese Memes entstammen einer Zusammenarbeit des gesamten Meme-Teams des Rollenspiels.
Ich danke im Namen aller Beteiligten. Very Happy

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Yorick

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Mi Jun 13 2018, 19:08

Ein kleiner Blick in die Zukunft zeigt uns eine große Macht welche auf alle Städte & Ländereien hinab blickt. Eine große Macht, welche alles kontrolliert und jede Bewegung erblickt. Eine große Macht, welche alles bisherige in den Schatten stellt #Syndikat


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Keltas
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Do Jun 14 2018, 17:45

Will sich noch irgendjemand zum Thema äussern?

10 Stimmen haben für Ja gestimmt, gebt mir doch einen Einblick in eure Entscheidungen.

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Spoiler:
 


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Marie Vetonsix

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BeitragThema: ad acta   Do Jun 14 2018, 21:48





Guten Abend zusammen,

so ergreife ich ein letztes Mal zu diesem höchst interessanten Thema das Wort.

Keltas:
Spoiler:
 

Ja, das kann ich bestätigen, du warst sogar sehr verständnisvoll dabei. Selbst mit der alten Six Wink Dennoch ändert es nichts an der Tatsache, dass es nur um die Gestaltung des Rollentodes ging.

Keltas:
Spoiler:
 

Ja, das wusste ich und denke, dass ein gut geführtes Archiv durchaus eine Bereicherung sein kann.

Keltas:
Spoiler:
 

Leider wird das bei so vielen unterschiedlichen Charakteren immer mal wieder vorkommen. So lange nicht auch einmal die Vernunft einziehen wird, wird es anhalten bis zum Ende der Zeit. Zudem wird es interessant, wenn sich die Dinge wieder zu den alten verkrusteten Strukturen hin entwickeln.

Keltas:
Spoiler:
 

Das wissen alle, dass es leichter ist zu maulen, statt etwas umzusetzen und voranzutreiben. Ebenso wird es immer wieder Leute geben, die die Macht für sich selbst verwenden werden und das zu ihrem Vorteil nutzen. Der Posten des SL bleibt immer der „heiße Stuhl“ jeder schaut auf ihn, jeder hat eine andere Meinung zu diesem und jeder will etwas von ihm.
Ich ziehe vor jedem Spieler den Hut, der sich diesem Posten und der dazugehörigen Verantwortung verschreibt und sie versucht mit seinen eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auszufüllen.

Keltas:
Spoiler:
 

Kann ich ein Stück weit nachvollziehen, da ich selbst nicht bereit war, die meinige zu beenden. Dennoch entstanden immer viele neue Dinge.  

Keltas:
Spoiler:
 

Wie konnten sie immer einfach so aufploppen ohne, dass ihm jemand diese Frage direkt gestellt hat? Dennoch ist es doch in Ordnung, wenn man aus RL Gründen einen Charakter immer mal wieder weiterspielt. Wie wird eigentlich jetzt damit umgegangen? Werden lang inaktive Rollen sterben?

Keltas:
Spoiler:
 


Ach die Iycene-, Elfen-, Dämon-, Drachen und Mensch- Kreuzungen? Ja das war teilweise schon sehr interessant was so genetisch möglich war. Sie sind und bleiben eben von den jeweiligen Spielern geschaffenen Fantasiecharaktere, somit  wurden diese auch nur von deren Vorstellungskraft und Einfallsreichtum eingeschränkt. Mal schauen, ob die klar geschaffenen Strukturen und Vorgaben zu einer Veränderung führen werden.

Keltas:
Spoiler:
 

Ich kann gar nicht durch die Zeit reisen und habe mir das ausgedacht.  All die Zeitreisen waren nur möglich durch die Kompromissbereitschaft meiner RPG Mitspieler. Ich habe sie auch nicht durch meine übermäßigen MP gezwungen, nein ich habe sie einfach gefragt und dann ihre Fragen beantworten. So konnten mir die jeweiligen Personen einen Einblick in ihre Rollen geben und das war auch mit einer der Hauptgründe wieso ich an Zeitsix so einen Spaß hatte.

Keltas:
Spoiler:
 

Ja, das verstehe ich sehr gut. Ich selbst habe oft Probleme mit den Beiträgen im Forum, darum wende ich eine sehr gute Technik an. Diese heißt: Einmal – darüber – schlafen. (bei schwierigen Themen kann man diese Technik durchaus auf zwei Nächte ausdehnen)
Ich glaube ganz fest daran, dass wenn die Technik Einzug in dem Verhalten des einen oder anderen findet, wir evtl. viel angenehmere Beiträge lesen würden. Jedoch gebe ich zu, dass die Technik so ihre Tücken hat, manchmal kann man nur schwer einschlafen und grübelt viel. Des Weiteren ist man eben nicht so schnell beim schreiben von neuen Beiträgen.
Nichtsdestotrotz war es nie meine Absicht, dich zu beleidigen oder gar zu verletzen.

Überlass es der Zeit
Erscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch's nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlass es der Zeit.

Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
Am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,

Am dritten hast du's überwunden,
Alles ist wichtig nur auf Stunden,

Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Theodor Fontane
(1819 - 1898)

Keltas:
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Leider fand und finde ich es eben schade, dass es aufgrund von negativen Entwicklungen (Rollenmorde, Streit unter RPG Spielern, OOC Problemen usw.) zu solch einer Maßnahme im RPG Spiel kommen musste. Es hätte vielleicht auch durch eine schrittweise Anpassung der Regeln zu einer Veränderung führen können. Dies werden wir aber nicht mehr herausfinden.
Ich weiß zudem, dass der SL immer auch auf die Hilfe von außen angewiesen ist und viele Dinge nur mit Unterstützung umsetzen kann. An dieser Stelle auch einmal ein Danke an diejenigen.  cheers

Keltas:
Spoiler:
 

In der 23. Amtszeit der verschiedensten Spielleitern/- innen eine gute Idee.

Keltas:
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Ich weiß leider nicht genau wie du darauf kommst, dass ich dir solch ein Verhalten unterstellen würde? Ich halte dich für einen guten SL, der eben in einer sehr schwierigen Position ist.

Keltas:
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Du meinst wenn jeder sich wirklich mit seinem Charakter lange und intensiv auseinandersetzt und sich dadurch auch mal zwingt auf die Bedürfnisse der Mit-RPG-Spieler eingehen zu müssen. Das er diesen so anlegt, dass alle anderen 7 Jahre alt werdenden Rollen auch etwas davon profitieren würden? Das wäre sicherlich mal ein sehr interessantes Experiment, was wir jedoch getrost in das Fach mit der Aufschrift "Utopia" packen können.

Keltas:
Spoiler:
 

Ich habe anscheinend einfach den kürzeren Strohhalm gezogen, da es sehr unangenehm sein kann, auf der Seite der Minderheit zu sein. Dennoch darf man nicht vergessen, dass trotz unterschiedlicher Ansichten und Meinungen das große gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verloren wird. Jeder möchte etwas Spaß haben und mit Leuten eine schöne Zeit verbringen.

Keltas:
Spoiler:
 

Naja so harte Formulierungen können manche jedoch auch hemmen und davon abbringen, überhaupt etwas zu äußern. Des Weiteren will man auch nicht in irgendwelchen geschmacklosen Bildern als Ketzer angeklagt werden. Ich kann gut nachvollziehen, wieso man sich  da nicht traut etwas zu schreiben.

Keltas:
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Nichtsdestotrotz war dies nicht der Grundgedanke des Beitrages, sondern ein Versuch einer Darstellung aus betroffener Sicht. Das dies so negativ herüber kommen kann ist selbst für mich eine neue Erfahrung und ich werde versuchen dies zu verändern.

Keltas:
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Da ich verschiedene Beiträge schon in diesem und auch im alten Forum verfasst habe, sollte eigentlich klar sein, dass ich nicht der Typ für hysterische Negativdarstellung bin. Des Weiteren habe ich für mich beschlossen, dieses Thema erst mal ad acta zu legen. Ich werde versuchen weiterhin positiv in die Zukunft zu blicken und in einiger Zeit und Abstand werden wir alle hoffentlich darüber schmunzeln können.

Das höchste Ziel sollte der Spaß am RPG sein und das ist der gemeinsame Nenner.

Hochachtungsvoll

Lady Six_one



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Keltas
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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Fr Jun 15 2018, 00:29

Das ist schön.

Ich möchte hier nur klären, dass ich enttäuscht war, mir zu unterstellen, ich hätte willkürlich und eigensinnig gehandelt. Das war und ist nicht das Ziel des Neustarts oder meiner Amtszeit.

Wenn ich aber nachdenke, dann weiss ich nun, wo das Problem zwischen uns ist: Die Ansicht, was ein Rollenspiel sein soll.

Du (und gegebenfalls auch Artemis) bist wohl der Meinung, jeder soll spielen können, was er will, ohne Einschränkungen der Fantasie.

Ich bin da anderer Meinung. In meinen Augen ist das kein Rollenspiel, sondern Kinderkram und Wunschdenken. Auch in einem Rollenspiel, wie in jedem anderen Spiel, benötigt es eine Struktur in der man sich bewegen kann sowie Regeln, denen man folgen muss. Du solltest wissen, was MÖGLICH ist, in der Welt, in der du spielst. Du musst ihre natürlichen Regeln kennen, die Regeln zu ihren Kreaturen (aka Rassen), du benötigst ein Zeitgefühl (Einige Menschenchars, die 3 Jahre alt wurden, waren etwa 40, während 3 Jahre alte Magierchars 1000+ waren, obwohl sie zur selben Zeit erschaffen wurden), ein Gefühl für die Magie (sonst macht jeder was eigenes, was zur Verwirrung führt, darüber könnte ich den ganzen Tag reden) und vieles mehr.

Das Rollenspiel war extrem vercasualisiert, wo jeder sich sogar eine eigene Rasse ausdenken konnte (zuletzt auch noch). Wir hatten Gummimenschen, Saiyajins, Albäen, SCHWARZE RITTER (ja, ne Rasse die ich selbst in meiner RP-Glanzzeit vor Jahren eingeführt habe). Vampire waren untot, manchmal nicht, tranken Menschenblut, manchmal nicht.

Meiner Meinung nach ist das kein Rollenspiel. Es ist einfach ne Basis wo viele Spieler mit verschiedenen Ideen von Dingen einfach tun, was sie wollen, ohne eine Einheit zu besitzen.

Für den Neustart mussten die alten Rollten beendet werden, ohne Ausnahme. Hätte ich dem Rollenspiel alle Strukturen gegeben, die es heute hat, ohne die Rollen zu beenden, hätte dies unfaire Folgen für viele Rollenspieler gehabt.

Manche Charakter hätte ich töten müssen (weil z.b ihre Rasse in Runescape nicht existiert, also ist das Existenzrecht des Charakters nicht vorhanden, so hart wie das auch klingen mag), vielen anderen Charaktern hätte ich ihr Wissen entziehen müssen, viele Charakter hätten ebenfalls gelöscht werden müssen, da sie in ihrer Biographie im 6. Zeitalter geboren wurden (Wir spielen im 5. by the way), UND VIELE GRÜNDE MEHR.

Durch den Eingriff, Ordnung zu bringen, hätten viele Charakter wichtige Eigenschaften (oder ihr Existenzrecht) verloren, die sie besonders gemacht haben. Eine Rasse, die nicht existiert, spezielle Magiefähigkeiten, die total 0 Sinn machen, Charakter-Eigenschafts-Änderung, da er einen lieben Vampir spielen wollte, ich ihn aber nun zwinge (z.B) böse zu werden.

DAS wär nicht gut gewesen und hätte nur einige getroffen, nicht einmal alle. Letztendlich hat jeder Spieler Zeit (erneut, von der Community so gewollt) bekommen, seinen Charakter noch so auszuspielen, wie er hätte sein sollen.

Alle Rollen MUSSTEN beendet werden. Das war der Preis, dem Rollenspiel eine Struktur, eine einheitliche Basis zu geben, um jeden Spieler gleichzusetzen, keinen zu benachteiligen und allen die gleichen Möglichkeiten zu bieten, eine neue Welt, die erforscht werden kann.

Gerade WEIL es vorhin keine feste Struktur gab und jeder (z.B) mit Runit rumlaufen konnte (Nochmals: Einige haben es ausgespielt, dass Runit wertvoll war, andere nicht = auch hier: kein Mittelmass, keine Einheit, nur gedankenloses Rollenspiel), ist es jetzt viel interessanter, da nicht jeder wahllos alles aus dem Ärmel ziehen kann. Früher konnte man auch für Events schnell man ne Untotenhorde, einen Vampirüberfall oder eine Dämonenarmee heraufbeschwören, welche dann von REKRUTEN abgewehrt und ausgelöscht wurden.

Dieses bodenständige, einheitliche und vor allem logisch nachvollziehbare Rollenspiel war das Ziel des Neustarts und es hat wunderbar geklappt.

Wer einen Übermagier spielen will, soll sich mal die Arschbäckchen zusammenkneifen und sich diese Macht auch verdienen, der wird sie nicht per Geschichte-Erstellung kriegen. Very Happy

Ich hoffe, meine liebe Six One, dass du nun auch meine Sicht der Dinge verstehst. Du musst sie nicht mögen, aber es wäre schön, wenn du meine Gedanken nachvollziehen könntest. Ich wollte niemals willkürlich handeln oder Leute einschränken. Ich wollte ein gutes Rollenspiel, welches auf Runescape basiert, immerhin ist das unsere Plattform.

Ebenfalls Hochachtungsvoll,

Euer Allgebieter Keltas

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BeitragThema: Re: Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?   Fr Jun 15 2018, 00:36

Hier, meine Meinung zu deinem letzten Statement:

Marie Vetonsix schrieb:

Ich möchte nämlich auch nicht, dass diese alten RPG Massenmörderrollen zurückkommen, jedoch würde ich es begrüßen die Möglichkeit zu haben, ab und zu meine Zeitsix zu spielen.

Du willst also anderen die Möglichkeit verwehren, wieder ihre Rollen zu spielen, nur weil du nicht mit der Mentalität oder den Entscheidungen ihrer Charakter einverstanden bist, willst aber zeitgleich deine eigene Rolle zurück?

Idiotischerweise hatte selbst ich nicht soviel Fantasie, dass sie einfach so in einer ominösen „großen Katastrophe“ gelöscht wird. Keine Toleranz, keine Fairness und kein Strohhalm der entgegengestreckt wurde. Einfach weg… Dazu noch ein kleinkariertes Bild, die Unterstellung Rollenegoismus zu besitzen und ein sexy türkis als Neuling machten die Schande komplett.

Ich habe anscheinend einfach den kürzeren Strohhalm gezogen, da es sehr unangenehm sein kann, auf der Seite der Minderheit zu sein.

Du antwortest dir hier sehr schön selbst, denn dir wurde ein Strohhalm gerreicht.
Nur hast du dabei eben den Kürzeren gezogen, so einfach ist das.
Es gibt genug Möglichkeiten, den Spielleiter anzuschreiben oder eine Umfrage, bzw. ein Diskussionsthema zu eröffnen, so dass wir uns gemeinsam etwas Schönes für die Katastrophe ausdenken.
Wenn du selbst das Recht haben willst, deine Rolle zu spielen, doch anderen Spielern das nicht gönnst, wie willst du das denn sonst beschreiben, wenn nicht als Rollenegoismus?


Ich weiß leider nicht genau wie du darauf kommst, dass ich dir solch ein Verhalten unterstellen würde? Ich halte dich für einen guten SL, der eben in einer sehr schwierigen Position ist.

Ich weiß auch nicht, woher plötzlich dieser Gedanke kommen könnte...  study
Marie Vetonsix schrieb:

Also wurde etwas in den RPG Kampfkäfig namens Forum geworfen! Eine SL Wahl gekoppelt mit dem Neustart, jedoch ohne Toleranz und Rücksicht geschweige denn mit genauen Erläuterungen zur Durchführung!
Der Rest ist Geschichte… Es wurden allen das Wahlrecht entzogen, kritische Gedanken wurden gesperrt und mit der Moralkeule auf die letzten Stimmen geschlagen!

Das wissen alle, dass es leichter ist zu maulen, statt etwas umzusetzen und voranzutreiben.

Tut er doch, offensichtlich?
Nur finden ein paar Spieler eben keinen Gefallen an der Art und Weise, wie er den Wunsch der Mehrheit umsetzt.


Leider fand und finde ich es eben schade, dass es aufgrund von negativen Entwicklungen (Rollenmorde, Streit unter RPG Spielern, OOC Problemen usw.) zu solch einer Maßnahme im RPG Spiel kommen musste.

Warte, du setzt Streit unter RPG-Spieler mit Rollenmorden gleich?
Dir sollte nach Jahren des Rollenspielens doch mittlerweile klar sein, dass Rollentode zum Spiel gehören und in keinster Weise etwas Schlechtes sind.


Du meinst wenn jeder sich wirklich mit seinem Charakter lange und intensiv auseinandersetzt und sich dadurch auch mal zwingt auf die Bedürfnisse der Mit-RPG-Spieler eingehen zu müssen.

Das tun die meisten Rollenspieler auch ohne dass sie ihre Rollen unendlich lang leben lassen wollen.
Ein hervorragendes Beispiel wären Spieler wie Vunian oder Wirzba, die tatsächlich den Alterungsprozess ausspielen und dennoch facettenreiche und unglaublich tiefe Charaktere hervorbringen können.
Sie geben sich selbst diese Art von Verfallsdatum und haben dennoch unglaublich schöne Rollen erschaffen, selbst vernichtet ebenfalls.


Naja so harte Formulierungen können manche jedoch auch hemmen und davon abbringen, überhaupt etwas zu äußern. Des Weiteren will man auch nicht in irgendwelchen geschmacklosen Bildern als Ketzer angeklagt werden. Ich kann gut nachvollziehen, wieso man sich  da nicht traut etwas zu schreiben.

Kẹt·zer, Kẹt·ze·rin
Substantiv [der]
1.
jmd., der von der offiziellen Kirchenmeinung abweicht.
2.
jmd., der in einer bestimmten Angelegenheit eine andere als die allgemein gültige Meinung vertritt.

Die allgemein gültige Meinung der Rollenspiel-Community widerspricht mit einer Mehrheit von 2/3 der Meinung der Personen, die für die Wieder-Einberufung von alten Rollen gestimmt haben.
Demnach sind sie, laut Definition, Ketzer.
Das ist in keinster Weise beleidigend gemeint und schon gar nicht soll sich jemand dadurch in seiner Möglichkeit der Meinungsäußerung eingeschränkt fühlen, es beschreibt nur recht treffend die momentane Situation und soll zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln und Lachen bringen.
Du benutzt Metaphern wie ''mit der Moralkeule auf die letzten Stimmen geschlagen'' und kritisierst die harten Formulierungen anderer Diskussionsteilnehmer?
Diese geschmacklosen Bilder bezeichnet unsereins als Memes, das ist eine Kunstform und eine Art der Unterhaltung und Belustigung.

Ich bin absolut dafür, dass hier jeder seine Meinung äußert und das so knallhart, wie er möchte.
So nehme ich mir auch das Recht heraus, mein Statement zu euren Aussagen abzugeben.
Aber wer sich nicht traut, für seine eigene Meinung einzustehen, der hat offensichtlich nicht realisiert, dass das hier ein Diskussionsthema ist und keine Rücksicht auf Gefühle genommen wird.
Wenn ich anderer Meinung als ihr bin, dann werde ich das auch schreiben, ganz einfach.



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Diskussionsthema: Sollten alte Rollen zurückkehren?
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