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 Der Mann mit den drei Namen: Eine Rittergeschichte

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Silas Drakan

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Rs-Name : Silas Drakan
Anzahl der Beiträge : 5292
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Alter : 23

BeitragThema: Der Mann mit den drei Namen: Eine Rittergeschichte   Di Okt 31 2017, 14:56

Abschnitt 1: Loran Dahl



Sir Loran Dahl als junger Hochmeister des Zilyanerordens

Frühe Kindheit (0-5 Jahre):
Loran wurde in Varrock als Kind des Adeligen Alistair Dahl und dessen Ehefrau Lauren geboren. Dort verbrachte er im kleinen Anwesen seiner Eltern, welches sich im Nordosten der Stadt befand, eine glückliche und sorglose Kindheit.
Er selbst spielte gerne mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft auf den Straßen Varrocks, während seine Eltern im Königlichen Palast verwalterischen Tätigkeiten nachgingen. Seine Kindheit wurde jedoch von einer großen Bedrohung überschattet.
Irgendwo dort draußen, so sagte man sich, ging der gefürchtete Dämon Ludwig von Baden um. Er und seine Legion lagerten im nahen Asgarnien, scheinbar nur auf eine Gelegenheit wartend um Misthalin einmal mehr in Schutt und Asche zu legen. Loran erinnerte sich noch gut, wie die Stadtgarde und die Ritter des Weißdornordens, die er für ihre Berühmtheit und Stärke besonders bewunderte, sorgenvoll durch die Straßen der Stadt patrouillierten.
Eines Tages jedoch kam die Nachricht nach Varrock: Ludwig von Baden war von den Rittern des Ordens im fernen Burthorpe besiegt worden, seine Legion zerschlagen. Man konnte förmlich spüren, wie einem ganzen Land ein Stein vom Herzen fiel.
Doch für Loran sollte dies eine weitere große Veränderung bringen. Sein Vater, Lord Alistair, beschloss kurzerhand, selbst gen Westen zu ziehen. Er wollte den von politischen Machtkämpfen und Intrigen verseuchten Hof von Varrock hinter sich lassen, um im nun herrenlosen Burthorpe ein neues Leben zu beginnen.

Kindheit in Burthorpe (5-7 Jahre):
Nach einer langen und beschwerlichen Reise kam die Familie Dahl also in Burthorpe an. Dort wurde Lord Alistair, der selbstlos sein Vermögen einsetzte um die Bewohner beim Wiederaufbau ihrer verwüsteten Stadt zu unterstützen, warm empfangen und bald zum neuen Herrscher und Protektor ernannt.
Bald erblühte Burthorpe einmal mehr. Durch klugen Handel mit den umliegenden Städten wie Taverley, Catherby und Falador gelang es Lord Alistair sogar, bald mehr Gold anzusammeln als er anfangs investiert hatte.
Auch Loran tat das Leben in seiner neuen Heimat gut. Die provinzielle und unkomplizierte Art der örtlichen Kinder war ihm angenehmer als das steife und förmliche Verhalten, das die Sprösse der adeligen und reichen Familien in Varrock an den Tag legen mussten.
Doch die erste Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten: Bei einer Wanderung durch die Berge im Norden wurde seine Mutter, Lady Lauren, von den aus dieser Gegend vertrieben geglaubten Trolle angegriffen und getötet.
Sein Vater, der diese Attacke mit einem rigorosen Gegenschlag beantwortete der Burthorpe auf Jahre hin von den Trollen befreien sollte, konnte diesen Verlust lange nicht verkraften und wandelte sich zu einem ständig betrübten und niedergeschlagenen Mann.
Um seinem Sohn Loran jedoch trotz seiner Trauer ein erfüllendes Umfeld bieten zu können beschloss er, diesen fort zu schicken. Vor vielen Jahren hatte er sich im Palast von Varrock mit einem Ritter aus Ardougne angefreundet, der damals als kandarinischer Botschafter in Misthalin fungierte. Bei diesem sollte Loran selbst zum Ritter ausgebildet werden.

Zeit als Page in Ardougne (7-14 Jahre):
In Ardougne wurde Loran zum Pagen von Sir Elion, dem Sohn des Freundes seines Vaters. Sir Elion war selbst eben erst zum Ritter geschlagen worden, galt jedoch in ganz Kandarin als außergewöhnliches Talent.
Von diesem lernte Loran zahlreiche verschiedene Fähigkeiten. Neben dem Unterricht im bewaffneten Nah- und Fernkampf standen auch das Leben auf der Reise, die Pflichten eines Ritters sowie das korrekte Verhalten bei Hofe auf dem Programm.
Allgemein führte Loran in der reichen und großen Stadt Ardougne ein sehr zufriedenes Leben. Außerdem durfte er von nächster Nähe miterleben, wie Sir Elion sich nach und nach zu einem der berühmtesten und erfolgreichsten Ritter im ganzen Land entwickelte. Sein golden-weißes Banner, das von einem Greifen geschmückt wurde, rief bald bei jedem Turnier großen Jubel und Applaus hervor, sobald es nur gehisst wurde.
Auch mit seinem Vater, der sich langsam immer besser von dem Tod seiner Frau erholte, stand Loran in engem Briefkontakt. Trotzdem wurde Kandarin mehr und mehr zu seiner Heimat.

Zeit als Knappe in Ardougne (14-21 Jahre):
Mit vierzehn Jahren schließlich wurde Loran von Sir Elion zum Knappen befördert. Als solcher konnte er sich unter anderem aufgrund seiner körperlichen Größe und seiner Kraft, die es ihm erlaubte selbst große Beidhänder im Nahkampf zu schwingen, schnell als einer der fähigsten Knappen am Hof von Ardougne etablieren.
Auch lernte er den Umgang mit weiteren verschiedenen Nahkampfwaffen sowie die Klassifikation der verschiedensten Monster und dunklen Wesen in ganz Gielinor.
Nach drei Jahren begleitete er Sir Elion schließlich in seine erste Schlacht. Eine große Truppe von Räubern hatte sich im Wald zwischen Ardougne und Yanille versteckt und terrorisierte von dort aus das Umland. Nun war es die Aufgabe des jungen Ritters und seines Knappen, an der Spitze einiger königlicher Infanteristen gen Süden zu ziehen, um die Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen.
Die darauf folgende Schlacht im Wald wurde zu einem großen Erfolg. Die Räuber wurden vernichtend geschlagen und Loran gelang es dabei, selbst zwei von ihnen im Kampf zu töten. Gefeiert und umjubelt kehrte die kleine Armee bald nach Ardougne zurück.
Doch einen gab es, der nicht jubelte. Sir Zandro, der stärkste Ritter Kandarins, fühlte sich durch den rasanten Aufstieg von Sir Elion in seiner Position bedroht.
Die Gelegenheit zur Klarstellung der Verhältnisse ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Der König von Kandarin ließ nämlich vier Jahre später ein gewaltiges Turnier veranstalten, um die Geburt seines ersten Sohnes und Erben zu feiern. Alle Ritter des Reiches von Rang und Namen sollten daran teilnehmen.
Und so kam es, wie es kommen musste. Bald stand der Tag des Finalkampfes an und die beiden Duellanten waren Sir Elion und Sir Zandro. Zweiterer jedoch, der immer noch um seinen Ruf fürchtete, griff zu einem verzweifelten Mittel. In der Nacht vor dem Finale bestach er einen Diener, um Gift in den Wein seines Kontrahenten zu mischen.
Sir Elion starb noch in der Nacht unter großen Qualen und wurde erst in den Morgenstunden von Loran gefunden. Dieser traf daraufhin eine höchst schwierige Entscheidung. Er selbst zog sich die Rüstung seines Ritters an und nahm einen Beidhänder mit sich. Da er die Ermordung seines Ritters durch Sir Zandro (den er richtigerweise als Täter vermutete) nicht beweisen konnte, wollte er es ihn seine Rache im Kampf spüren lassen.
Sir Zandro wurde angst und bange, als er am folgenden Tage gelassen am Kampfplatz erschien, um die Siegestrophäe entgegenzunehmen. Denn plötzlich wehten ihm die golden-weißen Banner mit dem Greifen darauf entgegen, und ein Mann den er für Sir Elion hielt trat ihm mit heruntergeklapptem Visier entgegen.
Der junge Loran hätte unter normalen Umständen einen Kampf gegen den erfahrenen Sir Zandro niemals gewinnen können, doch zwei Umstände kamen ihm zu Gute. Erstens war sein Konkurrent überrascht und verunsichert, dass er überhaupt kämpfen musste und zweitens hatte dieser nicht erwartet, dass Sir Elion anstatt seines üblichen Langschwerts mit Schild einen gewaltigen Beidhänder schwingen würde.
So gelang es Loran nach einem langen und harten Kampf, Sir Zandro schließlich zu besiegen. Hierbei trieb er seinem Kontrahenten seinen Beidhänder so tief in die Schulter, dass dieser einige Tage später seiner Verletzung erlag – ein tragischer Turnierunfall wie er leider so oft geschah, wie die meisten Menschen dachten.
Als Loran jedoch seinen Helm abnahm und den Zusehern sein Gesicht zeigte, waren diese schockiert. Für seinen Betrug wurde er sofort aus Ardougne ausgewiesen und musste nach Burthorpe zurückkehren. Beim Abschied jedoch erteilte ihm Sir Virion, der Vater von Sir Elion, aus Dankbarkeit für dessen Rache den Ritterschlag.

Zeit als Ritter in Burthorpe (21-23 Jahre):
Zurück in Burthorpe trat der nun Sir Loran genannte als Ritter in die Dienste seines Vaters. In Gedenken an seinen Lehrmeister nahm er dessen weiß-goldenes Greifenwappen als sein eigenes an.
In Burthorpe führte er ein relativ beschauliches Leben, das nur von einem kleineren Gefecht gegen die erneut vorstoßenden Trolle etwas getrübt wurde. Gemeinsam mit Sir Wallace, dem Waffenmeister seines Vaters, verfeinerte er seine Fechtkünste in dieser Zeit weiterhin und stieg vom langsamen Beidhänder auf Langschwert und Schild um.
Schließlich jedoch geschah erneut ein großes Unglück. Lord Alistair, Lorans Vater, erkrankte an der tödlichen Trollgrippe. Obwohl viele verschiedene Heiler, selbst die Druiden von Taverley, herangezogen wurde, konnte man kein Mittel für ihn finden. So lag der Lord von Burthorpe schon bald im Sterben.
Eines Abends schließlich war es soweit. Sir Loran, Sir Wallace und Edgar, der Torwächter der Burg, versammelten sich um den dahinsiechenden Lord Alistair. Dieser gab seinem Sohn seinen Segen und vererbte ihm dabei Schattenstahl, seinen wertvollsten Besitz. Dabei handelte es sich um ein mächtiges Langschwert aus Urrunit, das sich schon seit Jahrhunderten im Besitz des Hauses Dahl befand.
Kaum war Lord Alistair verstorben, tauchte jedoch ein weiteres Mitglied der Familie auf. Sir Lawrence, Lorans hinterlistiger Onkel, war gekommen um die Stadt an sich zu nehmen. Im Schlepptau hatte er eine ganze Truppe von Söldnern.
Der folgende Kampf war schnell entschieden, da die Angreifer weit in der Überzahl waren. Sir Wallace und Edgar gelang es jedoch die Feinde lange genug zurück zu halten, um Sir Loran die Flucht zu ermöglichen, zu der sie ihn zuvor jedoch überreden mussten.
Sein Ahnenschwert und Burthorpe hinter sich lassen, floh er nun also nach Süden, um dort eine neue Heimat zu finden.

Anfänge des Zilyanerordens (23-30 Jahre):
Lorans nächste Station war Falador, die damals noch von den Klingen kontrollierte Weiße Stadt. Dort wurde er von dem hiesigen Verwalter, Lord Thondaar, freundlich aufgenommen. Der junge Ritter entschloss sich jedoch, Asgarnien ganz hinter sich zu lassen und im Süden von Misthalin neue Kräfte um sich zu sammeln, um seinem Onkel eines Tages gegenüber zu treten.
So zog Loran weiter nach Lumbridge, wo die Herrin des Schlosses, Julia Heave, ihm ein Zimmer zur Verfügung stellte. Dort fasste er bald den Entschluss, seinen eigenen Ritterorden zu gründen. Dieser sollte erst in Misthalin ausgebildet werden und dann nach Asgarnien ziehen um das Land so zu beschützen, wie der Weißdorn es mit seiner Heimat tat.
So nahm Loran die Knappen Beridur, Siegmund, Finron und Fe unter seine Fittiche und gründete damit den Zilyanerorden. Er lehrte die vier alles, was er über das Dasein als Ritter wusste. Auch der Weißdornorden und die Magiergilde – in Person von Hochmagier Elavan – unterstützen die Ausbildung von Zeit zu Zeit und vermittelten dabei wertvolles Wissen.
Als Loran seine Knappen nach einigen Jahren für bereit hielt, begann er zur Rückeroberung von Burthorpe zu rüsten. Auch ein Ritter des Weißdornordens und eine Handvoll Klingen sagten ihm seine Unterstützung zu.
Gemeinsam zog die Allianz nach Norden, um sich Lorans Onkel Lawrence und dessen Söldnern zu stellen. Vor und in der Burg von Burthorpe kam es schließlich zu einer heftigen Schlacht, an deren Ende die Angreifer jedoch siegreich blieben. Loran selbst war es, der seinen Onkel im entscheidenden Zweikampf bezwang und tötete. Dabei konnte er auch das Ahnenschwert Schattenstahl zurückerobern.
Loran beschloss jedoch, Burthorpe einer Regierung aus Bürgern zu überlassen und selbst mit seinem Orden nach Lumbridge zurückzukehren. Dort schlug er seine Knappen, da sie sich in der Schlacht um Burthorpe bewährt hatten, zu Rittern.
Dies weckte jedoch den Unwillen des Weißdornordens: Sie hielten die Zilyaner für unzureichend ausgebildet und übten nun starken politischen Druck auf diese aus.
Daraufhin entschied Loran sich dazu, Misthalin zu verlassen und den Orden wie schon lange geplant nach Asgarnien umzusiedeln. Königin Lienea, die Herrscherin von Albion, regierte inzwischen in Falador und hatte ihm Bereitschaft signalisiert, den Zilyanerorden in ihre Dienste zu nehmen.
Nur Siegmund, der Lumbridge als vom Orkus und seinen Schergen bedroht sah, wollte in Lumbridge verweilen. Diese Befehlsverweigerung führte zum Bruch zwischen ihm und Loran.

General von Albion (30-38):
In Falador angekommen, traten Loran, Beridur, Finron und Fe in die Dienste von Königin Lienea von Albion.
Loran leitete hierbei nicht nur den Zilyanerorden, sondern als General auch das Heer des Reiches. In dieser Funktion gelang es ihm durch Unterstützung der Hauptmänner Flexel und Ragnar, eine schlagkräftige Armee aufzubauen.
Diese wurde auch benötigt, denn Falador wurde immer wieder angegriffen. Loran führte seine Truppen gegen Horden von Orks, Untoten und Raubrittern in die Schlacht. Immer wieder gingen die Mannen von Albion siegreich aus diesen Aufeinandertreffen hervor und bald schon war das Reich die letzte große Bastion gegen die Macht des Orkus.
In dieser Zeit nahm Loran einen neuen Knappen namens Coru an. Außerdem entwickelte er eigene Gebetstechniken, die ihn näher an die Macht des Saradomins brachten und ihm dessen göttliche Hilfe sicherten.
Eines Tages erreichte eine Nachricht des abtrünnigen Sir Siegmund Falador. Er forderte Loran zu einem Duell um Leben und Tod heraus, um ihren alten Streit endgültig zu beenden. Der General nahm diese Herausforderung an. Dabei erhielt er Unterstützung von der Fee Leandra aus Albion. Sie versteckte sich in Lorans Rüstung und half ihm mit ihren Schutzzaubern.
Nördlich von Lumbridge kam es schließlich zum Duell. Loran war dem ausgezeichneten Duellanten Siegmund zwar knapp unterlegen, hatte jedoch durch den Trick mit Leandra einen entscheidenden Vorteil. So war bald klar, dass er den Sieg davontragen würde.
Plötzlich jedoch wurde das Duell unterbrochen: Die untoten Horden des Orkus stürmten heran, um die beiden Kämpfenden zu vernichten. Die Ritter stellten sich den Bösewichten, nun Seite an Seite, entgegen, waren zahlenmäßig jedoch weit unterlegen.
Schließlich stellte Siegmund sich den Untoten so entgegen, dass Leandra den verletzten Loran und sich selbst mit einem Teleportzauber retten konnte. Der Zurückgebliebene wurde unterdessen von den finsteren Kreaturen versteinert. So konnte Siegmund mit seiner letzten Tat seine Ehre wiederherstellen.
Zurück in Albion tat sich bald ein neues Problem auf. Königin Lienea schien aufgrund von Problemen die Loran unbekannt waren geistig immer mehr zu verarmen. Bald schon zog sie wirres Zeug brabbelnd durch das Schloss und kam ihren Regierungsaufgaben nicht mehr nach.
Schließlich entschied die Königin sich dazu, zur Besserung ihres Zustandes in ihr Heimatdorf Rimmington zurückzukehren. Für die Zeit ihrer Abwesenheit wurde Loran zum Regenten von Albion ernannt.

Regent von Albion (38-50):
Loran, der niemals Regent hatte werden wollen, merkte schnell, dass er nicht zum Politiker gemacht war. Er war ein General und Ritter, aber kein anständiger Verwalter. So gingen Macht und Reichtum von Albion langsam zurück.
Loran verbrachte den größten Teil seiner Zeit damit, die Ausbildung seines Knappen Coru voran zu treiben und weiter nach saradoministischen Gebeten zu forschen.
Ansonsten geschah nicht viel in Albion: Die Zeiten waren friedlich und das Reich führte ein entspanntes und gemütliches Dasein.
Dies änderte sich erst nach rund zehn Jahren, als der Orkus seine Bemühungen wieder verstärkte. Unterstützt von einer ominösen Sekte in Al-Kharid und dem Dunklen Ritter – dem zum Bösen verlockten untoten Siegmund – griff der Nekromant Misthalin und Asgarnien einmal mehr an.
Nun war Loran endlich wieder ganz in seinem Element. Auch wenn er den Fall von Varrock nicht verhindern konnte und in der entsprechenden Schlacht fliehen musste, waren einige seiner strategischen Finten von Erfolg gekrönt. So wurde der Vormarsch des Orkus und seiner Truppen nach Asgarnien schlussendlich aufgehalten.
In diesem Krieg verlor Lorans Knappe Coru, der kurz vor dem Ritterschlag gestanden war, jedoch sein Leben. Dies setzte dem Regenten und General von Albion hart zu.

Reisen durch Gielinor (50-62):
Als die Bedrohung durch den Orkus endgültig gebannt schien beschloss Loran, sein Amt als Regent niederzulegen. Die Vermutung, dass Königin Lienea wohl nicht mehr zurückkehren würde und der vermeintliche Tod seines Knappen bewegten ihn dazu, Falador den Rücken zu kehren.
In den nächsten Jahren zog der alternde Ritter durch ganz Gielinor. Dabei war er bemüht, durch klugen Rat und mutige Taten für Frieden und Gerechtigkeit zu sorgen, wo es nur möglich war.
Eines Tages traf Loran jedoch auf einen Feind, den er nicht bezwingen konnte: Ein mächtiger Vampirclan – die Familie Sylvian, die einst Vlad Drako bei der Vorbereitung dessen Rituals der Schwarzen Sonne unterstützt hatte, dessen Haus dann jedoch hinterging und deshalb aus Morytania fliehen musste – terrorisierte eine kleine Stadt weit im Westen. Es gelang dem Zilyaner zwar, einige der finsteren Wesen zu töten. Schlussendlich musste er jedoch einsehen, dass er aus diesem Krieg nicht als Sieger hervorgehen würde.
So griff Loran zu einer weiteren seiner Finten. Er änderte seinen Namen und sein Aussehen und trat von nun an als Godric auf. Er setzte es sich zum Ziel, eine Armee aus Söldnern zu gründen – denn wer würde dies von einem edlen Ritter wie ihm schon vermuten? – und sich mit dieser eines Tages erneut den Vampiren zu stellen.

Abschnitt 2: Godric



Godric als General der Freien Armee

General der Freien Armee (62-64):
Um sich der Verfolgung durch Haus Sylvian vorerst zu entziehen, gründete Godric sein Heer in Varrock. Er nannte die Truppe die Freie Armee.
Schon bald sammelte sich eine ansehnliche und bunt durchmischte Truppe unter seinem Banner – darunter der einstige Legionär Nerod Meras, der Messerwerfer Johann Jäger, die Piratin Marla, der Albion-Veteran Edward, der Bogeschnütze Aether, der Ostländer Sunil Senil, der Speerkämpfer Morokai Silberschmied, die vielseitige Siasa Herzbaum, die mächtige Magierin Morgana Dark, die fleißige Rekrutin Reya, sein einstiger Knappe Fe und der schlaue Verec.
Bei einer Expedition in den Norden der Wildnis und durch exzessives Üben wurde aus der Söldnertruppe bald ein schlagkräftiger Haufen. Dies war auch nötig, denn die Vampire hatten inzwischen Godrics Spur aufgenommen. Zwei ihrer Späher konnten nach einem harten Kampf im Lager der Freien Armee zurückgeschlagen werden.
Für Godric war klar, dass nun fressen oder gefressen werden angesagt war. Er führte seine Armee ins Versteck zu einem Bauernhof nördlich von Port Sarim. Von dort aus gelang es den Söldnern durch gefährliche Nachforschungen bald, die neue Heimat der Vampire ausfindig zu machen.
Diese hatten in Burthorpe eine räumlich beschränkte Paralleldimension errichtet, von der aus sie ihre Streifzüge organisierten. Mit einem magischen Ritual gelang es den Söldnern, das Tor dorthin auch für Menschen passierbar zu machen. So kam es zum entscheidenden Kampf zwischen der Freien Armee und Haus Sylvian sowie ihrem mächtigen Oberhaupt Valeria.
Als den Söldnern klar wurde, dass sie nicht in der Lage sein würden ihre übermenschlichen Feinde zu bezwingen, wandten sie eine neue Strategie an. Godric selbst opferte sich, um das Dimensionstor von innen zu schließen nachdem seine Kameraden sich nach Gielinor zurückgezogen hatten. So wurden die Vampire in ihrer eigenen Parallelwelt gefangen – und der General der Freien Armee mit ihnen.

Unter Vampiren (64-68):
Wider Erwarten wurde Godric von den Vampiren jedoch nicht getötet. Vielmehr nahmen sie ihn gefangen und versuchten, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Valeria, die Herrin der Vampirfamilie selbst, war es deren Biss den Ritter zu einem der ihren machte.
Lange und verbissen wehrte Godric sich gegen den Einfluss seiner Peiniger. Einen ersten Lichtblick sah er, als die Vampire es nach mehr als einem Jahr endlich schafften, die Paralleldimension in der sie gefangen waren zu verlassen. Dies resultierte jedoch darin, dass sie weit entfernt, im höchsten Norden von Gielinor, ausgespuckt wurden.
Kurz darauf gelang es Godric tatsächlich, den Vampiren zu entfliehen. Bei Nacht und Nebel machte er sich auf nach Rellekka, um von dort aus mit einem Schiff auf eine ferne Insel zu reisen – weit, weit weg von den Blutsaugern.
Die Fremennik jedoch erkannten Godric schnell als Vampir – seine bleiche Haut und seine spitzen Eckzähne verrieten ihn. Als sie sich mit Heugabeln und Fackeln auf ihn stürzen wollten, musste er fliehen.
Niedergeschlagen blieb Godric nichts anderes übrig, als zu Haus Sylvian zurückzukehren. Die Herrin Valeria erkannte sein Leid darüber, dass er von der menschlichen Gesellschaft verstoßen worden war und machte sich dies zunutze. Sie versuchte Godric davon zu überzeugen, dass die Vampire nun seine neue Familie waren.
Darüber hinaus erlag der einstige Ritter bald seinen natürlichen Instinkten. Sein unstillbarer Durst nach Blut führte dazu, dass er bald mit den anderen Mitgliedern des Hauses nach Rellekka reiste, um bei Nacht und Nebel arglose Menschen zu überfallen.
So gab sich Godric den Einflüssen seiner neuen Herrin immer mehr hin. Sie unterrichtete ihn in den Künsten der Blutmagie und setzte ihn immer öfter als ihren Agenten ein. So gelang es Godric, dessen Schwertkünste nach mehreren Jahrzehnten der Übung denen vieler anderer Vampire der Familie weit überlegen waren, bald vom Initianten zum Gardisten aufzusteigen – also zum vollwertigen Mitglied des Hauses Sylvian.
Drei Jahre lang zog Godric mit seinem neuen Clan durch Gielinor. Wo immer die Vampire auch entlang kamen, sie hinterließen eine Spur aus Furcht und Verwüstung. In dieser Zeit arbeitete Godric sich zur rechten Hand von Valeria empor. Er wurde zu einem mächtigen Blutmagier und zu einer wahren Gestalt der Finsternis.
Diese Phase sollte jedoch nicht ewig währen. Eines Tages, in der Nähe von Port Sarim, wurde das Haus Silvyan von Mitgliedern der noch immer aktiven Freien Armee aufgespürt.
Begünstigt durch den Moment der Überraschung und unterstützt von Erzmagier Az Dark, verblieben die Angreifer diesmal siegreich. Godric – der in seiner Vampirgestalt von seinen einstigen Kameraden nicht erkannt wurde – gelang es als einzigem zu fliehen und dabei Valerias mächtiges Blutamulett an sich zu nehmen, während der Rest von Haus Silvyan ausgelöscht wurde.

Das Sammeln der Kräfte (68-70):
Nun war Godric auf sich alleine gestellt. Nach und nach formte sich in seinem Kopf jedoch ein Plan. Er nahm ein neues Ziel ins Visier: Falador sollte wieder erstarken und einen sicheren Hafen bieten für all jene, die von Vampiren und ähnlichen Ungeheuern gejagt wurden.
Doch er wusste, dass dies eine neue Identität erforderte. Jedem Menschen in Misthalin und Asgarnien war bekannt, dass Godric einst von den Vampiren entführt und entweder getötet oder zu einem der ihren gemacht worden war. Und wer würde schon einem Blutsauger vertrauen, geschweige denn sich ihm anschließen?
So reiste Godric zwei Jahre lang durch die Welt. Dabei nahm er auch Kontakt mit einigen seiner treuesten Kameraden – Edward Dayne, Nerod Meras, Morokai Silberschneid und Earendil Brethil – auf. Diese konnte er von seinem Traum eines neuen Falador als Bastion gegen alles Böse überzeugen.
Nach einiger Zeit gelang es ihm durch die Macht des Blutamuletts auch, einen mächtigen Verwandlungszauber zu entwickeln. Mit diesem nahm er die Gestalt eines reichen Adeligen aus einem fernen Land an: Artorius Valis.

Abschnitt 3: Artorius Valis



Artorius Valis als Archont des Freistaates Asgarnien

Der Freistaat Asgarnien (70-74):
Artorius machte sich sofort auf den Weg nach Falador. Dort gelang es ihm mit der Hilfe seiner treuesten Mitstreiter, bald der angesehenste Mann der Stadt zu werden. Durch einige politische Tricks veranlasste er die Schaffung eines neuen Amtes: Ein Archont sollte künftig die Weiße Stadt regieren.
Bei der entsprechenden Wahl konnte er sich mit einer überwältigenden Mehrheit gegen seine Konkurrenten durchsetzen. So wurde Artorius nach nur wenigen Wochen zum Herrscher von Falador.
In den kommenden Jahren arbeitete er intensiv am Aufbau des Freistaates. Sein Heer, das Asgarnische Regiment, suchte auf der ganzen Welt seinesgleichen. Mächtige Magier ebenso wie kluge Köpfe strömten nach Falador. Politische Konkurrenz wie das Königreich Varrock oder die freie Stadt Port Sarim wurden nach kurzen Machtkämpfen souverän überwunden.
Und tatsächlich schien Archont Artorius sein Ziel zu erreichen: Der Freistaat selbst wurde ein sicherer Hafen, all seine Bewohner konnten sich Schutz und Zufriedenheit gewiss sein. Artorius selbst wurde zum mächtigsten Herrscher weit und breit, sein Volk liebte ihn und war ihm treu ergeben.
Doch wie so oft in seinem Leben sollte dieser schöne Zustand nicht ewig anhalten. Obwohl er durch seinen Verwandlungszauber nach außen hin einem Menschen ähnelte, fiel es Artorius von Tag zu Tag schwerer, seine vampirischen Instinkte zu unterdrücken. Sein Durst nach Blut und der Hunger nach Macht waren unstillbar.
So kam es schließlich, dass ebendiese Lasten ihn in der Öffentlichkeit überwältigten: Geplagt von Blutdurst wollte er einen gefangenen Dieb, der kaum über das Knabenalter hinaus war, auf brutale Weise öffentlich hinrichten lassen. Diese Entscheidung wurde jedoch – vor allem von dem inzwischen zum Knappen aufgestiegenen Edward Dayne und der Hofmagierin Morgana Dark – von seinen Gefolgsleuten nicht unterstützt.
Außer sich vor Wut und getrieben von seiner vampirischen Gier nach Blut und Macht tötete Artorius den Dieb daraufhin an Ort und Stelle. Dabei brach jedoch sein Verwandlungszauber. So wurde Artorius vor dem versammelten Volke des Freistaates als das offenbart, was er war: Ein fürchterlicher Vampir, mit grauer Haut, weißem Haar, roten Augen und ledrigen, an eine Fledermaus erinnernden Flügeln.
Auf diese Art und Weise enttarnt, musste Artorius aus Falador fliehen (wobei er die als Gast anwesende Varrocker Heerführerin Rhona mit sich nahm) und das Amt des Archonten seiner festgelegten Erbin, Morgana Dark, überlassen.

Der Vampirlord (74-75):
Artorius flog von Falador nach Draynor, wo die Todesfee Niarlyn mit ihren Soldaten das alte Herrenhaus bewohnte. Als Kommandantin einer Sondereinheit des Freistaates war sie ihm treu ergeben und nahm ihn heimlich bei sich auf.
In Draynor machte Artorius sich daran, seine Macht wieder zu mehren. Er beschloss, den Freistaat zu unterjochen. Wenn die Menschen dort ihm nicht mehr folgen wollten, dann würde er sie eben dazu zwingen!
Er verwandelte Rhona mit einem Biss in einen Vampir – und diese tat wenig später dasselbe mit einem Soldaten namens John aus Varrock dem Magier Thuukand. Auch der Blutsauger Vales aus dem Hause Burxes schloss sich ihm an. So wuchs Haus Silvyan wieder, und damit ebenso die Macht von Artorius.
Er wusste jedoch, dass das Herrenhaus Draynor kein auf Dauer sicheres Versteck war. So reiste er gemeinsam mit seinem Vampirgefolge und der Truppe von Niarlyn nach Norden. Dort eroberte er die uralte Festung Utgarde und unterjochte die sie bewohnenden Klingen. Auf diese Weise wuchs sein Heer der Finsternis weiter an.
Bald schon entbrannte ein heftiger Krieg mit dem Freistaat Asgarnien. Bei einem Angriff verwüsteten Artorius und seine Anhänger sogar weite Teile des nordöstlichen Viertels von Falador.
Der Krieg dauerte beinahe ein Jahr lang an. Zahlreiche Familien wurden zerstört, Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und tapfere Kämpfer gnadenlos getötet. In dieser Zeit sorgten vor allem Artorius´ Vampire, welche er persönlich in der Kunst der Blutmagie unterrichtete, für Angst und Schrecken.
Schließlich kam es vor den Toren von Utgarde zum entscheidenden Kampf. Artorius an der Spitze seines Vampirgefolges, Niarlyns Truppe und der Klingen trat Morgana Dark an der Spitze des Freistaates gegenüber. Es entwickelte sich die größte Schlacht, die Asgarnien seit vielen, vielen Jahrzehnten gesehen hatte.
Im Schatten der finsteren Festung kämpften die Soldaten des Freistaates ausdauernd und mutig gegen ihren einstigen Herrn. So gelang es ihnen schlussendlich, Artorius und sein Heer in die Enge zu treiben.
Es kam zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen Artorius und Morgana, welche die Archontin für sich entscheiden konnte. Daraufhin versuchte sie, ihren unterlegenen Feind durch ein riskantes Läuterungsritual aus der Finsternis in die er gestürzt war zu befreien.
Artorius war jedoch schon viel zu tief in die Wirren des Vampirismus eingetaucht. So war das Ritual nur zum Teil von Erfolg gekrönt. Denn auch wenn Artorius wieder zum Menschen wurde, so verlor er in dem Prozess sein Leben.
Wenige Augenblicke später jedoch tauchte ein mysteriöser Mann mit blauer Robe und weißem Bart am Schlachtfeld auf. Er kündigte an, dass Artorius´ Geschichte noch nicht zu Ende sei. Alles wurde in gleißendes Licht getaucht und als es verschwand, war auch der gefallene Vampirlord fort.
Der alte Mann hatte ihn wiederbelebt und nach Falador teleportiert. Dort muss er – nun wieder in der Gestalt des Menschen, der er vor seiner Verwandlung gewesen war – nun für immer bleiben. Denn nirgendwo anders ist die Kraft von Saradomin groß genug, um ihn nach dem gescheiterten Läuterungsritual am Leben zu erhalten.
Die Finsterlinge die für Artorius gekämpft hatten, verstreuten sich indessen nach der Schlacht in alle Himmelsrichtungen. Manche meinen beobachtet zu haben, wie Rhona das Blutamulett ihres Herrn an sich nahm und mit den anderen Vampiren floh. So scheint der Vampirlord zwar besiegt, das uralte Haus Silvyan jedoch noch nicht am Ende zu sein…
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